Heidenkopf und Gratkopf, 1685 m

Tourdaten
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Art
Wandertour
Staat / Region / Gebirgsgruppe
Schwierigkeit
mittel
Charakter der Tour
mehrere kleine Steilaufstiege; ausgesetzte Passagen zum Heidenkopf mit kurzer Kletterei (I) in teilweise schmierigem Fels und am Gratkopfabstieg erfordern Trittsicherheit; überwiegend bezeichnete Steige; Vorsicht bei Nässe!
Geprüft
ja
Ausgangsort
Gunzesried-Scheidwang
Ausgangspunkt
Gunzesried-Scheidwang - Alp (zu erreichen von Gunzesrieder Säge auf der Mautstraße); Parkplatz, 1317 m
Parkmöglichkeiten
Gunzesried-Scheidwang - Alp (zu erreichen von Gunzesrieder Säge auf der Mautstraße); Parkplatz, 1317 m
Geh-/Fahrzeit
Gratkopf 1¼ Std., Rückweg 1¾ Std.; gesamt 3 Std.
Streckenlänge
4,5 km
Geh- / Fahrzeit
bis 3h
Höhenunterschied
430 m
Höchster Punkt
1685 m
Einkehrmöglichkeit/Unterkunft
Scheidwangalp am Ausgangspunkt
für Kinder geeignet
nein
Rundtour
nein

Wandertour: Heidenkopf und Gratkopf

Schlüsselstellen des Oberallgäuer Rundwanderwegs

Diese einprägsame Tour ins wilde Reich des Nagelfluhs startet an der Scheidwangalp, auf der Wasserscheide zwischen Rhein und Donau. Der Oberallgäuer Rundwanderweg schwingt sich südlich durch aufgelockerten Bergwald auf.

In einem Rechtsbogen zu einem verfallenen Viehunterstand. Rückblickend zeigt sich die Nagelfluhkette. Nach einer Alpwanne zum Joch zwischen Heidenkopf und Girenkopf hinauf.
Nun beginnt der kurze, anspruchsvolle und etwas ausgesetzte Gipfelaufstieg. Ein felsiger Steilaufschwung mit ein paar erdigen, nicht ganz zuverlässigen Tritten ist durch Drahtseile entschärft. Er verlangt aber kurzzeitig sauberes Gehen (I).
Danach lockt zur Rechten ein luftiger Aussichtspunkt.
Auf fortwährend spannendem Routenverlauf ist bald der Heidenkopf erreicht. Der überwältigende Ausblick wird im Osten von den Tannheimer Bergen und im Westen von den Schweizer Bergen begrenzt. Ein kurzweiliger Höhenkurs folgt nach einem kleinen südöstlichen Grasabstieg dem flachen, breiten Kamm. Noch wenige Stufen und schon steht man auf dem Gratkopf.
Dieses eigenwillige Massiv, das sich aus Grasköpfen, Türmen und Nadeln zusammensetzt, verdient eine ausgiebige Schaupause.

Anschließend erfordert der reizvolle Abstieg über einen sich verschmälernden Grat mit nochmals ausgesetzten felsigen Stellen volle Aufmerksamkeit. In der Weidemulde vor dem Siplingerkopf auf die Markierung achten und über ein ansteigendes Felsendurcheinander. Danach den Oberallgäuer Rundwanderweg auf der gemütlichen, zur Oberen Balderschwanger Alp führenden Talroute verlassen.
Dem Wegweiser in Richtung Heidenkopf folgend steil hinauf über bucklige Hänge und an auffallenden Nagelfluhtürmen vorbei zum bereits vorhin betretenen Joch zurück. Dort auf der bereits vom Hinweg bekannten Route zur Scheidwangalp hinab.

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Karten zu Oberallgäu

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