Schwarzkogel oder Grieskogel, 3016 m

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Art
Bergtour
Staat / Region / Gebirgsgruppe
Schwierigkeit
mittel
Charakter der Tour
Breite Wege und problemlose Pfade durch ein von Liften geprägtes Gelände zum Schwarzkogel. Am Grieskogel kleiner Steig mit Sicherungen, der eine Portion Trittsicherheit erfordert.
Geprüft
ja
Ausgangsort
Sölden
Ausgangspunkt
Sölden (1368 m); von der Ortsmitte etwa 1,5 km nach Süden, dann rechts empor auf breiter Straße und nochmals rechts nach Hochsölden (2320 m); Parkplatz nach der ersten Serpentine. Gehzeiten: Aufstieg vom Lift zum Schwarzkogel gut 2 Std., zum Grieskogel etwas kürzer.
Parkmöglichkeiten
Parkplatz in Hochsölden nach der ersten Serpentine.
Geh-/Fahrzeit
3,5 h
Streckenlänge
8 km
Geh- / Fahrzeit
bis 4h
Höhenunterschied
696 hm
Höchster Punkt
3016 m
Auskunft
Sölden
Einkehrmöglichkeit/Unterkunft
Rotkogeljochhütte am Weg zum Schwarzkogel oder Gasthäuser in Hochsölden.
für Kinder geeignet
nein
Rundtour
nein

Bergtour: Schwarzkogel oder Grieskogel

Die beiden Hauptgipfel des Polleskammes ermöglichen zwei recht gegen-sätzliche Wanderausflüge. Der Schwarzkogel ist ein Dreitausender für alle Fälle und man kann an ihm ausprobieren, ob einem eine Tour in dieser magischen Höhe »schmeckt«.

Schwierigkeiten gibt es bei aperem Zustand keine (einer der einfachsten
Berge dieser Höhe), aber man entkommt dabei – um es etwas flapsig auszudrücken – kaum den Skiliften und Pisten.

Der Grieskogel hingegen liegt in einem ganz stillen Gebiet, der obere Teil des Aufstiegs, der über Felsplatten und Blockwerk führt, erfordert einige Erfahrung und Geschicklichkeit.

Auf den Schwarzkogel (3016 m): Vom Parkplatz zur Talstation der
Rotkogel-Sesselbahn und Fahrt zur Bergstation (2320 m). Über den freien Böden ein Stück empor zu einem breiten Weg.

Auf ihm nach links schräg aufwärts bis unter die Skilifte und in ihrem Bereich hinauf zur privaten Rotkogeljochhütte (2660 m), die auf einem Vorsprung mit sehr schönen Ausblicken z.B. auf das Zuckerhütl liegt.

Durch ein kleines Kar weiter empor in die Schwarzseescharte (2799 m) und zwischen Blockwerk südlich am erstaunlich großen Schwarzsee vorbei
in einen weiteren Sattel mit Liftstation. Über Schutt auf einen Vorgipfel aus Blöcken und rasch hinüber zum höchsten Punkt.

Auf den Söldener Grieskogel (2911 m): Von der Lift-Bergstation über die
freien Böden ein Stück empor zu einem querenden Weg. Hier kurz nach rechts, dann in den bald ziemlich steilen Hängen schräg aufwärts und um den Felsfuß eines Grates herum in ein Minikar.

Über die Trümmer- und Geröllhänge von Griesmaurach nach Norden in felsdurchsetztem, teilweise luftigem Gelände (Sicherungen) gegen den Grat und weiter zum Gipfelkreuz. Abstieg nur auf der gleichen Route.

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