Obere Wettersteinspitze, 2298 m

Tourdaten
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Art
Bergtour
Staat / Region / Gebirgsgruppe
Schwierigkeit
schwer
Charakter der Tour
lange und anstrengende Bergtour mit einem Gegenanstieg; Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind Bedingung
Geprüft
ja
Ausgangsort
Leutasch-Unterkirchen
Ausgangspunkt
Leutasch-Unterkirchen, Ortsteil Burggraben 1040 m
Geh-/Fahrzeit
8 Std.
Streckenlänge
10 km
Geh- / Fahrzeit
bis 8h
Höhenunterschied
1460 hm
Höchster Punkt
2298 m
für Kinder geeignet
nein
Rundtour
nein

Bergtour: Obere Wettersteinspitze

Hoch über Mittenwald

Der einzige Gipfel der breiten Wettersteinwand, der sich als Ziel für geübte Wanderer gut eignet, ist die Obere Wettersteinspitze.
Vom Ablauf her ist die lange Tour für das Wetterstein charakteristisch: In Talnähe dominiert dichter Fichtenwald, der von Buchenwäldern und steilen Schuttreißen abgelöst wird.
Weiter oben geht es dann durch die Latschenregion und am Gipfelaufbau dominieren scharfe, steile Kalkfelsen.

Man kann diese Tour auch von Mittenwald angehen (oder mit einem Rad anfahren).
Diese Alternativroute führt am Lautersee vorbei und steigt südlich des Ferchensees zur beschriebenen Aufstiegsroute an.
Selbst von Elmau könnte man (ebenfalls mit dem Rad) heraufkommen.

Bei diesen Alternativen erspart man sich den Kräfte zehrenden Gegenanstieg, dafür sind die Entfernungen etwas größer.

Vom Gasthaus Brücke folgt man dem so genannten Franzosensteig, auf dem Napoleons Leute in Leutasch eingefallen sind. Eine Kanonenkugel, die direkt in der Mühle eingeschlagen hat, befindet sich heute noch im Gasthaus und die Wirtin zeigt sie interessierten Gästen gerne. Der Weg steigt durch eine Waldschneise gegen Nordwesten an.
Westlich des Grünkopfes stößt er in einen bewaldeten Sattel, und fällt hinter der Landesgrenze – nun gegen Westen – rund 200 Höhenmeter ab.

Über dem Ferchensee wird der Wanderweg erreicht, der von Mittenwald heraufkommt.
Die Route leitet nun in leichter Steigung nach Westen weiter und gabelt sich. Dort links schwenkend kommt man gegen Südwesten zu einem steilen Steig, der streckenweise mit einem Drahtseil gesichert ist und zum Gämsanger führt.
An diesem malerischen Rastplatz links abdrehen und gegen Süden über steile Felsen, das letzte Stück unter dem Gipfel wieder am Drahtseil, bis zum Kreuz hinauf.

Der Rückweg verläuft über die Aufstiegsroute.

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