Hoher Göll, Der Mannlsteig, 2523 m 
Tourdaten
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Art
Bergtour
Staat / Region / Gebirgsgruppe
Schwierigkeit
leicht
Charakter der Tour
Gut versicherter, aber
teilweise ausgesetzter Steig, der
Schwindelfreiheit, Trittsicherheit
und vor allem eine gute Kondition
verlangt. Der Schlussanstieg über die Göllleiten
ist dann eher problemlos. Klettersteigausrüstung
und entsprechende alpine
Erfahrung ist empfehlenswert.
Geprüft
ja
Ausgangsort
Berchtesgaden
Ausgangspunkt
Berchtesgaden (mit Pkw bis Parkplatz Hintereck) am Obersalzberg, dann mit Bus zum Kehlsteinhaus, 1834 m.
Parkmöglichkeiten
Berchtesgaden (mit Pkw bis Parkplatz Hintereck am Obersalzberg)
Geh-/Fahrzeit
Bis zur Mannlscharte etwa 2½ Std., plus 1 Std. zum Gipfel; Abstieg 2½ Std.
Streckenlänge
6,4 km
Geh- / Fahrzeit
bis 6h
Höhenunterschied
689 m
Höchster Punkt
2523 m
Einkehrmöglichkeit/Unterkunft
Kehlsteinhaus
für Kinder geeignet
nein
Rundtour
nein
Bergtour: Hoher Göll, Der Mannlsteig
Der Mannlgrat ist nur etwas für erfahrene und geübte Berggeher, die es gewohnt sind, die Hände zu Hilfe zu nehmen, denn es gibt durchaus steile Felsaufschwünge, bei denen Geschicklichkeit und Kraft nicht von Nachteil sind.
Schon der Weg zum Ausgangspunkt ist eine Attraktion.
Zuerst mit dem Bus auf der für den öffentlichen Verkehr gesperrten Straße hoch, dann umsteigen in einen futuristisch anmutenden Fahrstuhl und nur Sekunden später steht man im Kehlsteinhaus.
Gleich hinter dem Kehlsteinhaus durchquert man auf dem ausgeschilderten Kehlstein-Rundweg eine imposante Felskulisse und gelangt zum Beginn des eigentlichen Mannlsteiges, der durch ein »Nur für Geübte«- Schild nochmals auf seine Schwierigkeit aufmerksam macht.
Anfangs steigt man noch durch Latschengestrüpp direkt über den Grat auf. Anschließend quert man die Mannlköpfe mal auf der linken, mal auf der rechten Seite.
Der Weiterweg wird felsiger und schwieriger.
Steile, ausgesetzte Stellen mit Drahtseilsicherungen und Stiften führen nach oben – hin und wieder mit kleineren Abstiegen dazwischen. Etliche plattige Felsstufen verlangen konzentriertes Steigen, besonders bei feuchten Witterungsbedingungen.
An der Mannlscharte sind die größten Schwierigkeiten vorbei, der Weiterweg führt in steilen Kehren über den Schrofen- und Schotterhang zur Verzweigung mit den vom Purtscheller Haus heraufkommenden Anstiegswegen (Schuster- und Kaminweg; siehe Tour 1), die als Alternativabstiege gewählt werden können (Rückfahrtmöglichkeit zum Obersalzberg organisieren!).
Über die gerölligen Göllleiten marschiert man in einer Dreiviertelstunde nur
schwach ansteigend zum Gipfel des Hohen Göll, des zweithöchsten Berchtesgadener Berges, weiter. Nach dem kräftezehrenden Zwischenstück ist dieser Gipfelweg über den Göllrücken eine fast erholsame Schlussetappe, bei der man die Aussicht gefahrlos genießen kann.
Man sollte beim Abstieg einkalkulieren, dass man am Mannlsteig sehr oft erheblichen Gegenverkehr hat. Und auf keinen Fall sollte der letzte Bus ab Kehlsteinhaus verpasst werden, wenn man nicht einen zusätzlichen, langen und anstrengenden Fußmarsch machen will.
Schon der Weg zum Ausgangspunkt ist eine Attraktion.
Zuerst mit dem Bus auf der für den öffentlichen Verkehr gesperrten Straße hoch, dann umsteigen in einen futuristisch anmutenden Fahrstuhl und nur Sekunden später steht man im Kehlsteinhaus.
Gleich hinter dem Kehlsteinhaus durchquert man auf dem ausgeschilderten Kehlstein-Rundweg eine imposante Felskulisse und gelangt zum Beginn des eigentlichen Mannlsteiges, der durch ein »Nur für Geübte«- Schild nochmals auf seine Schwierigkeit aufmerksam macht.
Anfangs steigt man noch durch Latschengestrüpp direkt über den Grat auf. Anschließend quert man die Mannlköpfe mal auf der linken, mal auf der rechten Seite.
Der Weiterweg wird felsiger und schwieriger.
Steile, ausgesetzte Stellen mit Drahtseilsicherungen und Stiften führen nach oben – hin und wieder mit kleineren Abstiegen dazwischen. Etliche plattige Felsstufen verlangen konzentriertes Steigen, besonders bei feuchten Witterungsbedingungen.
An der Mannlscharte sind die größten Schwierigkeiten vorbei, der Weiterweg führt in steilen Kehren über den Schrofen- und Schotterhang zur Verzweigung mit den vom Purtscheller Haus heraufkommenden Anstiegswegen (Schuster- und Kaminweg; siehe Tour 1), die als Alternativabstiege gewählt werden können (Rückfahrtmöglichkeit zum Obersalzberg organisieren!).
Über die gerölligen Göllleiten marschiert man in einer Dreiviertelstunde nur
schwach ansteigend zum Gipfel des Hohen Göll, des zweithöchsten Berchtesgadener Berges, weiter. Nach dem kräftezehrenden Zwischenstück ist dieser Gipfelweg über den Göllrücken eine fast erholsame Schlussetappe, bei der man die Aussicht gefahrlos genießen kann.
Man sollte beim Abstieg einkalkulieren, dass man am Mannlsteig sehr oft erheblichen Gegenverkehr hat. Und auf keinen Fall sollte der letzte Bus ab Kehlsteinhaus verpasst werden, wenn man nicht einen zusätzlichen, langen und anstrengenden Fußmarsch machen will.
Bilder

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