Heidenhöhlen, 590 m

Tourdaten
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Art
Wandertour
Staat / Region / Gebirgsgruppe
Schwierigkeit
leicht
Charakter der Tour
Kleine Steigungen. Ausreichend beschilderte Wirtschafts-, Forstwege und Pfade
Geprüft
ja
Ausgangsort
Stockach
Ausgangspunkt
Bushaltestelle an der Hauptschule in der Tuttlinger Straße (Parkplatz), 500 m
Parkmöglichkeiten
Bushaltestelle an der Hauptschule in der Tuttlinger Straße (Parkplatz), 500 m
Geh-/Fahrzeit
3 Std.
Streckenlänge
8,5 km
Geh- / Fahrzeit
bis 3h
Höhenunterschied
150 hm
Höchster Punkt
590 m
für Kinder geeignet
ja
Rundtour
nein

Wandertour: Heidenhöhlen

Spritztour über die Hans-Kuony-Quelle

Unser kleiner Heidenhöhlen-Ausflug benützt im Bereich der Hans--Kuony Quelle einen Abschnitt eines der vier Stockacher Quellenerlebniswege. Diese erschließen dem Wanderer die geheimnisvolle Welt der „tausend Quellen“ der Stockacher Aach.
Die anderen drei Rundwanderwege befinden sich zwischen Jettmeiler und Airach, westlich der Wilhelmshöhe und um den Nellenburger Berg.

Wir gehen in Stockach von der Hauptschule in der Tuttlinger Straße zur nahen evangelischen Kirche. Richtung Zoznegg haltend achten wir auf die Abzweigung der Höhenstraße. Von dieser wechseln wir in die Straße „Am Schwärzbach“.
Vom Ortsende senkt sich der Hauptwanderweg 9, ein Wirtschaftsweg, in eine Wiesenmulde, wo er von einem sanft steigenden Waldweg abgelöst wird. An gemächlich dahinschaukelnden Bachwellen aufwärts kommt man zu einem Wegdreieck. Dort biegt man links in den ebenfalls mit dem roten Balken markierten Forstweg ein, von dem ein Pfad zur sprudelnden Hans-Kuony-Quelle abzweigt, einer natürlichen Hangquelle. Der kleine Quellsumpf bringt eine für diese Biotopform spezifische Flora und Kleintierwelt hervor.

Nach einem kurzen Holztreppenaufstieg queren wir im Stadtteil „Berlingerweg“ die nach Zoznegg führende Kreisstraße und genießen auf dem nun steigenden, geteerten Wirtschaftsweg die schöne Aussicht über die Waldwellen-Landschaft des östlichen Hegaus.

Ein Waldweg leitet uns zu einem Steilhang, an dem wir nun auf einem Wanderweg entlang schleichen und dabei die Eingänge zu den Heidenhöhlen entdecken. Die ersten beiden dieser auch Heidenlöcher genannten Glaukonitsandstein-Öffnungen, von denen nicht alle erreicht werden können, sind durch einen gebückt begehbaren, längeren Gang verbunden.

Kinder vermögen sich von diesem versteckten Erlebnisreich oberhalb des Stadtteils Zizenhausen nicht so schnell wieder zu trennen. Römische Münzfunde lassen da rauf schließen, dass diese künstlich angelegten Höhlen mit ausgehauenen Sitzgelegenheiten auf die Römerzeit zurückgehen.

Zurück nach Stockach bietet sich kein alternativer Wanderweg an.

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