Stabelealm und Woeckelwarte, 2180 m

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Art
Bergtour
Staat / Region / Gebirgsgruppe
Schwierigkeit
mittel
Charakter der Tour
Die Fußwege zur Stabelealm führen durch teilweise recht steiles Gelände; der alternative Abstieg durch das Hauertal ist länger und anspruchsvoller.
Geprüft
ja
Ausgangsort
Unterlängenfeld
Ausgangspunkt
In Unterlängenfeld von der Hauptstraße nach Nordwesten abzweigen und quer über den Talboden etwa 2 km nach Lehn (1159 m); Parken beim Museum. Gehzeiten: Aufstieg zur Stabelealm knapp 2½ Std.; Weiterweg auf die Woeckelwarte 45 Min., Rückweg über das Hauertal 2½ Std.
Parkmöglichkeiten
Parken beim Museum
Geh-/Fahrzeit
5,75 h
Streckenlänge
10 km
Geh- / Fahrzeit
bis 8h
Höhenunterschied
1021 hm
Höchster Punkt
2180 m
Einkehrmöglichkeit/Unterkunft
Berggasthaus Stabelealm und Jause in der Innerbergalm.
für Kinder geeignet
nein
Rundtour
ja

Bergtour: Stabelealm und Woeckelwarte

Das Dörfchen Lehn bei Längenfeld bietet viel Sehenswertes: Freilicht-museum, einen gewaltigen Wasserfall, einen malerischen Lärchenwald mit riesigen Felsblöcken. Hier startet man auch zu einer ungewöhnlichen
Wanderung, und gelangt so auf steilem Fuß weg in eine sehr eindrucks- volle Urgesteins-Landschaft.

Beide Ziele sind wahrlich Aussichtskanzeln der Extraklasse, wie man sie
kaum schöner im gesamten Ötztal findet. Wer wirklich trainiert ist oder in der Stabelealm übernachtet, kann zusätzlich von dort oben dem sehens-werten Hauersee (2383 m) oder dem Plattachsee (2520 m) einen Besuch abstatten.

Aufstieg zur Stabelealm: Wegbeginn beim letzten Haus am Süd ende von Lehn. Den in zahllosen Serpentinen über die teilweise sehr steile, waldige Berglehne führenden Forstweg kann man auf einem kräftig steigenden Fußweg abkürzen, der gleich zu Beginn nach oben abzweigt.

Nach einer Gehstunde führt dieser mehr und mehr nach rechts, kreuzt noch einmal die Forststraße (ab hier auf jeden Fall auf dem Steig!), überquert dann ein Stückchen höher den Lehnbach und trifft bei einem Bildbaum
mit einem zweiten Steig zusammen.

Immer rechts des Bacheinschnitts (Wasserfall) haltend zur Waldgrenze und zur Stabelealm (1908 m), die auf einem Vorsprung thront. Auf die Woeckelwart (2098 m): Auf einem Fahrweg geht es von der Stabelealm
quer durch den Hang zur Innerbergalm an der Ausmündung eines Hochtals.

Am Gegenhang ein Stück empor, dann links hinaus auf die Woeckelwarte, einen Gratkopf, der wie eine Kanzel gegen das Ötztal vorspringt.

Rückwege durchs Hauertal: Am schnellsten gelangt man auf dem Aufstiegs- weg ins Tal zurück; die Route durchs Hauertal ist gut eine Stunde länger: Von der Woeckelwarte auf dem ausgeprägten Grasgrat etwa 20 Minuten aufwärts (!) bis in eine Höhe von 2180 m.

Hier nun links durch die sehr steile Flanke schräg ins Hauertal hinab, nördlich des Baches bleibend tiefer, vor dem Waldrand dann nach rechts aus dem Einschnitt und über sehr steile, manchmal felsdurchsetzte Hänge weit hinab bis vor die Pestkapelle.

Hier links und auf dem ersten Feld weg 1 km eben über die Wiesen nach Oberried und weiter ins nahe Lehn.

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