Hödinger Tobel, 550 m 
Tourdaten
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Art
Wandertour
Staat / Region / Gebirgsgruppe
Schwierigkeit
mittel
Charakter der Tour
Längerer, teilweise steiler Aufstieg durch den
Hödinger Tobel. Gut bezeichnete Wander-, Wald- und Wirtschaftswege,
anfangs stilles Sträßchen
Geprüft
ja
Ausgangsort
Sipplingen
Ausgangspunkt
Bahnhof (Parkplatz), 406 m
Parkmöglichkeiten
Bahnhof (Parkplatz), 406 m
Geh-/Fahrzeit
2,75 Std.
Streckenlänge
8,5 km
Geh- / Fahrzeit
bis 3h
Höhenunterschied
180 hm
Höchster Punkt
550 m
für Kinder geeignet
ja
Rundtour
ja
Wandertour: Hödinger Tobel
Abenteuerroute im Sipplinger Dreieck
Aus den Naturschutzgebieten des Sipplinger Dreiecks ragen mitunter urige Felsformationen wie die Churfirsten hervor.
Der Begriff Erosion tritt an den zerborstenen Molasseklippen anschaulich vor Augen. Die Entstehung der markanten Waldkuppen führen Geologen auf das Abgleiten ausgewitterter Pakete aus Sandstein von den steilen Bergflanken zurück, die der hobelnde Eiszeitgletscher hinterlassen hat. Unterstützt wurden diese Vorgänge sehr wahrscheinlich durch Verschiebungen der Erdkruste.
Das Werden des Hödinger Tobels ist ein Resultat des seit der letzten Eiszeit abgesunkenen Bodenseewasserspiegels.
Vom Bahnhof in Sipplingen leiten die Fußgängerunterführung und die Rathausstraße zur Ortsmitte mit der Brunnenfigur des Fasnachtshänseles. Auf dem nach Hödingen füh renden, stillen Sträßchen gelangen wir über Obstwiesen und zum Schluss auf einem Waldweg zu den Churfirsten. Von
den auf einem kleinen Bergsporn stehenden ursprünglich 18 wackeren Felstürmchen sind nur noch fünf übrig.
Anschließend begeben wir uns auf den Feldweg Richtung Hödinger Tobel. Von einer Straßenquerung bergab zu einem Einzelanwesen im Ortsteil Süßenmühle findet man einen Wanderweg vor. Schon verschluckt uns der überraschend lange, unverfälschte Hödinger Tobel. Der reizvoll angelegte Weg durch die unter Naturschutz stehende, moderige und düstere Kerbe wartet mit vielen Treppen und Stegen auf.
Gleich zu Beginn ist nach einem Weiher zweimal auf natürliche Weise ein quirliger Sturzbach mit Mini-Wasserfällen zu queren. Der einprägsame Entdeckungskurs, von Fels über hängen flankiert, bringt den Kreislauf ordentlich in Schwung.
Hangrutschungen, Kalktuffbildungen und Strudeltöpfe treten hier und dort in Erscheinung. Im oberen Teil verengt sich der begeisternde Wildbacheinschnitt mit seinen Kalkquellfluren klammartig.
Erst am Tobelende entschließen wir uns für die zum Haldenhof ausgeschilderte Route. Teils auf einem Wanderweg, teils auf einem Forstweg geht’s wieder angenehm flach zum Umspannwerk. Dort folgt man einem Wirtschaftsweg, bald darauf einem Pfad zu einem weiteren Tobelausgang.
Über ein paar Waldwegschleifen schlendert man allmählich talwärts Richtung Süßenmühle und trifft auf dem bekannten Anmarschweg wieder in Sipplingen ein.
Aus den Naturschutzgebieten des Sipplinger Dreiecks ragen mitunter urige Felsformationen wie die Churfirsten hervor.
Der Begriff Erosion tritt an den zerborstenen Molasseklippen anschaulich vor Augen. Die Entstehung der markanten Waldkuppen führen Geologen auf das Abgleiten ausgewitterter Pakete aus Sandstein von den steilen Bergflanken zurück, die der hobelnde Eiszeitgletscher hinterlassen hat. Unterstützt wurden diese Vorgänge sehr wahrscheinlich durch Verschiebungen der Erdkruste.
Das Werden des Hödinger Tobels ist ein Resultat des seit der letzten Eiszeit abgesunkenen Bodenseewasserspiegels.
Vom Bahnhof in Sipplingen leiten die Fußgängerunterführung und die Rathausstraße zur Ortsmitte mit der Brunnenfigur des Fasnachtshänseles. Auf dem nach Hödingen füh renden, stillen Sträßchen gelangen wir über Obstwiesen und zum Schluss auf einem Waldweg zu den Churfirsten. Von
den auf einem kleinen Bergsporn stehenden ursprünglich 18 wackeren Felstürmchen sind nur noch fünf übrig.
Anschließend begeben wir uns auf den Feldweg Richtung Hödinger Tobel. Von einer Straßenquerung bergab zu einem Einzelanwesen im Ortsteil Süßenmühle findet man einen Wanderweg vor. Schon verschluckt uns der überraschend lange, unverfälschte Hödinger Tobel. Der reizvoll angelegte Weg durch die unter Naturschutz stehende, moderige und düstere Kerbe wartet mit vielen Treppen und Stegen auf.
Gleich zu Beginn ist nach einem Weiher zweimal auf natürliche Weise ein quirliger Sturzbach mit Mini-Wasserfällen zu queren. Der einprägsame Entdeckungskurs, von Fels über hängen flankiert, bringt den Kreislauf ordentlich in Schwung.
Hangrutschungen, Kalktuffbildungen und Strudeltöpfe treten hier und dort in Erscheinung. Im oberen Teil verengt sich der begeisternde Wildbacheinschnitt mit seinen Kalkquellfluren klammartig.
Erst am Tobelende entschließen wir uns für die zum Haldenhof ausgeschilderte Route. Teils auf einem Wanderweg, teils auf einem Forstweg geht’s wieder angenehm flach zum Umspannwerk. Dort folgt man einem Wirtschaftsweg, bald darauf einem Pfad zu einem weiteren Tobelausgang.
Über ein paar Waldwegschleifen schlendert man allmählich talwärts Richtung Süßenmühle und trifft auf dem bekannten Anmarschweg wieder in Sipplingen ein.
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