Sonntagsköpfl, 2244 m 
Tourdaten
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Art
Skitour
Staat / Region / Gebirgsgruppe
Schwierigkeit
mittel
Charakter der Tour
zügige Skitour; trotz des eher
bescheidenen Höhenunterschieds erstaunlicherweise
relativ anstrengend; Steilhänge
bei Aufstieg und Abfahrt bis ca. 30° Neigung;
erhebliche Lawinenrisiken auf den
Abfahrtsvarianten beachten!
Hangrichtung: Osten und Norden
Beste Zeit: ganzer Winter bis weit ins Frühjahr
Geprüft
ja
Ausgangsort
Hochfügen
Ausgangspunkt
Hochfügen,1474 m
Geh-/Fahrzeit
Aufstieg 3 h, Abfahrt 1 h, gesamt 4 h
Streckenlänge
6,7 km
Geh- / Fahrzeit
bis 4h
Höhenunterschied
770 m
Höchster Punkt
2244 m
Einkehrmöglichkeit/Unterkunft
Gasthäuser in
Hochfügen
Hochfügen
für Kinder geeignet
nein
Rundtour
ja
Skitour: Sonntagsköpfl
Spritztour in Hochfügen
Obwohl die Hänge in Hochfügen zu beiden Seiten mit Liftkabeln erschlossen sind und dort oben im Finsinggrund ein ziemlicher Rummel veranstaltet wird, gibt es rund um Hochfügen noch etliche schöne Skitouren.
Da sind zum einen natürlich die Pistenhänge, die nach der Skisaison, ab Anfang Mai, den Tourengehern offen stehen und etliche weitere Gipfel wie Kraxentrager und Marchkopf (Tour 98), Roßkopf (Tour 99) und ein paar Spezialziele wie beispielsweise der Kleine Gilfert.
Am meisten wird aber wohl das Sonntagsköpfl besucht, das mit einer erstaunlichen Pulverschneeabfahrt aufwartet, die seltsamerweise nur wenig frequentiert wird.
Zwei sinnvolle Aufstiegsrouten gibt es zum Sonntagsköpfl.
Beide beginnen am Nordrand des großen Hochfügen- Parkplatzes. Die einfachere folgt anfangs neben der Autostraße einem Fahrweg (Loipe) gut eine halbe Stunde gegen Norden und dreht dann vor einer großen Waldlichtung links ab.
Anschließend steigt sie durch lichten Wald gegen Westen, ab der Waldgrenze mehr gegen Südwesten an. In mäßig steilem Berggelände geht es in dieser Richtung hinauf, zuletzt durch eine breite Mulde, bis das Gipfelkreuz erreicht ist.
Die weniger oft begangene Variante steigt neben dem kleinen Lamark- Schlepplift auf der Piste gegen Südwesten zur Liftstation und bald darauf nach rechts zu einer Straßentrasse über dem Lamarkalm- Niederleger an. Auf der Straße einen steilen Hang entlang und allmählich in den Wald hinein. Der Fahrweg steigt in Kehren gegen Westen an und führt zu den felsigen Abbrüchen in der Nähe des Lamarkalm- Mittellegers.
Am unteren Rand des mit Lawinenverbauungen gesicherten Steilhange, den Fahrweg verlassen und nach rechts abdrehen.
Durch muldiges, nur gering ansteigendes Gelände weiter und dann nach links in eine kurze steile Mulde hinein. Durch sie hinauf (Vorsicht, Lawinengefahr!) und in die weite Hangmulde unter dem Sonntagsköpfl.
Nur bei sehr sicheren Verhältnissen sollte man von dort den direkten Gipfelanstieg riskieren. Sicherer ist es, zum Ostrücken hinüberzuqueren und in der breiten Rinne nördlich des Rückens im schönen, nicht zu steilen Skigelände zum Gipfelkreuz aufzusteigen.
Die Abfahrt verläuft entlang einer der Aufstiegsrouten. Ein besonderes Glanzlicht für Tiefschneefans ist die Abfahrt vom Gipfel direkt nach Norden hinunter. Da es auch ein paar gefährliche Abbrüche gibt, darf man diese Variante nur bei guter Sicht wählen.
Die Hänge fallen anfangs meist sehr steinig aus, werden aber immer prächtiger und steiler.
Man fährt bis ca. 1800 m Höhe nach Norden über freie Pulverschneehänge flott ab, schwenkt etwas nach rechts, um gegen Nordosten allmählich in lichten Wald zu kommen.
Mit etwas Geschick sucht man über dem wild abbrechenden Graben des Maschentalbachs einen steilen Durchschlupf in den Graben hinab und kommt etwas östlich der Straßenbrücke auf den Fahrweg (Loipe). Auf ihr nach Hochfügen zurück.
Steilabfahrt durch das Kar
Eine weitere Abfahrtsvariante, die nur bei besten Verhältnissen zu verantworten ist, führt vom Gipfel erst einmal am Grat kurz gegen Westen und dann nach links ins Kar hinunter. Anfangs hält man sich gegen Südwesten, um in die Osthänge unter dem Gilfert hineinzuwedeln (dort bisweilen extremes Lawinenrisiko!) und nach kurzem Gegenanstieg geht es beschwingt über mäßig steile Hänge gegen Südosten, zum Lamarkalm-Niederleger hinunter.
Von dort auf der Piste oder an ihrem rand nach Hochfügen hinaus.
Obwohl die Hänge in Hochfügen zu beiden Seiten mit Liftkabeln erschlossen sind und dort oben im Finsinggrund ein ziemlicher Rummel veranstaltet wird, gibt es rund um Hochfügen noch etliche schöne Skitouren.
Da sind zum einen natürlich die Pistenhänge, die nach der Skisaison, ab Anfang Mai, den Tourengehern offen stehen und etliche weitere Gipfel wie Kraxentrager und Marchkopf (Tour 98), Roßkopf (Tour 99) und ein paar Spezialziele wie beispielsweise der Kleine Gilfert.
Am meisten wird aber wohl das Sonntagsköpfl besucht, das mit einer erstaunlichen Pulverschneeabfahrt aufwartet, die seltsamerweise nur wenig frequentiert wird.
Zwei sinnvolle Aufstiegsrouten gibt es zum Sonntagsköpfl.
Beide beginnen am Nordrand des großen Hochfügen- Parkplatzes. Die einfachere folgt anfangs neben der Autostraße einem Fahrweg (Loipe) gut eine halbe Stunde gegen Norden und dreht dann vor einer großen Waldlichtung links ab.
Anschließend steigt sie durch lichten Wald gegen Westen, ab der Waldgrenze mehr gegen Südwesten an. In mäßig steilem Berggelände geht es in dieser Richtung hinauf, zuletzt durch eine breite Mulde, bis das Gipfelkreuz erreicht ist.
Die weniger oft begangene Variante steigt neben dem kleinen Lamark- Schlepplift auf der Piste gegen Südwesten zur Liftstation und bald darauf nach rechts zu einer Straßentrasse über dem Lamarkalm- Niederleger an. Auf der Straße einen steilen Hang entlang und allmählich in den Wald hinein. Der Fahrweg steigt in Kehren gegen Westen an und führt zu den felsigen Abbrüchen in der Nähe des Lamarkalm- Mittellegers.
Am unteren Rand des mit Lawinenverbauungen gesicherten Steilhange, den Fahrweg verlassen und nach rechts abdrehen.
Durch muldiges, nur gering ansteigendes Gelände weiter und dann nach links in eine kurze steile Mulde hinein. Durch sie hinauf (Vorsicht, Lawinengefahr!) und in die weite Hangmulde unter dem Sonntagsköpfl.
Nur bei sehr sicheren Verhältnissen sollte man von dort den direkten Gipfelanstieg riskieren. Sicherer ist es, zum Ostrücken hinüberzuqueren und in der breiten Rinne nördlich des Rückens im schönen, nicht zu steilen Skigelände zum Gipfelkreuz aufzusteigen.
Die Abfahrt verläuft entlang einer der Aufstiegsrouten. Ein besonderes Glanzlicht für Tiefschneefans ist die Abfahrt vom Gipfel direkt nach Norden hinunter. Da es auch ein paar gefährliche Abbrüche gibt, darf man diese Variante nur bei guter Sicht wählen.
Die Hänge fallen anfangs meist sehr steinig aus, werden aber immer prächtiger und steiler.
Man fährt bis ca. 1800 m Höhe nach Norden über freie Pulverschneehänge flott ab, schwenkt etwas nach rechts, um gegen Nordosten allmählich in lichten Wald zu kommen.
Mit etwas Geschick sucht man über dem wild abbrechenden Graben des Maschentalbachs einen steilen Durchschlupf in den Graben hinab und kommt etwas östlich der Straßenbrücke auf den Fahrweg (Loipe). Auf ihr nach Hochfügen zurück.
Steilabfahrt durch das Kar
Eine weitere Abfahrtsvariante, die nur bei besten Verhältnissen zu verantworten ist, führt vom Gipfel erst einmal am Grat kurz gegen Westen und dann nach links ins Kar hinunter. Anfangs hält man sich gegen Südwesten, um in die Osthänge unter dem Gilfert hineinzuwedeln (dort bisweilen extremes Lawinenrisiko!) und nach kurzem Gegenanstieg geht es beschwingt über mäßig steile Hänge gegen Südosten, zum Lamarkalm-Niederleger hinunter.
Von dort auf der Piste oder an ihrem rand nach Hochfügen hinaus.
Bilder

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