Halslspitze - Rastkogel, 2762 m

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Art
Bergtour
Staat / Region / Gebirgsgruppe
Schwierigkeit
mittel
Charakter der Tour
Kurze steile Aufstiege nach der Geiselam und dem Geiseljoch sowie am Rastkogelgipfel.
Gut bezeichnete, mitunter undeutliche Steige, anfangs geteerter Almweg, Schlussaufstieg zur Halslspitze weglos.
Geprüft
ja
Ausgangsort
Tux/Vorderlanersbach,
Zufahrt
Auf der Zillertal-Bundesstr. 169 nach Mayrhofen und über Finkenberg nach Tux/Vorderlanersbach.

Parkplatz an der Verzweigung kurz vor den Geiselhöfen, 1600 m;
zu erreichen von der Ortsmitte auf schmaler, Richtung »Gasthaus Geislerhof« beschilderter Bergstraße.
Geh-/Fahrzeit
Halslspitze 3 - 3,5 h
Rastkogel 1 - 1,5 h
Abstieg 2 - 2,5 h
gesamt 6,5 - 7 h
Geh- / Fahrzeit
bis 7h
Höhenunterschied
1162 m
Höchster Punkt
2762 m
Auskunft
Tourismusverband Tux, Tel. +43 5287/8506
für Kinder geeignet
nein
Rundtour
nein

Bergtour: Halslspitze - Rastkogel

Als beherrschende Erscheinung im Ostteil der Tuxer Alpen bietet der Rastkogel eine umfassende Rundsicht, unter anderem auch in die Stubaier Alpen, das Karwendel, den Rofan und sogar in den Wilden Kaiser.

Dabei verlangt der gnädige Schrofenriese dem Bergwanderer auf der nördlichen Variante des Zentralalpenweges 02 über den Westkamm weder technische Fertigkeiten noch eine besondere Kondition ab.

Kurz bevor die Bergstraße von Vorderlanersbach die Geiselhöfe erreicht, folgen wir an einer Verzweigung dem kurvigen, geteerten Almweg Richtung Geiselalm. Dieser windet sich mit prächtigen Einblicken in das Tuxer Gipfelreich über Bergwiesen empor.
An der Gabelung auf einer Geländestufe weist uns das Schild »Geiseljoch« zu den bereits sichtbaren Hütten der Geiselalm.

Ein anfangs steiler Steig leitet über Weidehänge ins Geiseljoch. Steigspuren überwinden nun östlich einen steilen Aufschwung zum begrünten Absatz des Nafingjochs.

Daraufhin geht es weniger anstrengend stets über einen schrofendurchsetzten Rücken mit unbedeutenden Zwischenerhebungen, wobei man kurzzeitig den zum Rastkogel führenden Steig benützen kann.

Ein Steinmännchen schmückt den höchsten Punkt der Halslspitze, den man weglos, aber ohne jegliche Probleme von Süden her erreicht.
Besonders eindrucksvoll ist die Aussicht zu den rassigen Fels- und Eisgestalten der zentralen Zillertaler Alpen.
Zurück auf der Hauptroute, fällt der Kamm nur wenig hinüber ins Nurpensjoch. In den südlichen Karmulden leuchten ein paar kleine Seeaugen. Dann schwingt sich der einfache Westgrat, mit ein paar Felsblöcken bespickt, allmählich in die Höhe zum nahen, breit gelagerten Rastkogel.

Wir gehen den Westgrat zurück, bis der südlich abzweigende, mitunter undeutliche aber durchwegs markierte Abstiegssteig Nr. 318 zu einer Karschwelle führt. Später wandern wir über Grashänge, im unteren Bereich mit Zwergsträuchern bewachsen, und von einem Almkessel gemütlich hinunter zur Geiselalm.
Die bekannte Route bringt uns zum Parkplatz nahe der Geiselhöfe.

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