Grubachspitze, 2100 m

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Art
Bergtour
Staat / Region / Gebirgsgruppe
Schwierigkeit
schwer
Charakter der Tour
interessante, steile Bergtour, die einwandfreie Kondition voraussetzt; wegen der steil abfallenden Hänge ist an einigen Stellen Schwindelfreiheit erforderlich
Geprüft
ja
Ausgangsort
Vorderhornbach
Ausgangspunkt
Vorderhornbach
Parkmöglichkeiten
Vorderhornbach,
Parkmöglichkeit beim Friedhof, 1030 m
Geh-/Fahrzeit
Aufstieg 3 Std., Abstieg 2 Std., gesamt 5 Std.
Streckenlänge
10 km
Geh- / Fahrzeit
bis 5h
Höhenunterschied
1070 m
Höchster Punkt
2100 m
Einkehrmöglichkeit/Unterkunft
in Vorderhornbach
für Kinder geeignet
nein
Rundtour
nein

Bergtour: Grubachspitze

Spannende Tour im Südosten der Allgäuer Alpen

Als kurze und gemütliche Angelegenheit kann man die Bergtour zur Grubachspitze wahrlich nicht bezeichnen.
Die Route ist anstrengend, und wer nicht früh am Tag aufbricht, muss in den steilen Osthängen eventuell mit der Hitze kämpfen.
Dafür ist die Tour recht schön – vor allem im Frühsommer, wenn sich die Blütenpracht in den lichten Wäldern voll entwickelt hat. Die Gipfelaussicht, besonders hinüber zur wilden Stallkarspitze und zur Haldenspitze ist auch nicht zu verachten.

Auf einem Fahrweg vom westlichen Ortsrand Vorderhornbachs nach Norden in lichten Wald hinein und nach etwa 10 Minuten Anstiegszeit, kurz vor Spiesemühl, den Markierungszeichen nach links folgen. An einigen Quellfassungen vorbei, noch einmal den Fahrweg queren und relativ steil durch den Wald nach Nordosten zur Waldlichtung am Brennboden aufsteigen. Bei der ersten Abzweigung auf 1203 m geradeaus.
Etwas dahinter knickt der Anstiegsweg links ab und quert den obersten Lauf des Hochstattbachs, ehe er im Tannenwald nahe an die tiefe Schlucht des Wiesbachs herankommt.
In einem weiten Bogen wendet sich der Steig nach Nordwesten und gabelt sich wieder.

Der direkte Anstieg zur Grubachspitze dreht an beschilderter Stelle nach links ab und steigt auf steilen Schuttreissen nach Südwesten an, verläuft im Latschengebüsch zu einem Rücken und im Felsgelände zum Gipfel. Zurück geht man normalerweise entlang der Aufstiegsroute.

Man könnte am Ende des felsigen Gipfelgrats jedoch auch nach links in das Hornbachkar abbiegen und in das flache Kar hinausgehen, bis am oberen Ende des Wiesbachgrabens wieder der Aufstiegsweg erreicht wird.
Dieser Abstiegsweg gewährt zwar recht schöne Blicke zum Gipfelgrat, ist aber stellenweise schwer zu finden.

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