Eckbauer, 1237 m

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Art
Wandertour
Staat / Region / Gebirgsgruppe
Schwierigkeit
leicht
Charakter der Tour
leichte Rundwanderung mit spannendem Klammweg und zünftiger Einkehr beim Eckbauer; sehr steiler Abstieg; Seilbahnabfahrt möglich
Geprüft
ja
Ausgangsort
Garmisch- Partenkirchen
Ausgangspunkt
Garmisch-Partenkirchen, Olympisches Skistadion, Talstation der Eckbauerbahn, 725 m
Geh-/Fahrzeit
3 Std.
Streckenlänge
8 km
Geh- / Fahrzeit
bis 3h
Höhenunterschied
500 hm
Höchster Punkt
1237 m
Einkehrmöglichkeit/Unterkunft
Wirtschaft Partnachklamm,
Almwirtschaft Wetterstein,
Forsthaus Graseck, Eckbauer
für Kinder geeignet
ja
Rundtour
ja

Wandertour: Eckbauer

Durch die Partnachklamm

Eine besonders anstrengende Bergtour ist die hier vorgestellte Rundwanderung nicht gerade.
Eher eine beschauliche Wanderung.
Aber sie hat ihre Reize, und die beginnen schon eine halbe Stunde nach dem Abmarsch.
Die Partnachklamm bietet nämlich ein gigantisches Naturschauspiel, das man gesehen haben muss.
Der Weiterweg zum Eckbauer ist dann eher gemütlich und auf der Terrasse des Wirtshauses wird man mit einer deftigen Brotzeit und einem großartigen Blick ins Zugspitzmassiv belohnt.

Wer sich den Abstieg am steilen Fahrweg nicht antun will, kann ja mit der Seilbahn runtergondeln.

Vom Olympiastadion geht man knapp 2 km lang neben der Partnach am Asphaltsträßchen nach Süden und kommt an der Lenz'nhütte und dem Kraftwerk vorbei zur Wirtschaft Partnachklamm in Wildenau.
Dahinter führt ein breiter Weg zum Klammeingang. Dort entrichtet man seinen Obolus (AV-Mitglieder mit Ausweis Ermäßigung) und folgt dem eindrucksvollen Steig durch die tosende Klamm.
Nach vielen niedrigen Tunneldurchgängen wird es am Klammende plötzlich ziemlich ruhig, und ein breiter Weg führt neben der Partnach nach Süden weiter.

Bei der Verzweigung wählt man den oberen Weg und biegt nach links auf einen schönen Wanderweg ab. Über viele Stufen kommt man durch lichten Laubwald nach Nordwesten zur Almwirtschaft Wetterstein und weiter zu einer aufgemotzten Bergwirtschaft mit der unglaubwürdigen Bezeichnung Forsthaus Graseck.

Dort rechts ab und über die freien Mahdwiesen des Grasecks hinauf, in den Wald hinein und an beschilderter Stelle links abbiegen.

Auf der schönen Promenade in unzähligen Kehren über einen Waldrücken gegen Nordosten hinauf, bis schließlich das Wirtshaus Eckbauer erreicht ist.
Von dort auf einem Wiesenpfad zur Privathütte auf dem höchsten Punkt.

Von der Privathütte steigt man nun zum Fahrweg hinab und geht das kurze Stück zur Bergstation der Eckbauerbahn. Von dort auf schmalem Fahrweg, anfangs in Seilbahnnähe, später östlich davon durch Wald und über weite Wiesen, zwischendurch ziemlich steil, zum Ausgangspunkt zurück.


KOMPASS INFO


Abstieg über Wamberg

Eine besonders schöne, aber etwas ausgedehntere Abstiegsvariante führt vom Eckbauer nach Nordosten über einen aussichtreichen Rücken und dann auf einem Fahrweg nach Norden in das höchste deutsche Dorf Wamberg, 996m, hinab.
Von diesem malerischen Bergdorf mit der sehenswerten Annakirche folgt man schmalen und steilen Fahrwegen über das Kainzenbad zum Ausgangspunkt zurück.

Bilder

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