Kaunertaler Gletscher, 2.750m 
Tourdaten
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Art
Radtour
Staat / Region / Gebirgsgruppe
Schwierigkeit
schwer
Charakter der Tour
"Der Kaunertaler" wie er im Radlerjargon so nett heißt, ist sicher eine der schönsten aber auch schwersten Radtouren in Nordtirol. Gehen Sie diese Tour in die immer dünner werdende Luft des 2750 m hohen Endzieles am Fuße des Kaunertaler Gletschers mit einem gehörigen Selbstvertrauen, aber vor allem mit genügend Training an! Immerhin geht es bei dieser Tour auf den vierthöchsten asphaltierten Zielpunkt in Mitteleuropa! Auch landschaftlich bietet dieser Anstieg einen Genuß ersten Ranges. Bilder von unvergesslicher Schönheit werden Sie als Erinnerung mit nach Hause nehmen!
Geprüft
ja
Ausgangsort
Feichten, 1289 m
Zufahrt
Über Landeck und Prutz
Geh-/Fahrzeit
3,5 - 4 h
Streckenlänge
57 km
Höhenunterschied
1500 m
Höchster Punkt
2.750m
Auskunft
http://www.tiscover.at/feichten, Tourismusverband Kaunertal, Tel. +43 5475/2920
für Kinder geeignet
nein
Rundtour
nein
Radtour: Kaunertaler Gletscher
Wir starten diese Tour im Dorf Feichten (Gemeinde Kaunertal), welches über Landeck und Prutz zu erreichen ist. Gleich einmal nach der Ortstafel Feichten, gegenüber einer Tankstelle, befindet sich ein kleiner Parkplatz zum Abstellen Ihres Fahrzeuges.
Wir können uns beim Start auch nicht verfahren, denn unsere Route führt uns nurmehr taleinwärts. Gleich nach einem Kilometer passieren wir gratis die Mautstelle!
Der erste Teil hinauf zur Staumauer des Gepatsch-Stausees erfolgt in moderater Steigung und mehreren Steilstufen, die aber nie mehr als 12 % betragen. Vorbei an saftigen Almböden erreichen wir direkt unter der gewaltigen Staumauer die erste von 29 Kehren. Teilweise sind die Kehren-Tafeln auch mit der dortigen Höhenzahl beschriftet.
Leider als Information für den nach oben kämpfenden Radler viel zu wenig! Nach einer Fahrzeit von ca. 45 Minuten erreichen wir die Krone dieser Staumauer und erblicken damit inmitten herrlichster Bergwelt den größten Speichersee Westösterreichs der bei voller Auslastung eine Stauvolumen von 138 Millionen Kubikmeter haben soll. Über dem Seeende sind auch schon die Gletscherfelder des Gepatschferners zu erblicken. Es beginnt nun eine erste erholsame fast flache Passage entlang des Sees über eine Länge von 6 km. Es wäre ratsam bei dieser Gelegenheit etwas unsere "Kraftkammern" aufzufüllen, also Nahrung zu sich nehmen, weil der weitere Kalorienbedarf ist enorm!
Am Ende des Stausees geht's hinein in die nächsten Kehren hinauf zum Gepatsch-Haus auf einer Seehöhe von 1925 m. Hier sind auch Steilstücke mit fast 14% zu überwinden und der Schweißaustritt nimmt immer mehr zu. Nach diesem Höhepunkt folgt eine kurze Abfahrt hinein in eine "Serpentinen-Landschaft" mit mehr als 10 Kehren, die verwegen in den Fels - fast übereinander - hineingebaut wurden. Nach dieser Passage wird die Steigung moderater und die nächsten Kehren sind nicht mehr so in kurzer Folge angelegt.
Schon längst haben wir die baumlose Zone erreicht und weitere Höhenmeter werden erkämpft. Lassen Sie sich durch die Landschaft von den Anstrengungen ablenken und vielleicht geht alles etwas leichter. Kurz vor dem Weißsee erfolgt wieder eine kleine Flachpassage und Sie denken sich sicher wann nimmt dieser gewaltige Berg endlich ein Ende. Nicht verzagen, es geht nämlich vom See aus noch immer 3 km hinauf ins ewige Eis! Auch die Steigung nimmt über die letzten Kehren wieder zu, aber wie gesagt mit genügend Training sind auch diese zu schaffen! Genau der letzte Kilometer dieser wirklich alpinen Tour wird dann mit 8% fast "flach" und die Euphorie über das Gelingen unseres radlerischen Vorhabens schiebt die Anstrengung fast beiseite.
Fast unspäktakulär endet dieser 24 km lange Anstieg mitten im Parkplatz des Kaunertaler Gletscher-Restaurants. Umsomehr "saugen" Sie nach einer Erholungspause diese wunderbare Gletscherlandschaft in sich auf ! Es ist ein alpiner Traum! Besonders nach einem Tage vorher stattgefundenen frischem Schneefall präsentiert sich dieser Gletscher von seiner besten Seite. Aber dieses Schigebiet kann sich auch richtig grauslich grau und schmutzig präsentieren - je nach Wetterlage und bei Schneearmut.
Nach einer längeren Pausen- und Jausenzeit geht's nun an die verdiente "Belohnung" - hinunter über die zahlreichen Kehren. Vergessen Sie vor lauter Geschwindigkeitsrausch mit bis zu 70 km/h (natürlich mit Helm !) aber nicht an's zeitgerechte Bremsen, damit Sie gesund und wohlbehalten das Tal in Feichten erreichen!
KOMPASS-Tip: Manchmal finden auf der Gletscher-Straße Veranstaltungen statt . Rufen Sie vor Ihrem Ausflug in diese Gegend nochmals die Mautstelle an ( Tel.05475-342 ), nicht daß Sie mitten in einen Skatebord-Downhill landen und die Straße zufällig gesperrt ist ...!
Wir können uns beim Start auch nicht verfahren, denn unsere Route führt uns nurmehr taleinwärts. Gleich nach einem Kilometer passieren wir gratis die Mautstelle!
Der erste Teil hinauf zur Staumauer des Gepatsch-Stausees erfolgt in moderater Steigung und mehreren Steilstufen, die aber nie mehr als 12 % betragen. Vorbei an saftigen Almböden erreichen wir direkt unter der gewaltigen Staumauer die erste von 29 Kehren. Teilweise sind die Kehren-Tafeln auch mit der dortigen Höhenzahl beschriftet.
Leider als Information für den nach oben kämpfenden Radler viel zu wenig! Nach einer Fahrzeit von ca. 45 Minuten erreichen wir die Krone dieser Staumauer und erblicken damit inmitten herrlichster Bergwelt den größten Speichersee Westösterreichs der bei voller Auslastung eine Stauvolumen von 138 Millionen Kubikmeter haben soll. Über dem Seeende sind auch schon die Gletscherfelder des Gepatschferners zu erblicken. Es beginnt nun eine erste erholsame fast flache Passage entlang des Sees über eine Länge von 6 km. Es wäre ratsam bei dieser Gelegenheit etwas unsere "Kraftkammern" aufzufüllen, also Nahrung zu sich nehmen, weil der weitere Kalorienbedarf ist enorm!
Am Ende des Stausees geht's hinein in die nächsten Kehren hinauf zum Gepatsch-Haus auf einer Seehöhe von 1925 m. Hier sind auch Steilstücke mit fast 14% zu überwinden und der Schweißaustritt nimmt immer mehr zu. Nach diesem Höhepunkt folgt eine kurze Abfahrt hinein in eine "Serpentinen-Landschaft" mit mehr als 10 Kehren, die verwegen in den Fels - fast übereinander - hineingebaut wurden. Nach dieser Passage wird die Steigung moderater und die nächsten Kehren sind nicht mehr so in kurzer Folge angelegt.
Schon längst haben wir die baumlose Zone erreicht und weitere Höhenmeter werden erkämpft. Lassen Sie sich durch die Landschaft von den Anstrengungen ablenken und vielleicht geht alles etwas leichter. Kurz vor dem Weißsee erfolgt wieder eine kleine Flachpassage und Sie denken sich sicher wann nimmt dieser gewaltige Berg endlich ein Ende. Nicht verzagen, es geht nämlich vom See aus noch immer 3 km hinauf ins ewige Eis! Auch die Steigung nimmt über die letzten Kehren wieder zu, aber wie gesagt mit genügend Training sind auch diese zu schaffen! Genau der letzte Kilometer dieser wirklich alpinen Tour wird dann mit 8% fast "flach" und die Euphorie über das Gelingen unseres radlerischen Vorhabens schiebt die Anstrengung fast beiseite.
Fast unspäktakulär endet dieser 24 km lange Anstieg mitten im Parkplatz des Kaunertaler Gletscher-Restaurants. Umsomehr "saugen" Sie nach einer Erholungspause diese wunderbare Gletscherlandschaft in sich auf ! Es ist ein alpiner Traum! Besonders nach einem Tage vorher stattgefundenen frischem Schneefall präsentiert sich dieser Gletscher von seiner besten Seite. Aber dieses Schigebiet kann sich auch richtig grauslich grau und schmutzig präsentieren - je nach Wetterlage und bei Schneearmut.
Nach einer längeren Pausen- und Jausenzeit geht's nun an die verdiente "Belohnung" - hinunter über die zahlreichen Kehren. Vergessen Sie vor lauter Geschwindigkeitsrausch mit bis zu 70 km/h (natürlich mit Helm !) aber nicht an's zeitgerechte Bremsen, damit Sie gesund und wohlbehalten das Tal in Feichten erreichen!
KOMPASS-Tip: Manchmal finden auf der Gletscher-Straße Veranstaltungen statt . Rufen Sie vor Ihrem Ausflug in diese Gegend nochmals die Mautstelle an ( Tel.05475-342 ), nicht daß Sie mitten in einen Skatebord-Downhill landen und die Straße zufällig gesperrt ist ...!
Bilder


Wetter
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