Entschenkopf, 2043 m 
Tourdaten
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Art
Mountainbiketour
Staat / Region / Gebirgsgruppe
Schwierigkeit
schwer
Charakter der Tour
sehr einfache Radauffahrt über
11 km (630 Höhenmeter); nur kurzzeitig
mehr als 10% Steigung; fast ausschließlich
Asphaltstraße. Die Gipfelüberschreitung erfordert Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und
sauberes Gehen (Steinschlaggefahr; feines, unangenehmes Geröll, Stelle II). außerdem
braucht man für den Rückweg ein sicheres
Gespür für die richtige Routenfindung.
Geprüft
ja
Ausgangsort
Bad Hindelang-Bad Oberdorf
Ausgangspunkt
Bad Hindelang-Bad Oberdorf, Parkplatz Grüebplätzle, 831 m
Parkmöglichkeiten
Bad Hindelang-Bad Oberdorf, Parkplatz Grüebplätzle, 831 m
Geh-/Fahrzeit
Aufstieg 3½ Std., Abstieg 2¾ Std., gesamt 6¼ Std.
Streckenlänge
16,7 km + Talrückfahrt
Geh- / Fahrzeit
bis 7h
Höhenunterschied
1450 m
Höchster Punkt
2043 m
Einkehrmöglichkeit/Unterkunft
Café Horn,
Alpe Mitterhaus
Alpe Mitterhaus
für Kinder geeignet
nein
Rundtour
nein
Mountainbiketour: Entschenkopf
Mit dem Mountainbike durch das Retterschwanger Tal
Will man von Bad Oberdorf zum Entschenkopf hinauf, muss man mit dem Fahrrad anreisen.
Die stramme Bergtour mit einem vorgeschalteten 11-Kilometer-Marsch wird man hin und zurück an einem Tag nämlich nicht schaffen. Mit dem Radl geht das zwar ganz gut, doch anstrengend bleibt die Unternehmung, die angesichts der pfiffigen Gipfelüberschreitung schon fast ein Abenteuer hergibt.
Vom Parkplatz über die Ostrachbrücke, gleich dahinter nach links abbiegen und an der Hammerschmiede vorbei. Bei der Verzweigung sich rechts haltend ins Retterschwanger Tal hinein. Rund 10% steil auf guter Asphaltstraße bergauf und am Café Horn vorbei.
Nun recht flach talein, auf einer Brücke über die Bsonderach, zwischendurch ein paarmal abwärts und an der Bergwirtschaft Mitterhausalpe vorüber. Nach 7,7 km neben einer Furt auf schmalem Steg abermals über die Bsonderach. Gleich dahinter bei der Abzweigung geradeaus weiter und deutlich steiler (kurzzeitig rund 15%) durch eine Kehre hinauf, bis schließlich nach einer Fahrzeit von 1½ Std. die Hintere Entschenalpe (Wankhütte) erreicht ist. Dort stellt man das Rad ab.
Nun auf deutlichem Bergweg gegen Südwesten zu Fuß über den Wank wenig anstrengend hinauf und dann über einen Steilaufschwung zum Gängele. Dort nach rechts abbiegen und über den scharfen Grat, an einem Gratköpferl vorbei und immer auf der linken Gratseite, stellenweise etwas ausgesetzt, auf und ab weiter, bis schließlich wieder die Scheitelstrecke des scharfen Bergkamms erreicht wird.
Über sie, zuletzt in steilem Schlusssprint, zum Gipfelkreuz hinauf. Vom Gipfel nach Nordwesten hinab und in felsiges Gelände hinein. Beherzt (Vorsicht Steinschlag!) über schroffen Fels und feines, unangenehmes Geröll absteigen und in der Nähe des Gratabbruchs hinunter, bis der Pfad in Latschenkrummholz zum breiten Sattel unterhalb der Falkenalpe stößt. Dort nach rechts dem Wegweiser folgen und gegen Osten nördlich des Entschenrückens absteigen.
Über einen grünen Rücken durch ein Tal hinab, den Markierungszeichen nach rechts durch eine Hangreiße folgen und bei der Abzweigung geradeaus weiter.
Durch das Wännele und auf altem, schwer zu findendem Alpweg gegen Osten gut 150 Höhenmeter aufsteigen, um eine Hangkante rechts herum und über den Kobel nach Süden relativ eben weiter, bis der Pfad
zur Hinteren Entschenalpe abfällt, wo das Fahrrad steht. Mit ihm nach Bad Oberdorf zurück.
Will man von Bad Oberdorf zum Entschenkopf hinauf, muss man mit dem Fahrrad anreisen.
Die stramme Bergtour mit einem vorgeschalteten 11-Kilometer-Marsch wird man hin und zurück an einem Tag nämlich nicht schaffen. Mit dem Radl geht das zwar ganz gut, doch anstrengend bleibt die Unternehmung, die angesichts der pfiffigen Gipfelüberschreitung schon fast ein Abenteuer hergibt.
Vom Parkplatz über die Ostrachbrücke, gleich dahinter nach links abbiegen und an der Hammerschmiede vorbei. Bei der Verzweigung sich rechts haltend ins Retterschwanger Tal hinein. Rund 10% steil auf guter Asphaltstraße bergauf und am Café Horn vorbei.
Nun recht flach talein, auf einer Brücke über die Bsonderach, zwischendurch ein paarmal abwärts und an der Bergwirtschaft Mitterhausalpe vorüber. Nach 7,7 km neben einer Furt auf schmalem Steg abermals über die Bsonderach. Gleich dahinter bei der Abzweigung geradeaus weiter und deutlich steiler (kurzzeitig rund 15%) durch eine Kehre hinauf, bis schließlich nach einer Fahrzeit von 1½ Std. die Hintere Entschenalpe (Wankhütte) erreicht ist. Dort stellt man das Rad ab.
Nun auf deutlichem Bergweg gegen Südwesten zu Fuß über den Wank wenig anstrengend hinauf und dann über einen Steilaufschwung zum Gängele. Dort nach rechts abbiegen und über den scharfen Grat, an einem Gratköpferl vorbei und immer auf der linken Gratseite, stellenweise etwas ausgesetzt, auf und ab weiter, bis schließlich wieder die Scheitelstrecke des scharfen Bergkamms erreicht wird.
Über sie, zuletzt in steilem Schlusssprint, zum Gipfelkreuz hinauf. Vom Gipfel nach Nordwesten hinab und in felsiges Gelände hinein. Beherzt (Vorsicht Steinschlag!) über schroffen Fels und feines, unangenehmes Geröll absteigen und in der Nähe des Gratabbruchs hinunter, bis der Pfad in Latschenkrummholz zum breiten Sattel unterhalb der Falkenalpe stößt. Dort nach rechts dem Wegweiser folgen und gegen Osten nördlich des Entschenrückens absteigen.
Über einen grünen Rücken durch ein Tal hinab, den Markierungszeichen nach rechts durch eine Hangreiße folgen und bei der Abzweigung geradeaus weiter.
Durch das Wännele und auf altem, schwer zu findendem Alpweg gegen Osten gut 150 Höhenmeter aufsteigen, um eine Hangkante rechts herum und über den Kobel nach Süden relativ eben weiter, bis der Pfad
zur Hinteren Entschenalpe abfällt, wo das Fahrrad steht. Mit ihm nach Bad Oberdorf zurück.
Bilder

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