Halserspitz, 1861 m 
Tourdaten
Fotos (4)
Videos (0)
Rezensionen (0)
Downloads (1)
Art
Bergtour
Staat / Region / Gebirgsgruppe
Schwierigkeit
schwer
Charakter der Tour
Lange, ziemlich anstrengende Runde, im Aufstieg durch die Wolfsschlucht einige gesicherte Passagen, dazu reichlich Geröll auf dem Weg. Im Abstieg für weniger Bergerfahrene keinesfalls ratsam! Wildromantische Kulisse in der Großen Wolfsschlucht, Aussichtswandern am Blaubergkamm und tolles Panorama vom Halserspitz
Geprüft
ja
Ausgangsort
Kreuth
Zufahrt
Parkplatz, 800 m, an der Achenpassstraße, bei der Abzweigung des Fahrweges nach Siebenhütten, 3 km von Kreuth.
Bahn/Bus: Buslinie Tegernsee - Stuben, RVO 9556; Halt Siebenhütten.
Bahn/Bus: Buslinie Tegernsee - Stuben, RVO 9556; Halt Siebenhütten.
Geh-/Fahrzeit
Aufstieg zur Blaubergalm 2,5 h,
Blaubergalm Halserspitz 2 h,
Abstieg 2,5 - 3 h;
gesamt 7 - 7,5 h
Blaubergalm Halserspitz 2 h,
Abstieg 2,5 - 3 h;
gesamt 7 - 7,5 h
Geh- / Fahrzeit
bis 5h
Höchster Punkt
1861 m
Auskunft
Tourismusverband Tegernsee
für Kinder geeignet
nein
Rundtour
nein
Bergtour: Halserspitz
Bereits auf der Fahrt zum Tegernsee gerät der hohe Grenzgrat der Blauberge ins Blickfeld, und dann beim Wildbad Kreuth scheint das Tal nach Süden hin fast wie vernagelt. Das hat natürlich nichts mit den alljährlichen CSU-Klausurtagungen zu tun, die hier stattfinden. Immerhin wurden in dem ehemaligen Bad, das im 19. Jh. so prominente Kurgäste wie Kaiser Franz I. von Österreich und Zar Nikolaus I. verzeichnete, schon bundesweit ausstrahlende politische Perspektiven entwickelt. Das mögen manche Nordlichter ja anders sehen, was aber nichts daran ändert, dass Wildbad Kreuth Startpunkt für eine der schönsten Wanderungen der Region ist: für die Blaubergrunde. Sie führt hinauf zur Grenze nach Tirol, manchen bergungewohnten Flachländer allerdings auch an die Grenze seiner alpinistischen Möglichkeiten.
Denn der Aufstieg durch die Wolfsschlucht ist extrem steil, der Weg mit viel Geröll garniert und an einigen Stellen muss man die Hände zu Hilfe nehmen. Dafür gibt es zur Belohnung dann am lang gestreckten Grat der Blauberge jede Menge Aussicht, bis hinaus ins flache Alpenvorland und tief hinein nach Tirol. Blickfang im Süden ist der mächtige Guffert (2196 m); nach Südosten reicht die immense Schau bis zu Großvenediger und Großglockner in den Hohen Tauern. Sehr schön zeigen sich auch die Hauptgipfel des Mangfallgebirges, von den »Zwillingen« Roß- und Buchstein im Nordwesten (Tour 5) über Hirschberg (Tour 3), Wallberg (Tour 11) und Risserkogel (Tour 9, 10), Brecherspitz (Tour 22, 23), Wendelstein (Tour 32, 36, 38), leicht zu erkennen an seinem Antennenstachel, Rotwand (Tour 27), Großer Traithen (Tour 44) bis zum Hinteren Sonnwendjoch (Tour 49).
Die große Runde beginnt recht gemütlich auf der Sandstraße, die flach ins Tal der Hofbauerweißach führt. Die Siebenhütten (837 m), die eigentlich nur drei (Hütten) und eine sehr beliebte Einkehr sind, bleiben links; an der Weggabelung (Tafel) hält man sich rechts und folgt der nun spürbar ansteigenden Fahrspur zur Oberhofer Weißachalm. Hinter der Königshütte (931 m) führt der Weg ins Geröllbett der Felsweißach.
Die macht ihrem Namen alle Ehre und transportiert viel zerkleinertes Gebirge talauswärts. Die Talflanken rücken allmählich näher heran, ihre Steilheit nimmt zu. Spärliche rote Kleckse leiten in den Geröllboden der sich mehrfach gabelnden Klamm. Von links mündet die Kleine Wolfsbachschlucht, nur wenig weiter warnt rechts ein großes Schild vor Lebensgefahr beim Betreten eines Seitenarms. Die Wegspur hält auf einen felsigen Sporn zwischen den wilden Gräben zu und in steilem Zickzack (kurze gesicherte Passagen) gewinnt sie rasch an Höhe. Über einen licht bewaldeten Hang gewinnt man schließlich die Kammhöhe (ca. 1470 m) zwischen Schildenstein und Predigtstuhl. Hier nun links und in leichtem Anstieg zur Blaubergalm (1540 m) auf Tiroler Boden.
Hinter der im Sommer bewirtschafteten Alm leiten die Markierungen links hinauf zum Blaubergkamm, den man nach Osten hin bis zum Halserspitz überschreitet: fast vier Kilometer in der Luftlinie und einiges Auf und Ab. Die erste Graterhebung ist die Blaubergschneid (Wichtelplatte, 1786 m); dahinter »verliert« das Weglein bis zur Schoberstatt (1689 m) rund 100 Höhenmeter.
Anschließend werden dann Blaubergkopf (1786 m) und Karspitz (1800 m) überschritten; wenig weiter zweigt links der Abstiegsweg ab. Ganz nahe ist nun der Halserspitz (1861 m): ein paar Minuten Aufstieg noch am felsigen Grat bis zum Gipfelkreuz und zum großen Panorama.
Zurück zur genannten Weggabelung (ca. 1800 m) und rechts durch die schrofige Nordflanke des Halserspitz abwärts in eine schmale Scharte (1621 m), bei der westseitig ein wilder Graben ansetzt, und weiter am Kamm entlang in den Wald.
Schattig hinunter in die Senke (1298 m) vor dem Weißenbachkopf (1353 m), in kurzem Gegenanstieg auf den bewaldeten Rücken, dann zwischen Wenigberg und Zwieselberg (1342 m) durch den Zwieselgraben steil bergab in das Tal des Hohlensteinbachs. Links hinaus zu den Siebenhütten (837 m) und auf der breiten Fahrspur zurück zum Ausgangspunkt der großen Runden.
Denn der Aufstieg durch die Wolfsschlucht ist extrem steil, der Weg mit viel Geröll garniert und an einigen Stellen muss man die Hände zu Hilfe nehmen. Dafür gibt es zur Belohnung dann am lang gestreckten Grat der Blauberge jede Menge Aussicht, bis hinaus ins flache Alpenvorland und tief hinein nach Tirol. Blickfang im Süden ist der mächtige Guffert (2196 m); nach Südosten reicht die immense Schau bis zu Großvenediger und Großglockner in den Hohen Tauern. Sehr schön zeigen sich auch die Hauptgipfel des Mangfallgebirges, von den »Zwillingen« Roß- und Buchstein im Nordwesten (Tour 5) über Hirschberg (Tour 3), Wallberg (Tour 11) und Risserkogel (Tour 9, 10), Brecherspitz (Tour 22, 23), Wendelstein (Tour 32, 36, 38), leicht zu erkennen an seinem Antennenstachel, Rotwand (Tour 27), Großer Traithen (Tour 44) bis zum Hinteren Sonnwendjoch (Tour 49).
Die große Runde beginnt recht gemütlich auf der Sandstraße, die flach ins Tal der Hofbauerweißach führt. Die Siebenhütten (837 m), die eigentlich nur drei (Hütten) und eine sehr beliebte Einkehr sind, bleiben links; an der Weggabelung (Tafel) hält man sich rechts und folgt der nun spürbar ansteigenden Fahrspur zur Oberhofer Weißachalm. Hinter der Königshütte (931 m) führt der Weg ins Geröllbett der Felsweißach.
Die macht ihrem Namen alle Ehre und transportiert viel zerkleinertes Gebirge talauswärts. Die Talflanken rücken allmählich näher heran, ihre Steilheit nimmt zu. Spärliche rote Kleckse leiten in den Geröllboden der sich mehrfach gabelnden Klamm. Von links mündet die Kleine Wolfsbachschlucht, nur wenig weiter warnt rechts ein großes Schild vor Lebensgefahr beim Betreten eines Seitenarms. Die Wegspur hält auf einen felsigen Sporn zwischen den wilden Gräben zu und in steilem Zickzack (kurze gesicherte Passagen) gewinnt sie rasch an Höhe. Über einen licht bewaldeten Hang gewinnt man schließlich die Kammhöhe (ca. 1470 m) zwischen Schildenstein und Predigtstuhl. Hier nun links und in leichtem Anstieg zur Blaubergalm (1540 m) auf Tiroler Boden.
Hinter der im Sommer bewirtschafteten Alm leiten die Markierungen links hinauf zum Blaubergkamm, den man nach Osten hin bis zum Halserspitz überschreitet: fast vier Kilometer in der Luftlinie und einiges Auf und Ab. Die erste Graterhebung ist die Blaubergschneid (Wichtelplatte, 1786 m); dahinter »verliert« das Weglein bis zur Schoberstatt (1689 m) rund 100 Höhenmeter.
Anschließend werden dann Blaubergkopf (1786 m) und Karspitz (1800 m) überschritten; wenig weiter zweigt links der Abstiegsweg ab. Ganz nahe ist nun der Halserspitz (1861 m): ein paar Minuten Aufstieg noch am felsigen Grat bis zum Gipfelkreuz und zum großen Panorama.
Zurück zur genannten Weggabelung (ca. 1800 m) und rechts durch die schrofige Nordflanke des Halserspitz abwärts in eine schmale Scharte (1621 m), bei der westseitig ein wilder Graben ansetzt, und weiter am Kamm entlang in den Wald.
Schattig hinunter in die Senke (1298 m) vor dem Weißenbachkopf (1353 m), in kurzem Gegenanstieg auf den bewaldeten Rücken, dann zwischen Wenigberg und Zwieselberg (1342 m) durch den Zwieselgraben steil bergab in das Tal des Hohlensteinbachs. Links hinaus zu den Siebenhütten (837 m) und auf der breiten Fahrspur zurück zum Ausgangspunkt der großen Runden.
Bilder


Wetter
Wetter heute in München (508m)
Temp. min: 11°
Temp. max: 22°

Temp. max: 22°
Anfangs noch trocken, aber tagsüber regnet es die meiste Zeit.
© ZAMG






