Hohe Kisten, 1922 m 
Tourdaten
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Art
Bergtour
Staat / Region / Gebirgsgruppe
Schwierigkeit
mittel
Charakter der Tour
Beliebte, stramme Bergtour. Die alternativ vorgeschlagene Abstiegsroute ist nicht markiert. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit schaden nicht.
Geprüft
ja
Ausgangsort
Eschenlohe
Zufahrt
Wanderparkplatz in Eschenlohe-Wengen, 670 m.
Geh-/Fahrzeit
Aufstieg 3,5 - 4 h,
Abstieg 3 h;
gesamt 6,5 - 7 h
Abstieg 3 h;
gesamt 6,5 - 7 h
Höhenunterschied
1300 m
Höchster Punkt
1922 m
Auskunft
Verkehrsamt Eschenlohe
für Kinder geeignet
nein
Rundtour
nein
Bergtour: Hohe Kisten
Die Hohe Kisten (nicht Kiste) wird zwar oft - mit einer Übernachtung auf der Weilheimer Hütte - im Zusammenhang mit dem Krottenkopf bestiegen, doch lohnt sich die Tour dort hinauf auch als eigenständige, wenn auch lange Tagesunternehmung.
Sportliche Mountainbiker fahren auf der langen Forststraße bis zur Kuhalm auf und legen den Rest in einer Dreiviertelstunde zurück. Landschaftlich wesentlich schöner sind der Anstieg zu Fuß durch das Pustertal und der Abstieg über das Hintere Möselgratl.
Vom Parkplatz in Eschenlohe folgen wir erst der nach Süden führenden Fahrstraße am Holzplatz vorbei, und dann scharf links durch eine Kehre. Gleich dahinter an der Schranke vorbei und immer am Fahrweg bleiben, bis die Straße hinter dem Brandeck deutlich abflacht. Hinter einem Unterstand zweigt nach rechts der breite Bergweg zum Krottenkopf ab. Auf ihm geht man in mehrmaligem Auf und Ab gegen Südwesten in das Pustertal hinein.
Der Wanderweg verengt sich zu einem schmalen Bergpfad und verzweigt sich. Dort rechts halten, deutlich steiler hinauf und allmählich aus dem Wald heraus. Der Steig quert einige Bachgräben, führt eine steile Felsflanke entlang (Drahtseile). Dann kommt man unvermittelt in einen lieblichen Wiesenboden hinein und zum Pustertal-Jagdhaus. Die Wegspur quert den Wiesenboden und führt ins Krummholz hinein, wo sie wieder deutlich ansteigt.
Dann dreht sie links ab und steigt ab etwa 1500 m Höhe in groben Kalkschutt hinein. Mühsam plagt man sich im weiten Hang durch das steile Geröll hinauf und kommt an einen Bachgraben heran. Neben ihm nun recht forsch zu einem Felsriegel hinauf, an dessen unterem Ende der markierte Steig rechts abdreht.
Dort besteht - ausgelöst durch Gämsen - bisweilen erhebliche Steinschlaggefahr. Im Frühsommer geht es an ausgedehnten Schneefeldern vorbei und, etwas rechts haltend, wieder in freundlichere, grüne Hänge hinein. Bei etwa 1700 m Höhe dreht die Route abermals links ab, quert die obersten Hänge des weiten Kars, überwindet ein kurzes Felsenhindernis, bis schließlich die Grathöhe erreicht ist.
Dort schwenkt man nach rechts und folgt für ein paar Minuten einem Weglein, bis nach rechts der Gipfelsteig abbiegt. Auf ihm steil, zwischendurch etwas anspruchsvoller (I) und etwas ausgesetzt zum Gipfelkreuz hinauf.
Der Rückweg verläuft zunächst entlang der Aufstiegsroute.
Dann aber nicht links über den Grat abbiegen, sondern am Weg weiter gegen Osten, bei der Verzweigung links, am Jagdhaus oberhalb der Kuhalm vorbei und in den Sattel vor dem Platteneck. Dort dreht der gute, aber nicht markierte Bergweg scharf links ab und fällt, zwischendurch etwas grober, dann wieder sehr einfach, gegen Norden ab, bis er das Hintere Möselgratl überwindet. Gegen Nordwesten steigt man bis zur Aufstiegsroute ab, der man nach Eschenlohe zurück folgt.
Wer zum Schluss noch etwas Spannung will, legt einen kurzen Abstecher zur Asamklamm (Schwarze-Brüll-Klamm) ein, die von einer eindrucksvollen Brücke überspannt ist.
Sportliche Mountainbiker fahren auf der langen Forststraße bis zur Kuhalm auf und legen den Rest in einer Dreiviertelstunde zurück. Landschaftlich wesentlich schöner sind der Anstieg zu Fuß durch das Pustertal und der Abstieg über das Hintere Möselgratl.
Vom Parkplatz in Eschenlohe folgen wir erst der nach Süden führenden Fahrstraße am Holzplatz vorbei, und dann scharf links durch eine Kehre. Gleich dahinter an der Schranke vorbei und immer am Fahrweg bleiben, bis die Straße hinter dem Brandeck deutlich abflacht. Hinter einem Unterstand zweigt nach rechts der breite Bergweg zum Krottenkopf ab. Auf ihm geht man in mehrmaligem Auf und Ab gegen Südwesten in das Pustertal hinein.
Der Wanderweg verengt sich zu einem schmalen Bergpfad und verzweigt sich. Dort rechts halten, deutlich steiler hinauf und allmählich aus dem Wald heraus. Der Steig quert einige Bachgräben, führt eine steile Felsflanke entlang (Drahtseile). Dann kommt man unvermittelt in einen lieblichen Wiesenboden hinein und zum Pustertal-Jagdhaus. Die Wegspur quert den Wiesenboden und führt ins Krummholz hinein, wo sie wieder deutlich ansteigt.
Dann dreht sie links ab und steigt ab etwa 1500 m Höhe in groben Kalkschutt hinein. Mühsam plagt man sich im weiten Hang durch das steile Geröll hinauf und kommt an einen Bachgraben heran. Neben ihm nun recht forsch zu einem Felsriegel hinauf, an dessen unterem Ende der markierte Steig rechts abdreht.
Dort besteht - ausgelöst durch Gämsen - bisweilen erhebliche Steinschlaggefahr. Im Frühsommer geht es an ausgedehnten Schneefeldern vorbei und, etwas rechts haltend, wieder in freundlichere, grüne Hänge hinein. Bei etwa 1700 m Höhe dreht die Route abermals links ab, quert die obersten Hänge des weiten Kars, überwindet ein kurzes Felsenhindernis, bis schließlich die Grathöhe erreicht ist.
Dort schwenkt man nach rechts und folgt für ein paar Minuten einem Weglein, bis nach rechts der Gipfelsteig abbiegt. Auf ihm steil, zwischendurch etwas anspruchsvoller (I) und etwas ausgesetzt zum Gipfelkreuz hinauf.
Der Rückweg verläuft zunächst entlang der Aufstiegsroute.
Dann aber nicht links über den Grat abbiegen, sondern am Weg weiter gegen Osten, bei der Verzweigung links, am Jagdhaus oberhalb der Kuhalm vorbei und in den Sattel vor dem Platteneck. Dort dreht der gute, aber nicht markierte Bergweg scharf links ab und fällt, zwischendurch etwas grober, dann wieder sehr einfach, gegen Norden ab, bis er das Hintere Möselgratl überwindet. Gegen Nordwesten steigt man bis zur Aufstiegsroute ab, der man nach Eschenlohe zurück folgt.
Wer zum Schluss noch etwas Spannung will, legt einen kurzen Abstecher zur Asamklamm (Schwarze-Brüll-Klamm) ein, die von einer eindrucksvollen Brücke überspannt ist.
Bilder


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