Jubiläumsweg zum Luitpoldhaus, 2164 m

Tourdaten
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Art
Bergtour
Staat / Region / Gebirgsgruppe
Schwierigkeit
mittel
Charakter der Tour
Längere steile Aufstiege. Gut bezeichnete, zum Teil ausgesetzte Steige mit gesicherten Passagen, Forst- und Alpwege. Ausdauer und Trittsicherheit erforderlich, Vorsicht bei Nässe! Übernachtung empfehlenswert, Grenzübertritt.
Geprüft
ja
Ausgangsort
Hinterstein (Gem. Bad Hindelang)
Ausgangspunkt
Bushaltestelle an der Kapelle im Hinterdorf, 866 m
Parkmöglichkeiten
Parkplatz am Ortsende
Geh-/Fahrzeit
11 h
Streckenlänge
22,5 km
Höhenunterschied
1830 hm
Höchster Punkt
2164 m
Auskunft
Bad Hindelang
Einkehrmöglichkeit/Unterkunft
Willersalpe, Prinz-Luitpold-Haus, Untere Bärgündelealpe,
Giebelhaus
für Kinder geeignet
nein
Rundtour
nein

Bergtour: Jubiläumsweg zum Luitpoldhaus

Wir starten zu der ausgiebigen Höhenwanderung an der Kapelle
im Hinterdorf von Hinterstein. Die Tafel „Giebelhaus – Fußweg“
lenkt zur Abzweigung des Wanderwegs zur Willersalpe. Im Wald
folgt ein Forstweg, später ein Steig. Nach einer Verzweigung
queren wir den wilden Willersbach. Enge Kehren winden sich zu
den Weiden der Willersalpe empor.

Latschen und Fichten säumen nun hier und dort den Jubiläumsweg
Richtung Schrecksee. Nach einer Karschwelle klettert der Steig über
einen knackigen Grashang und eine mitunter ausgesetzte Schuttflanke
in einen Sattel namens Vordere Schafwanne. Am Gaiseckjoch wechselt
der Kurs auf die Tiroler Seite, umrundet nach kleinem Steilabstieg über
Geröllströme die zerborstenen Rauhhornabstürze und setzt zum
Gegenanstieg an.

Wieder in Bayern queren wir wenig oberhalb des Hintere Schafwanne
genannten Sattels an Kugelhorn und Knappenkopf leicht bergab
schrofendurchsetzte, steile Grasflanken. Bald nach der prächtigen
Schreckseewanne gewinnen wir Richtung Prinz-Luitpold-Haus die Lahnerscharte.
Erneut die Grenze wechselnd genießt man auf teils fallender, teils flacher Route
zwischen Latschen, über Gras und Geröll den sehr aussichtsreichen Gang
über dem Schwarzwassertal. Unter Schänz lespitze und Schänzlekopf geht’s
mit einer ausgesetzten, drahtseilgesicherten Passage zum Notlendsattel.

Am Sattelkopf eine Rinne querend, beginnt unter der abschüssigen Lärchwand
(Drahtseilsicherung) der stressige Schlussaufstieg im Zickzack durch den
blockigen so genannten Kessel zur Bockkarscharte. Endgültig auf bayerischer
Seite wandert man durch die Gras- und Schuttmulde Im Täle hinunter
zum Prinz-Luitpold-Haus. Über die Weiden der Oberen Bärgündelealpe und
durch die Krummholzzone erreicht man auf dem Hüttenabstieg die Untere
Bärgündelealpe.

Ab dort leitet ein Ziehweg zur Pointhütte und ein geteerter Alpweg durchs
Bärgündele zum Giebelhaus, wo der Bus nach Hinterstein wartet.

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