Mittagkopf, Mittagkopf 1636m 
Tourdaten
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Art
Skitour
Staat / Region / Gebirgsgruppe
Schwierigkeit
mittel
Charakter der Tour
Im unteren Teil aufgelassene Skipiste, oben Wald und Schneisen die eine hohe Schneelage und einen guten Skifahrer erfordern.
Geprüft
ja
Ausgangsort
Scharnitz 964m
Ausgangspunkt
ACHTUNG: Anfahrt von Norden (Mittenwald) nach Scharnitz derzeit (9.1.2012) wegen Lawinengefahr nicht möglich!
Anfahrt von Seefeld kommend, nach dem Ortsschild "Scharnitz" rechts zur Talstation des alten Mühlbergliftes
Zufahrt
Derzeit nur von Seefeld möglich (siehe oben).
Parkmöglichkeiten
Talstation des ehemaligen Mühlbergliftes
Geh-/Fahrzeit
Aufstieg 2h
Streckenlänge
Aufstieg 3,6km
Höhenunterschied
700Hm
Höchster Punkt
Mittagkopf 1636m
für Kinder geeignet
nein
Rundtour
nein
Skitour: Mittagkopf
Nordstaulage total. Nach den bescheidenen Wintern der letzten Jahre tut solch‘ Wetterlage, bei der sich die Schneewolken am Nordrand der Alpen stauen und Frau Holle ihres Amtes walten kann sehr gut und ist Balsam auf den Wunden der Bergsportler. Im Karwendel herrschen traumhafte Verhältnisse mit Neuschneemengen, die sogar jedes Schneehuhn überraschen würden.
Ein Problem bleibt jedoch: die hohe Lawinengefahr.
Trotzdem wollen wir den heutigen Tag nützen – wer weiß wann unsere Dienstpläne eine gemeinsame Tour zu viert ermöglichen? Also muss ein halbwegs sicheres Ziel her – der Mittagkopf im Karwendel. Ausgangspunkt Scharnitz. Aber schon die Anreise wird zum Erlebnis. Nachdem wir Seefeld im Slalom durch umgestürzte Bäume passiert haben, machen wir uns auf die Suche nach einem Parkplatz in Scharnitz. Unmöglich! Bei über einem Meter Neuschnee gibt’s da keinen. Sogar Schilder welche die Parkplätze markieren versinken bis zur Unkenntlichkeit im Schnee. Und auch die Straße zur Talstation des ehemaligen Mühlbergliftes (dem Ausgangspunkt der Tour) wäre sogar für ein Skidoo durchaus anspruchsvoll.
Da - ein Hoffnungsschimmer: ein Monstrum von Bagger nähert sich uns Verzweifelten. Gegen ein kleines Bestechungstrinkgeld haben wir innerhalb kürzester Zeit eine Zufahrt und einen freigeschaufelten Parkplatz. Super, Danke!
Wir starten bei der Talstation und steigen über mittelsteile Hänge hinauf zur ehemaligen Bergstation am Mühlberg. First Line oder First Track… auf jeden Fall ist das Spuren in hüfthohem Powder wie immer ein Geschenk.
Knapp unterhalb der Bergstation genehmigen wir uns eine Pause und erspähen einen tief verschneiten hohen Absatz. Das Kind im Manne ist schnell geweckt, wir kramen unsere Lawinenschaufeln hervor, shapen uns einen Kicker erster Güte und freuen uns wie kleine Kinder zu Weihnachten und Ostern zusammen.
Aber noch ist unser Ziel nicht erreicht - weiter geht es durch Wald und Schneisen, immer wieder mit kurzen Abfahrten, durchaus rustikal, bis zum Mittagkopf (1636m). Hier beschließen wir unser ursprünglich geplantes Ziel, den Zäunlkopf, nicht zu besteigen. Der Hang zum Gipfel sieht eingeweht aus, weshalb wir den Mittagkopf als unser Ziel ernennen. Außerdem lockt ja noch unsere Schanze weiter unten – wieso also Energie verschwenden und sich in Gefahr begeben?
Die Abfahrt gestaltet sich im oberen Teil wegen des dichten Waldes und der paar Gegenanstiege ebenso wie der Aufstieg sehr durchwachsen und ist nichts für Abfahrtsfetischisten, geschweige denn Snowboardern.
„Threesixty“, „oneeighty Faceplant“, „Frontflip asslanded“, „Snowdiver“, „Chicken Salad“ oder ganz einfach nur „Arschbomben“, das ist das ganze Repertoire welches wir stolz auf unserm selbstgebauten Kicker abfeuern. Gott sei Dank ist der „seventwenty Doubleflip to hospital“ nicht dabei und wir können platschnass, aber unverletzt die weitere Abfahrt über die nun freien Hänge der alten Skipiste genießen.
Fazit: 700Hm in allerfeinstem, tiefen Pulverschnee, relativ (!) sichere, aber rustikale Tour in schönem Ambiente. Trotzdem muss die Lawinengefahr auch hier richtig eingeschätzt werden – nicht jeder Wald und vor allem nicht jede Schneise ist jeden Tag „safe“. Checke vor jeder Tour die aktuelle Lawinenlage bei www.lawine.at, sowie vor Ort im Gelände!
Ein Problem bleibt jedoch: die hohe Lawinengefahr.
Trotzdem wollen wir den heutigen Tag nützen – wer weiß wann unsere Dienstpläne eine gemeinsame Tour zu viert ermöglichen? Also muss ein halbwegs sicheres Ziel her – der Mittagkopf im Karwendel. Ausgangspunkt Scharnitz. Aber schon die Anreise wird zum Erlebnis. Nachdem wir Seefeld im Slalom durch umgestürzte Bäume passiert haben, machen wir uns auf die Suche nach einem Parkplatz in Scharnitz. Unmöglich! Bei über einem Meter Neuschnee gibt’s da keinen. Sogar Schilder welche die Parkplätze markieren versinken bis zur Unkenntlichkeit im Schnee. Und auch die Straße zur Talstation des ehemaligen Mühlbergliftes (dem Ausgangspunkt der Tour) wäre sogar für ein Skidoo durchaus anspruchsvoll.
Da - ein Hoffnungsschimmer: ein Monstrum von Bagger nähert sich uns Verzweifelten. Gegen ein kleines Bestechungstrinkgeld haben wir innerhalb kürzester Zeit eine Zufahrt und einen freigeschaufelten Parkplatz. Super, Danke!
Wir starten bei der Talstation und steigen über mittelsteile Hänge hinauf zur ehemaligen Bergstation am Mühlberg. First Line oder First Track… auf jeden Fall ist das Spuren in hüfthohem Powder wie immer ein Geschenk.
Knapp unterhalb der Bergstation genehmigen wir uns eine Pause und erspähen einen tief verschneiten hohen Absatz. Das Kind im Manne ist schnell geweckt, wir kramen unsere Lawinenschaufeln hervor, shapen uns einen Kicker erster Güte und freuen uns wie kleine Kinder zu Weihnachten und Ostern zusammen.
Aber noch ist unser Ziel nicht erreicht - weiter geht es durch Wald und Schneisen, immer wieder mit kurzen Abfahrten, durchaus rustikal, bis zum Mittagkopf (1636m). Hier beschließen wir unser ursprünglich geplantes Ziel, den Zäunlkopf, nicht zu besteigen. Der Hang zum Gipfel sieht eingeweht aus, weshalb wir den Mittagkopf als unser Ziel ernennen. Außerdem lockt ja noch unsere Schanze weiter unten – wieso also Energie verschwenden und sich in Gefahr begeben?
Die Abfahrt gestaltet sich im oberen Teil wegen des dichten Waldes und der paar Gegenanstiege ebenso wie der Aufstieg sehr durchwachsen und ist nichts für Abfahrtsfetischisten, geschweige denn Snowboardern.
„Threesixty“, „oneeighty Faceplant“, „Frontflip asslanded“, „Snowdiver“, „Chicken Salad“ oder ganz einfach nur „Arschbomben“, das ist das ganze Repertoire welches wir stolz auf unserm selbstgebauten Kicker abfeuern. Gott sei Dank ist der „seventwenty Doubleflip to hospital“ nicht dabei und wir können platschnass, aber unverletzt die weitere Abfahrt über die nun freien Hänge der alten Skipiste genießen.
Fazit: 700Hm in allerfeinstem, tiefen Pulverschnee, relativ (!) sichere, aber rustikale Tour in schönem Ambiente. Trotzdem muss die Lawinengefahr auch hier richtig eingeschätzt werden – nicht jeder Wald und vor allem nicht jede Schneise ist jeden Tag „safe“. Checke vor jeder Tour die aktuelle Lawinenlage bei www.lawine.at, sowie vor Ort im Gelände!
Bilder


Wetter
Wetter heute in Innsbruck (579m)
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Temp. max: 19°

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Der Tag beginnt sonnig, später kommen Wolken und es beginnt zu regnen.
© ZAMG






