Rund um den Mindelsee, 510 m

Tourdaten
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Art
Wandertour
Staat / Region / Gebirgsgruppe
Schwierigkeit
leicht
Charakter der Tour
Kleine Steigungen. Meist gut bezeichnete Forst-, Wirtschafts- und Wanderwege, kurze verkehrsfreie Sträßchen
Geprüft
ja
Ausgangsort
Markelfingen (Stadt Radolfzell)
Ausgangspunkt
Bahnhof (Parkplatz), 398 m
Parkmöglichkeiten
Bahnhof (Parkplatz), 398 m
Geh-/Fahrzeit
3,5 Std.
Streckenlänge
13 km
Geh- / Fahrzeit
bis 4h
Höhenunterschied
110 hm
Höchster Punkt
510 m
Einkehrmöglichkeit/Unterkunft
In Möggingen
für Kinder geeignet
ja
Rundtour
ja

Wandertour: Rund um den Mindelsee

Naturidyll bei Radolfzell

Zentnerschwere Riesenwelse „putzen“ die Tiefen des von der Würmeiszeit in einem Gletscherzungenbecken zurückgelassenen Mindelsees auf dem Bodanrück – so die Sage.

Tatsache ist, dass der von teilweise steilen Ufern eingefasste See vormals mehr als doppelt so lang war wie heute. Dank des Schutzgebietes und der verkehrsfreien Lage konnte sich in den verschiedenen Lebensräumen eine eigentümliche Pflanzen- und Tierwelt mit beispielsweise rund 180 Vogelarten, 400 Schmetterlings- und 600 Käferarten erhalten.
Selbst für Fußgänger ist aber nur das Südufer und die Nordwestbucht erreichbar.

Beim Bahnhof in Markelfingen richten wir uns nach dem Wegweiser „Mindelsee“ und nehmen an der Ampelkreuzung die Oberdorfstraße. Am Mühlbach entlang schlendern wir unter der Bundesstraßenbrücke hindurch.
Nach kurzem Straßenstück bringt uns ein mit dem Zeichen des Bodensee- Rundwanderwegs markierter Forstweg zum Mindelsee.

Der Kraft spendende Mischwald drängt sich bis ans Ufer des lang gezogenen Gewässers heran. Auf einem Wanderweg leitet der erfrischende Erholungsgang durch das Niedermoor-Verlandungsgebiet im Osten, bevor man nach der Krebsbachquerung auf einem Wirtschaftsweg über einen Wiesenhang mit Hangquellmoor zum Hirtenhof kommt.

Von einem Anliegersträßchen schwenken wir wenig später auf den mit rot -weißer Raute bezeichneten Wolfsgrundweg ab, einen nochmals leicht steigenden Forstweg. Bald nach dem höchsten Punkt öffnet sich der Wald. Am Horizont grüßen die markanten Hegauberge.
Der nun fallende Wirtschaftsweg wechselt an einer Kreuzung geradeaus in einen undeutlicher werdenden Feldweg. In Möggingen kann der Wanderer durch eine Dauerausstellung des Naturschutzzentrums in der früheren Mögginger Mühle mehr über das Schutzgebiet Mindelsee erfahren.
Nach der Kirche folgt man der Mindelseestraße.

Der anfangs geteerte Wirtschaftsweg führt ins ausgedehnte Mindelseeried, wo ein kleiner Wanderwegabstecher einen herrlich abgelegenen Badeplatz zugänglich macht.

Für das Finale nach Markelfingenwählen wir die stillere Route über die Leimäcker, was noch einen klitzekleinen Gegenanstieg kostet.

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