Simonyhütte, 2206 m 
Tourdaten
Fotos (2)
Videos (0)
Rezensionen (0)
Downloads (1)
Art
Wandertour
Staat / Region / Gebirgsgruppe
Schwierigkeit
mittel
Charakter der Tour
Hochalpine und landschaftlich einmalige Wanderung ins Gletschervorfeld unter dem Hohen Dachstein. Die Steige sind stellenweise steil und steinig, aber bei trockenen Verhältnissen problemlos. Nicht bei Nebel oder Schnee gehen!
Geprüft
ja
Ausgangsort
Obertraun
Zufahrt
Seilbahnstation am Krippeneck, 1788 m (Auffahrt und eventuell Rückfahrt mit der Dachstein-Seilbahn)
Geh-/Fahrzeit
Zur Simonyhütte 2,5 - 3 h;
zur Dachsteinmadonna bzw. zu den Eisseen und retour jeweils 1,5 - 2 h;
Abstieg nach Hallstatt 4 h;
gesamt 8 - 9 h
zur Dachsteinmadonna bzw. zu den Eisseen und retour jeweils 1,5 - 2 h;
Abstieg nach Hallstatt 4 h;
gesamt 8 - 9 h
Geh- / Fahrzeit
bis 8h
Höchster Punkt
2206 m
Auskunft
Tourismusverband Obertraun, Tel. +43 6131/351
für Kinder geeignet
nein
Rundtour
nein
Wandertour: Simonyhütte
Was hat der österreichische Dichter Adalbert Stifter (1805 - 1868) mit dem Dachstein zu tun? Seine Weihnachtsnovelle "Bergkristall", die Geschichte zweier Kinder, die sich im winterlichen Bergland verirren, in einer Gletscherspalte übernachten und vom Krachen des Eises wach und damit am Leben gehalten werden, spielt hier (und auch in seinem opus magnus "Der Nachsommer" geht es immer wieder um das Gletschergebirge).
Ohne selbst jemals dort oben gewesen zu sein, beschreibt er die wasserüberronnenen Wände, die Karrenplatten der Karstgassen, die Kampflärchen und schließlich das Spaltenlabyinth des Gletschers. Sein Wissen verdankte Stifter jenem Mann, dessen Namen unser Hüttenziel trägt: Friedrich Simony (1813 - 1896). Dieser "Abenteurer im Gelehrtenrock" erforschte, beschrieb, malte und fotografierte das ganze Gebirge bis zum letzten Winkel, verbrachte als erster Mensch eine Nacht auf dem Hohen Dachstein und besuchte den untersten Bereich des Gletschers, das nach einem Erzherzog benannte Karls-Eisfeld, sogar im Winter - damals glaubte man noch, so etwas sei nicht zu überstehen...
Heute erwarten Sie auf gut 2200 m Seehöhe eine gemütliche Bleibe, die steinerne Dachsteinkapelle - und ein ganzes Rudel Huskies. Wie mit einem Paukenschlag liegt der Hohe Dachstein mit dem Hallstätter Gletscher vor Ihnen: Noch zu Simonys Zeiten lag sein Rand knapp unterhalb der Hütte; inzwischen ist das "ewige Eis" mehr als 2 km weit zurückgeschmolzen.
Von der Seilbahnstation am Krippeneck wandern wir auf dem Fahrweg Richtung Gjaidalm hinab. Bei der folgenden Abzweigung links zum Schilcherhaus auf der Gjaidalm hinunter. Dann folgen wir dem Pfad mit der Markierung Nr. 650/654 nach Westen. Bei der folgenden Abzweiguung rechts weiter; nach kurzem Anstieg mündet links der Weg vom Oberfeld her ein.
Zwischen den Felsen der Seichenklamm auf eine Anhöhe (herrlicher Blick zum Dachstein), auf der sich der Steig teilt: Wir wählen die linke Route Nr. 650, die in die Zirmgrube und ins Taubenkar hinabführt. Von dort über steile, latschenbewachsene Felsstufen Richtung Ochsenwieshöhe hinauf. Auf dem Franz-Josefs-Reitsteig (Nr. 601) nach links ins öde Wildkar und zuletzt in Kehren durch die Felsflanke des Taubenriedels - vorbei am "Hotel Simony" (Höhlenbiwak) - zur Simonyhütte.
Markierte Steigspuren führen links (östlich) unterhalb des markant-felsigen Schöberls zum westlichen Eisrand des Hallstätter Gletschers und zur "Dachsteinmadonna" bzw. hinab ins Schuttbecken der Eisseen unterhalb der mittleren Gletscherzunge.
Der Rückweg erfolgt auf der beschriebenen Route bis zur Abzweigung vor der Ochsenwieshöhe. Hier jedoch geradeaus auf dem Reitsteig Nr. 601 weiter und durch eine Mulde zum Wiesberghaus hinab. Der weitere Abstieg führt durch herrliche Lärchen- und Zirbenwälder zum Boden der Wiesalm und durch die Herrengasse zur verschlossenen Tiergartenhütte.
Die engen Steigserpentinen unterhalb der Grünkogelwand, der Martins- und der Tropfwand führen steil abwärts, bis uns beim "Alten Herd" eine Forststraße empfängt. Nun gibt es zwei Varianten: Der markierte Pfad kürzt die Straßenkehren bis zum Waldbach ab (links kurzer Abstecher zum Waldbach- Ursprung), dann wandert man auf der Straße kurz zur Abzweigung bei der Brücke über dem Waldbachstrub (Tiefblick zum Wasserfall).
Nach rechts und auf der großteils asphaltierten Fahrbahn hoch über dem Echerntal hinab - durch einen Tunnel, vorbei an der Station der Materialseilbahn und über die Dürrenbachbrücke (bei der links der Weg zum Gletschergarten abzweigt. Vom Parkplatz im Echerntal wandern wir entweder auf der Straße oder links über den Waldbach und rechts nach Hallstatt-Lahn (Busterminal).
Variante: Verfolgt man die ebene Forststraße vom "Alten Herd" nach rechts, kann man nach etwa 200 Metern rechts auf den originalen, aber unmarkierten Reitsteig abzweigen und im weiten Bogen in den Dürren-Kessel absteigen.
Achtung: Der "Einstieg" unterhalb der Straßenböschung ist schlecht zu erkennen. Wenn wir über die Wildbachverbauung auf die linke Talseite wechseln, erreichen wir die Echerntal-Forststraße bei der Talstation der Materialseilbahn.
Ohne selbst jemals dort oben gewesen zu sein, beschreibt er die wasserüberronnenen Wände, die Karrenplatten der Karstgassen, die Kampflärchen und schließlich das Spaltenlabyinth des Gletschers. Sein Wissen verdankte Stifter jenem Mann, dessen Namen unser Hüttenziel trägt: Friedrich Simony (1813 - 1896). Dieser "Abenteurer im Gelehrtenrock" erforschte, beschrieb, malte und fotografierte das ganze Gebirge bis zum letzten Winkel, verbrachte als erster Mensch eine Nacht auf dem Hohen Dachstein und besuchte den untersten Bereich des Gletschers, das nach einem Erzherzog benannte Karls-Eisfeld, sogar im Winter - damals glaubte man noch, so etwas sei nicht zu überstehen...
Heute erwarten Sie auf gut 2200 m Seehöhe eine gemütliche Bleibe, die steinerne Dachsteinkapelle - und ein ganzes Rudel Huskies. Wie mit einem Paukenschlag liegt der Hohe Dachstein mit dem Hallstätter Gletscher vor Ihnen: Noch zu Simonys Zeiten lag sein Rand knapp unterhalb der Hütte; inzwischen ist das "ewige Eis" mehr als 2 km weit zurückgeschmolzen.
Von der Seilbahnstation am Krippeneck wandern wir auf dem Fahrweg Richtung Gjaidalm hinab. Bei der folgenden Abzweigung links zum Schilcherhaus auf der Gjaidalm hinunter. Dann folgen wir dem Pfad mit der Markierung Nr. 650/654 nach Westen. Bei der folgenden Abzweiguung rechts weiter; nach kurzem Anstieg mündet links der Weg vom Oberfeld her ein.
Zwischen den Felsen der Seichenklamm auf eine Anhöhe (herrlicher Blick zum Dachstein), auf der sich der Steig teilt: Wir wählen die linke Route Nr. 650, die in die Zirmgrube und ins Taubenkar hinabführt. Von dort über steile, latschenbewachsene Felsstufen Richtung Ochsenwieshöhe hinauf. Auf dem Franz-Josefs-Reitsteig (Nr. 601) nach links ins öde Wildkar und zuletzt in Kehren durch die Felsflanke des Taubenriedels - vorbei am "Hotel Simony" (Höhlenbiwak) - zur Simonyhütte.
Markierte Steigspuren führen links (östlich) unterhalb des markant-felsigen Schöberls zum westlichen Eisrand des Hallstätter Gletschers und zur "Dachsteinmadonna" bzw. hinab ins Schuttbecken der Eisseen unterhalb der mittleren Gletscherzunge.
Der Rückweg erfolgt auf der beschriebenen Route bis zur Abzweigung vor der Ochsenwieshöhe. Hier jedoch geradeaus auf dem Reitsteig Nr. 601 weiter und durch eine Mulde zum Wiesberghaus hinab. Der weitere Abstieg führt durch herrliche Lärchen- und Zirbenwälder zum Boden der Wiesalm und durch die Herrengasse zur verschlossenen Tiergartenhütte.
Die engen Steigserpentinen unterhalb der Grünkogelwand, der Martins- und der Tropfwand führen steil abwärts, bis uns beim "Alten Herd" eine Forststraße empfängt. Nun gibt es zwei Varianten: Der markierte Pfad kürzt die Straßenkehren bis zum Waldbach ab (links kurzer Abstecher zum Waldbach- Ursprung), dann wandert man auf der Straße kurz zur Abzweigung bei der Brücke über dem Waldbachstrub (Tiefblick zum Wasserfall).
Nach rechts und auf der großteils asphaltierten Fahrbahn hoch über dem Echerntal hinab - durch einen Tunnel, vorbei an der Station der Materialseilbahn und über die Dürrenbachbrücke (bei der links der Weg zum Gletschergarten abzweigt. Vom Parkplatz im Echerntal wandern wir entweder auf der Straße oder links über den Waldbach und rechts nach Hallstatt-Lahn (Busterminal).
Variante: Verfolgt man die ebene Forststraße vom "Alten Herd" nach rechts, kann man nach etwa 200 Metern rechts auf den originalen, aber unmarkierten Reitsteig abzweigen und im weiten Bogen in den Dürren-Kessel absteigen.
Achtung: Der "Einstieg" unterhalb der Straßenböschung ist schlecht zu erkennen. Wenn wir über die Wildbachverbauung auf die linke Talseite wechseln, erreichen wir die Echerntal-Forststraße bei der Talstation der Materialseilbahn.
Bilder


Wetter
Wetter heute in Linz (298m)
Temp. min: 14°
Temp. max: 21°

Temp. max: 21°
Der Tag beginnt zwar mit wenig Wolken, aber tagsüber regnet es häufig.
© ZAMG




