Kleiner und Großer Sonnstein, 1037 m

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Art
Bergtour
Staat / Region / Gebirgsgruppe
Schwierigkeit
mittel
Charakter der Tour
Auf schmalern und stellenweise steilen Pfaden über zwei kleine Felsgipfel, die ganz oben Schwindelfreiheit und Trittsicherheit erfordern.
Geprüft
ja
Ausgangsort
Traunkirchen
Zufahrt
Traunkirchen, 425 m (Rückfahrt von Ebensee per Bahn oder Schiff)
Geh-/Fahrzeit
Traunkirchen - Siegesbach 0,25 - 0,5 h,
auf den Traunkirchner Sonnstein 1 - 1,5 h;
Übergang zum Ebenseer Sonnstein 1 h;
Abstieg 1 h
Höchster Punkt
1037 m
Auskunft
Ferienregion TraunseeTel. +43 7612/74451
für Kinder geeignet
nein
Rundtour
nein

Bergtour: Kleiner und Großer Sonnstein

Die berühmteste Sehenswürdigkeit von Traunkirchen ist die wunderbare Fischerkanzel in der einstigen Klosterkirche. Die "Via Historica", der beschilderte Ortsrundweg, entführt Sie aber bis in graue Urzeiten:

Über dem Kalvarienberg fand man verwitterte Felsritzzeichnungen, und Grabungen bei der 1614 erbauten Johanniskapelle brachten bronzezeitliche Tonscherben ans Licht.

Die höchstgelegene Kultstätte war möglicherweise der Traunkirchner Sonnstein, auf dem vor der Errichtung des geschnitzten Gipfelkreuzes ein steinerner "Göttersitz" existiert haben soll. Göttlich ist jedenfalls die Rundsicht von diesem exponierten Zacken, der aus diesem Grund zu den beliebtesten Wanderzielen im Salzkammergut zählt.

Hat man die Überschreitung nach Ebensee vor, muss man zunächst von Traunkirchen gut 1 km neben der Bundesstraße zum "Einstieg" vor dem ersten Tunnel wandern (man kann oberhalb der Bahnstation auch auf dem "Höhensteig" herüberwandern). Wer nur auf den Kleinen (oder Traunkirchner) Sonnstein will, kann hier parken. Ein Treppe (Wegweiser, Markierung Nr. 13) führt über die Betonwand, dann geht es an den Häusern von Siegesbach vorbei in den Schindelgraben.

Auf einen Waldrücken und in den Eisgraben, dann schlängelt sich der Weg in vielen Serpentinen (und über unzählige Wurzeln) zum Sattel zwischen den beiden Gipfeln ("Ludleben"): Auf der links abzweigenden Route gelangt man über abgetretene Felsstufen zur nahen Sonnsteinhütte und auf den Kleinen Sonnstein (Vorsicht, Steilabstürze).

Folgt man dagegen dem rechts weiterführenden Weg, kommt man zu einem Sender und zu einem Wildzaun, der überstiegen wird. Schließlich erklimmt man mit Hilfe von Stahlseilen die 15 m hohe, gut gestufte Felsflanke zum Großen oder Ebenseer Sonnstein.

Nachdem wir jenseits über harmlose Felsstufen gekraxelt sind, wandern wir nach der Markierung 13 durch den steilen Waldhang und zulatzt über eine Stiege nach Ebensee hinunter. An der Pfarrkirche vorbei ins Ortszentrum und links zur Bahnhaltestelle Ebensee-Landungsplatz.

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