Malgrübler, 2749 m

Tourdaten
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Art
Skitour
Staat / Region / Gebirgsgruppe
Schwierigkeit
mittel
Charakter der Tour
lange, mühselige Tour für konditionsstarke Skitouristen, auf der mehrere Steilstufen Kraft und Ausdauer verlangen; erhebliches Lawinenrisiko, deshalb nur bei stabilen Verhältnissen auf den Malgrübler gehen! Hangrichtung: Nordosten Beste Zeit: Spätwinter und zeitiges Frühjahr
Geprüft
ja
Ausgangsort
Wattenberg
Ausgangspunkt
Gasthaus Haneburger im Wattental, 1351 m
Geh-/Fahrzeit
Aufstieg 3 h 45 min, Abfahrt 1 h, gesamt 4 h 45 min
Streckenlänge
12,7 km
Geh- / Fahrzeit
bis 5h
Höhenunterschied
1400 m
Höchster Punkt
2749 m
Einkehrmöglichkeit/Unterkunft
Gasthaus Haneburger
am Ausgangspunkt
für Kinder geeignet
nein
Rundtour
ja

Skitour: Malgrübler

Im Malgrüblerkar

Die Berge rund um das Skitourendorado der Wattener Lizum sind viel besucht und dank Sammeltaxi von Walchen zur Lizum hinauf auch leicht zu erreichen. Die Menge der Touren und die hohe Schneesicherheit sind eben eine große Verlockung.

Im Vorfeld der Lizum, am Malgrübler geht es wesentlich ruhiger und vielleicht auch ein wenig aufregender zu.
Das lange schattseitige Malgrüblerkar ist Garant für Pulverschnee vom Feinsten, bis ins Frühjahr hinaus. Noch im Juli kann man mit etwas Glück mit Bretteln durch das Malgrüblerkar rauschen, doch eignen sich dazu mehr kurze Firngleiter, denn ein bisserl tragen muss man sie dann schon noch ...

Beim Gasthaus Haneburger die Autostraße verlassen und ein paar Meter zum Wattenbach hinab. Hinter der Brücke auf dem mittleren Fahrweg gegen Nordwesten in lichten Wald hinein und bald darauf in freie Almhänge.
Bei der Verzweigung des Sträßchens vor einem Bachgraben geradeaus durch den Graben und zu ein paar Hütten hinauf.
Anschließend wieder in den Wald, bei der Steidlaste links abknicken und nach einer weiteren Kehre gegen Nordwesten zur Wazalm hinauf.

Bei der Alm links herum über freie, gegliederte Hänge nach Süden weiter und auf einem Fahrweg in den bedrohlichen Lawinenhang unter dem Roßkopf.
Auf einer Strecke von etwa 250 m schnell den Hang queren und flach zum Waz-Hochleger weiter. Vor der idyllischen Alm noch nach Süden dahin und dann in leichtem Rechtsbogen gegen Südwesten abdrehen.
Über dem Ochsengraben schwingt sich der Hang deutlich auf, und man wird auf die nächsten 200 Höhenmeter um ausholende Kehren kaum herumkommen. Dann wird es wieder flacher.

Anschließend durch das weite Malgrüblerkar in der gleichen Richtung gering ansteigend hinauf und eine Steilstufe nach links überlisten.
Dabei wird man auf knapp 150 Höhenmeter mühsame Spitzkehren brauchen, bis wieder freundlicheres Gelände erreicht ist. In ihm zwischen groben Felsenblöcken dahin, ein wenig links abdrehen und dann durch eine steile Hangmulde in freie Hänge hinein.
Über diese den letzten Aufschwung zum Gipfelkreuz hinauf.

Normalerweise fährt man entlang der Aufstiegsroute ab.
Bei guten Verhältnissen können Spezialisten, die mit dem Gelände gut vertraut sind, auch durch den steilen Ochsengraben abfahren.

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