Partenkirchner Dreitorspitze, 2633 m 
Tourdaten
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Art
Bergtour
Staat / Region / Gebirgsgruppe
Schwierigkeit
schwer
Charakter der Tour
Lochlehn (Reindlau); Gasthaus Hubertus,
1059 m | Charakter: lange und anstrengende Tour; am
Klettersteig ausgesetzt (Steinschlaggefahr; Helm benützen)
Geprüft
ja
Ausgangsort
Leutasch
Ausgangspunkt
Leutasch-Lochlehn (Reindlau);
Gasthaus Hubertus, 1059 m
Geh-/Fahrzeit
7,5 Std.
Streckenlänge
11 km
Geh- / Fahrzeit
bis 8h
Höhenunterschied
1600 hm
Höchster Punkt
2633 m
Einkehrmöglichkeit/Unterkunft
evtl. Meilerhütte (Übernachtung)
für Kinder geeignet
nein
Rundtour
nein
Bergtour: Partenkirchner Dreitorspitze
Am Klettersteig über dem Leutascher Platt
Die allermeisten Gipfel der Wettersteinsüdwand sind nicht gerade leicht zugänglich.
Die Zuwege sind teilweise sehr lang und die meisten Gipfel bleiben Kletterern vorbehalten, die sich mindestens im III. Schwierigkeitsgrad wohl fühlen.
Die beiden Dreitorspitzen, die Leutascher und die Partenkirchner bilden wohltuende Ausnahmen. Sie sind nicht ganz so wild und auch für forsche Wanderer mit einigermaßen vernünftigem Aufwand erreichbar. Auf- und Abstieg zur Leutascher Dreitorspitze bewegen sich im Schwierigkeitsgrad II, doch die Route zur Partenkirchner Dreitorspitze ist höchstens ein Einser, mit einem bombenfesten Klettersteig ausgebaut und deshalb technisch deutlich einfacher.
Aber sie bleibt streckenweise ziemlich ausgesetzt.
Vom Gasthaus Hubertus führt ein Sträßchen nach Nordwesten in den Wald hinein, am Gatter vorbei und zur Lochlehngrube. Oberhalb der Grube geht man im lichten Wald ein Stück gegen Südwesten weiter, biegt bei der Quelle am Pangerstsegg rechts ab und steigt ins Bergleintal ab.
Zunächst führt der Bergweg gemütlich durchs Tal dahin, doch später schwingt er sich beachtlich auf und bei dem Wegkreuz zur Erinnerung an das Opfer des tragischen Bergunfalls vom 01.08.93 steigt der Hang recht kräftig an.
Stellenweise muss man – vor allem bei Nässe – wegen der arg schmierigen Kalkfelsen vorsichtig sein.
Mühsam plagt man sich auf der linken Seite des Taleinschnitts hinauf und durch einige Lawinenreißen, in denen der Schnee das ganze Jahr liegen bleiben kann.
Unter dem Musterstein wendet sich der Bergpfad auf die rechte Talseite, führt an einer kleinen Hütte vorbei und in Richtung Meilerhütte weiter. An den markierten Stellen kann man links abbiegen, um sich den Abstecher (rechter Weg hinauf) zur Meilerhütte zu ersparen.
Von der Hütte geht es wieder ein wenig abwärts und auf der rechten Hangseite am Pfad in die Schrofen hinein. Besonders aufregend ist dieser Wegabschnitt nicht, doch hat man ein Drahtseil gespannt, und an ihm wird das triste Leutascher Platt erreicht.
Auf deutlichen Trittspuren kämpft man nun mit steilen Geröllfeldern bis schließlich der Klettersteig erreicht ist. Krampen und stabile Drahtseile erleichtern auf etwa 200 Höhenmeter den Anstieg durch das steile, ausgesetzte Felsengelände hinauf, bis sich die Wand zurücklehnt.
Im felsigen Bereich muss man auf den losen Schotter achten, die letzte Viertelstunde den Markierungszeichen folgen und erreicht dann den Gipfel.
Zurück geht es entlang der Aufstiegsroute oder mühselig und steil durch die Söllerrinne.
Die allermeisten Gipfel der Wettersteinsüdwand sind nicht gerade leicht zugänglich.
Die Zuwege sind teilweise sehr lang und die meisten Gipfel bleiben Kletterern vorbehalten, die sich mindestens im III. Schwierigkeitsgrad wohl fühlen.
Die beiden Dreitorspitzen, die Leutascher und die Partenkirchner bilden wohltuende Ausnahmen. Sie sind nicht ganz so wild und auch für forsche Wanderer mit einigermaßen vernünftigem Aufwand erreichbar. Auf- und Abstieg zur Leutascher Dreitorspitze bewegen sich im Schwierigkeitsgrad II, doch die Route zur Partenkirchner Dreitorspitze ist höchstens ein Einser, mit einem bombenfesten Klettersteig ausgebaut und deshalb technisch deutlich einfacher.
Aber sie bleibt streckenweise ziemlich ausgesetzt.
Vom Gasthaus Hubertus führt ein Sträßchen nach Nordwesten in den Wald hinein, am Gatter vorbei und zur Lochlehngrube. Oberhalb der Grube geht man im lichten Wald ein Stück gegen Südwesten weiter, biegt bei der Quelle am Pangerstsegg rechts ab und steigt ins Bergleintal ab.
Zunächst führt der Bergweg gemütlich durchs Tal dahin, doch später schwingt er sich beachtlich auf und bei dem Wegkreuz zur Erinnerung an das Opfer des tragischen Bergunfalls vom 01.08.93 steigt der Hang recht kräftig an.
Stellenweise muss man – vor allem bei Nässe – wegen der arg schmierigen Kalkfelsen vorsichtig sein.
Mühsam plagt man sich auf der linken Seite des Taleinschnitts hinauf und durch einige Lawinenreißen, in denen der Schnee das ganze Jahr liegen bleiben kann.
Unter dem Musterstein wendet sich der Bergpfad auf die rechte Talseite, führt an einer kleinen Hütte vorbei und in Richtung Meilerhütte weiter. An den markierten Stellen kann man links abbiegen, um sich den Abstecher (rechter Weg hinauf) zur Meilerhütte zu ersparen.
Von der Hütte geht es wieder ein wenig abwärts und auf der rechten Hangseite am Pfad in die Schrofen hinein. Besonders aufregend ist dieser Wegabschnitt nicht, doch hat man ein Drahtseil gespannt, und an ihm wird das triste Leutascher Platt erreicht.
Auf deutlichen Trittspuren kämpft man nun mit steilen Geröllfeldern bis schließlich der Klettersteig erreicht ist. Krampen und stabile Drahtseile erleichtern auf etwa 200 Höhenmeter den Anstieg durch das steile, ausgesetzte Felsengelände hinauf, bis sich die Wand zurücklehnt.
Im felsigen Bereich muss man auf den losen Schotter achten, die letzte Viertelstunde den Markierungszeichen folgen und erreicht dann den Gipfel.
Zurück geht es entlang der Aufstiegsroute oder mühselig und steil durch die Söllerrinne.
Bilder

Wetter
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