Rofanspitze, 2259 m 
Tourdaten
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Art
Skitour
Staat / Region / Gebirgsgruppe
Schwierigkeit
schwer
Charakter der Tour
Skitourenklassiker mit einer der längsten Abfahrten
der Ostalpen;
dank möglicher Seilbahnunterstützung relativ kurzer
Aufstieg durch eine prächtige Hochgebirgslandschaft;
anspruchsvolle, Kraft raubende Abfahrt;
hohes Lawinenrisiko!
Hangrichtung: Süden
Beste Zeit: Hoch- und Spätwinter bei üppiger
Schneelage
Geprüft
ja
Ausgangsort
Maurach
Ausgangspunkt
Maurach, Talstation der
Rofanseilbahn, 970 m
Geh-/Fahrzeit
Aufstieg 3 h 30 min (mit seilbahn 1 h 30 min), Abfahrt 1 h 30 min, gesamt 5 h bzw. 3 h
Streckenlänge
16,1 km
Geh- / Fahrzeit
bis 5h
Höhenunterschied
ohne Seilbahnunterstützung 1300 m, mit Seilbahn 500 m; Abfahrt: 1600 m
Höchster Punkt
2259 m
Einkehrmöglichkeit/Unterkunft
Erfurter Hütte
für Kinder geeignet
ja
Rundtour
nein
Skitour: Rofanspitze
Die Wiesingabfahrt
Die Verhältnisse müssen für diese Tour ideal sein.
Man braucht sehr viel Schnee, der bis ins Inntal hinunter, also noch auf weniger als 600 m Seehöhe satt liegen sollte und doch muss die Lawinensituation sicher sein.
So etwas gibt es nicht sehr oft, und deshalb kann in dem einen oder anderen Winter die Wiesingabfahrt ausfallen.
Wer aber das Glück hat, das Rofangebirge nach einem Tag mit Schneefall bei Windstille zu erwischen, kann sich kaum eine prächtigere Abfahrt vorstellen.
Das gilt für die Skihänge und die großartige Berggegend.
Wer sportlich sein will, beginnt die Tour an der Talstation der Rofanseilbahn und steigt auf der in den oberen Hängen sehr steilen Piste über die Buchauer Alm auf, um in der Nähe der Erfurter Hütte bei der Bergstation der Rofanseilbahn herauszukommen.
Dort startet auch das umstrittene Seilbahngaudium auf den Gschöllkopf, der seinen hohen Rang als Skitourengeheimtipp an hemmungslose Tourismuserschließer abgeben musste.
Von der Erfurter Hütte fährt man mit Ski auf der Piste etwas bergab und geht mit Fellen zur Mauritz- Hochalm.
Von ihr wieder abwärts und hinter einem Graben dem Sommerweg folgend auf die Haidachstellwand zu. An ihr links vorbei und gering aufwärts gegen Nordosten zur Gruberscharte.
Hinter der Scharte schwingt sich der Gipfelhang auf, über den man schräg links ansteigend zum Gipfel aufsteigt.
Die Wiesingabfahrt fällt vom Gipfel 30° steil durch eine weite Mulde ab, die sich weiter unten verengt, bis man bei der Schermsteinalm in ein wildes Felsengebirge kommt.
Unter dem Vorderen Sonnwendjoch über eine lawinengefährliche Steilstufe in das freie Gelände bei der Alpiglalm (Alpbühelalm) hinab und entweder durch steile Waldschneisen oder auf der Straße über Schicht und Astenberg nach Wiesing hinab.
Von dort muss man (bei hoher Schneelage mit Ski) durch den Ort und zur Bushaltestelle bei der Brücke über die Bundesstraße.
Mit dem Bus zum Ausgangspunkt zurück.
Nördlich von Astenberg kann man auch sich rechts haltend das Guldental queren und gegen Südwesten auf einem Fahrweg, später auf einem Waldpfad zur Kanzelkehre durch den Wald hinübergehen.
Auf die Seekarlspitze
Reicht der Schnee nicht bis ins Inntal, kann man als eigenständiges Ziel die 2261 m hohe Seekarlspitze ansteuern. Dort ist die Rofanwelt besonders schön und die Hänge sind für uns Tourenfreunde großartig.
In der Linkskehre unter der Haidachstellwand muss man dazu die Route zur Rofanspitze verlassen und noch weiter links gehen, um unter markanten Felsen gegen Norden durch weitläufiges, gestuftes und nicht besonders steiles Berggelände anzusteigen.
Unter dem markanten Spieljoch schwingt sich der Hang dann deutlich auf und steigt bis zum höchsten Punkt an.
Die grandiose Abfahrt verläuft im Wesentlichen entlang der Aufstiegsroute bis nach Maurach.
Die Verhältnisse müssen für diese Tour ideal sein.
Man braucht sehr viel Schnee, der bis ins Inntal hinunter, also noch auf weniger als 600 m Seehöhe satt liegen sollte und doch muss die Lawinensituation sicher sein.
So etwas gibt es nicht sehr oft, und deshalb kann in dem einen oder anderen Winter die Wiesingabfahrt ausfallen.
Wer aber das Glück hat, das Rofangebirge nach einem Tag mit Schneefall bei Windstille zu erwischen, kann sich kaum eine prächtigere Abfahrt vorstellen.
Das gilt für die Skihänge und die großartige Berggegend.
Wer sportlich sein will, beginnt die Tour an der Talstation der Rofanseilbahn und steigt auf der in den oberen Hängen sehr steilen Piste über die Buchauer Alm auf, um in der Nähe der Erfurter Hütte bei der Bergstation der Rofanseilbahn herauszukommen.
Dort startet auch das umstrittene Seilbahngaudium auf den Gschöllkopf, der seinen hohen Rang als Skitourengeheimtipp an hemmungslose Tourismuserschließer abgeben musste.
Von der Erfurter Hütte fährt man mit Ski auf der Piste etwas bergab und geht mit Fellen zur Mauritz- Hochalm.
Von ihr wieder abwärts und hinter einem Graben dem Sommerweg folgend auf die Haidachstellwand zu. An ihr links vorbei und gering aufwärts gegen Nordosten zur Gruberscharte.
Hinter der Scharte schwingt sich der Gipfelhang auf, über den man schräg links ansteigend zum Gipfel aufsteigt.
Die Wiesingabfahrt fällt vom Gipfel 30° steil durch eine weite Mulde ab, die sich weiter unten verengt, bis man bei der Schermsteinalm in ein wildes Felsengebirge kommt.
Unter dem Vorderen Sonnwendjoch über eine lawinengefährliche Steilstufe in das freie Gelände bei der Alpiglalm (Alpbühelalm) hinab und entweder durch steile Waldschneisen oder auf der Straße über Schicht und Astenberg nach Wiesing hinab.
Von dort muss man (bei hoher Schneelage mit Ski) durch den Ort und zur Bushaltestelle bei der Brücke über die Bundesstraße.
Mit dem Bus zum Ausgangspunkt zurück.
Nördlich von Astenberg kann man auch sich rechts haltend das Guldental queren und gegen Südwesten auf einem Fahrweg, später auf einem Waldpfad zur Kanzelkehre durch den Wald hinübergehen.
Auf die Seekarlspitze
Reicht der Schnee nicht bis ins Inntal, kann man als eigenständiges Ziel die 2261 m hohe Seekarlspitze ansteuern. Dort ist die Rofanwelt besonders schön und die Hänge sind für uns Tourenfreunde großartig.
In der Linkskehre unter der Haidachstellwand muss man dazu die Route zur Rofanspitze verlassen und noch weiter links gehen, um unter markanten Felsen gegen Norden durch weitläufiges, gestuftes und nicht besonders steiles Berggelände anzusteigen.
Unter dem markanten Spieljoch schwingt sich der Hang dann deutlich auf und steigt bis zum höchsten Punkt an.
Die grandiose Abfahrt verläuft im Wesentlichen entlang der Aufstiegsroute bis nach Maurach.
Bilder

Wetter
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