Rotmoosalm, 2035 Meter 
Tourdaten
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Art
Mountainbiketour
Staat / Region / Gebirgsgruppe
Schwierigkeit
mittel
Charakter der Tour
Mittelschwere Biketour im Gaistal
Geprüft
ja
Ausgangsort
Leutasch
Ausgangspunkt
Ortsteil Klamm bzw. Eingang Gaistal
Zufahrt
S177 nach Seefeld , und dann über die L14 nach Leutasch
Parkmöglichkeiten
Kostenpflichtige Parkplätze am Eingang des Gaistals, einige wenige kostenlose Parkplätze im Ortsteil Klamm (Kirche)
Geh-/Fahrzeit
insgesamt 3,5-4 Stunden
Streckenlänge
26,8 km
Geh- / Fahrzeit
bis 4h
Höhenunterschied
950 Höhenmeter
Höchster Punkt
2035 Meter
Einkehrmöglichkeit/Unterkunft
Hämmermoosalm
Rotmoosalm
Gaistalalm
Rotmoosalm
Gaistalalm
für Kinder geeignet
nein
Rundtour
ja
Mountainbiketour: Rotmoosalm
Die Hütten und Almen haben geschlossen, dafür genießen Wanderer und Biker die Stille und Einsamkeit in der herbstlichen Natur.
Mike und ich machen uns heute auf den Weg in die Leutasch. Ausgangspunkt unserer Tour ist das Gaistal, welches vor allem im Hochsommer von zahlreichen begeisterten Wanderer und Biker frequentiert wird. Um dem Ansturm gerecht zu werden, befinden sich am Eingang des Tales ausreichend kostenpflichtige Parkplätze. Beide knapp bei Kassa parken wir einige hundert Meter bei der Kirche im Ortsteil Klamm. Doch siehe da, selbst die Parkautomaten haben mittlerweile Saisonsschluß.
Dem kühlen Fahrtwind zum Trotz radeln wir zügig taleinwärts. Schon nach wenigen hundert Metern zweigt rechts ein Fahrweg Richtung Hämmermoos- und Rotmoosalm ab. Letztere soll unser kleines aber feines Tagesziel sein. Die Auffahrt ist gleich zu Beginn erbärmlich steil. Bald schon spricht uns ein deutscher Wanderer entgeistert an: „Auf die Rotmoosalm? Da werdet ihr aber tragen müssen!?“ Was heißt hier Tragen. Auf die Rotmoosalm führt doch ein neu ausgebauter Fahrweg.
Noch ehe es wir uns versehen stehen wir bereits am Ende des Forstwegs vor einer schmalen Brücke. Verdutzt sieht mich Mike an. Der deutsche Wanderer sollte Recht behalten. So wie es aussieht sind wir dem markierten Wanderweg auf die Rotmoosalm gefolgt. Laut GPS müssen wir das Bike nun mindestens 150 Höhenmeter über einen schmalen Steig tragen. Solche Fauxpas kosten uns mittlerweile nur noch ein müdes Lächeln. Zu oft ist uns ein solches Mißgeschick schon widerfahren.
Nach ca. 15 Minuten haben wir wieder festen Schotterboden unter den Speichen. Kurve um Kurve schlängelt sich die offizielle MTB Route nach oben und die Aussicht wird von mal zu mal phänomenaler. Bald schon erreichen wir die Überreste der ehemaligen Alm, welche im Februar 2009 von einer Lawine zerstört wurde. Der Wiederaufbau dauerte knapp zwei Jahre. Heute steht die Hütte auf dem benachbarten Schönberg und belohnt Wanderer und Biker mit einer grandiosen Aussicht.
Mike und ich genießen die Ruhe und lassen unsere Seelen baumeln. Rasant geht es letztendlich über den Forstweg retour, welcher an der Gaistalalm vorbeiführt. Im Nachhinein bereuen wir doch ein wenig unser Missgeschick, denn die umgekehrte Variante mit Abfahrt über die herrlichen Trails hinunter zur Hämmermoosalm wäre mit Sicherheit um einiges lohnenswerter gewesen.
Mike und ich machen uns heute auf den Weg in die Leutasch. Ausgangspunkt unserer Tour ist das Gaistal, welches vor allem im Hochsommer von zahlreichen begeisterten Wanderer und Biker frequentiert wird. Um dem Ansturm gerecht zu werden, befinden sich am Eingang des Tales ausreichend kostenpflichtige Parkplätze. Beide knapp bei Kassa parken wir einige hundert Meter bei der Kirche im Ortsteil Klamm. Doch siehe da, selbst die Parkautomaten haben mittlerweile Saisonsschluß.
Dem kühlen Fahrtwind zum Trotz radeln wir zügig taleinwärts. Schon nach wenigen hundert Metern zweigt rechts ein Fahrweg Richtung Hämmermoos- und Rotmoosalm ab. Letztere soll unser kleines aber feines Tagesziel sein. Die Auffahrt ist gleich zu Beginn erbärmlich steil. Bald schon spricht uns ein deutscher Wanderer entgeistert an: „Auf die Rotmoosalm? Da werdet ihr aber tragen müssen!?“ Was heißt hier Tragen. Auf die Rotmoosalm führt doch ein neu ausgebauter Fahrweg.
Noch ehe es wir uns versehen stehen wir bereits am Ende des Forstwegs vor einer schmalen Brücke. Verdutzt sieht mich Mike an. Der deutsche Wanderer sollte Recht behalten. So wie es aussieht sind wir dem markierten Wanderweg auf die Rotmoosalm gefolgt. Laut GPS müssen wir das Bike nun mindestens 150 Höhenmeter über einen schmalen Steig tragen. Solche Fauxpas kosten uns mittlerweile nur noch ein müdes Lächeln. Zu oft ist uns ein solches Mißgeschick schon widerfahren.
Nach ca. 15 Minuten haben wir wieder festen Schotterboden unter den Speichen. Kurve um Kurve schlängelt sich die offizielle MTB Route nach oben und die Aussicht wird von mal zu mal phänomenaler. Bald schon erreichen wir die Überreste der ehemaligen Alm, welche im Februar 2009 von einer Lawine zerstört wurde. Der Wiederaufbau dauerte knapp zwei Jahre. Heute steht die Hütte auf dem benachbarten Schönberg und belohnt Wanderer und Biker mit einer grandiosen Aussicht.
Mike und ich genießen die Ruhe und lassen unsere Seelen baumeln. Rasant geht es letztendlich über den Forstweg retour, welcher an der Gaistalalm vorbeiführt. Im Nachhinein bereuen wir doch ein wenig unser Missgeschick, denn die umgekehrte Variante mit Abfahrt über die herrlichen Trails hinunter zur Hämmermoosalm wäre mit Sicherheit um einiges lohnenswerter gewesen.
Bilder


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