Taschachhaus und Taschachferner, 2580 m

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Art
Bergtour
Staat / Region / Gebirgsgruppe
Schwierigkeit
mittel
Charakter der Tour
Zur Hütte erst Fahrweg, dann breiter Bergweg.
Geprüft
ja
Ausgangsort
Mittelberg
Ausgangspunkt
Mittelberg (1736 m), letzte Ansiedlung mit Gasthaus im Pitztal. Gehzeit: Aufstieg zur Hütte 2½ Std., weiter zum Taschach ferner 40 Min.
Geh-/Fahrzeit
5,75 h
Streckenlänge
16 km
Geh- / Fahrzeit
bis 7h
Höhenunterschied
844 hm
Höchster Punkt
2580 m
Auskunft
Mittelberg
Einkehrmöglichkeit/Unterkunft
Taschachhaus, Gasthaus in Mittelberg.
für Kinder geeignet
nein
Rundtour
nein

Bergtour: Taschachhaus und Taschachferner

Es macht so viel aus, wie man sich eine Tour einrichtet! Ins Taschachtal
sollte man an einem sonnigen Tag schon in der Morgendämmerung auf- brechen, gemütlich durch das lange Tal nach Süden wandern, um zu beobachten, wie allmählich das Eis des großen Gletscherbruchs in der
Morgensonne aufleuchtet.

Man kommt manchem bizarren Eisturm ganz nahe, der dann im Gegenlicht
richtig malerisch wirkt. Vom Taschachhaus, das wegen der interessanten
Gletscher vom AV als Ausbildungs-Stützpunkt genützt wird, ist ein Abstecher zum Boden des Taschachferners ebenso reizvoll wie die Wanderung ins urtümliche Sexegertenhochtal.

Aufstieg zur Hütte: In Mittelberg an Gasthaus und Kapelle vorbei und auf dem rechten Weg schräg aufwärts durch lockeren Baumbestand, um einen Geländerücken herum und über der Bachschlucht hinein ins Taschachtal.

Nun immer auf dem Fahrweg durch das meist flache Tal mit schönem Gipfelblick weit nach Süden in den Talschluss (2043 m). Nach rechts auf die Moräne, dann auf Schutt- und Grashängen gegen das längst sichtbare
Taschachhaus (2432 m) empor.

Hier den Steig verlassen, um links an der Geländekante dem Eisbruch nahe zu kommen.

Weitere Möglichkeiten: Von der Hütte über den weiträumigen Rücken kurz empor, dann links durch die teilweise sehr steile Flanke zu einer Verzweigung. Den linken Spuren folgend in einem wüsten Trümmerfeld an den Rand des hier flachen Taschachferners (2580 m).

Bei aperem Eis ist es möglich, den trümmerübersäten Gletscher zu betreten und ein bisschen zu erforschen (doch äußerste Vorsicht wegen den Spalten
und lockeren Felsblöcken, zudem den Rückweg genau merken!).

Man kann auch von der Hütte nach Südwesten ins Sexegertental queren und dem Steig folgend in dieser von viel Moränenschutt gefüllten Hoch- mulde beliebig weit talein wandern (beeindruckend die Eisbrüche des Sexegertenferners), evtl. bis zum Ölgrubensee (2849 m, gut 1¼ Std.).

S Als wesentlich längerer Rückweg nach Mittelberg bietet sich der Fuldaer Höhenweg an, der in Höhen bis rund 2500 m die Hänge westlich über dem Taschachtal bis hinaus zum Riffel see (siehe Tour 47) quert. Taschachhaus – Riffelsee 2½ bis 3 Std.

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