Bettelmannsgrab, 536 m

Tourdaten
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Art
Wandertour
Staat / Region / Gebirgsgruppe
Schwierigkeit
leicht
Charakter der Tour
Keine nennenswerten Steigungen. Mitunter dürftig bezeichnete Feldund Wirtschaftswege, Waldund Forstwege, verkehrsfreie Sträßchen und kurze, zum Teil undeutliche Pfade
Geprüft
ja
Ausgangsort
Niederstotzingen
Ausgangspunkt
Bushaltestelle am Rathaus (Parkplatz), 473 m
Parkmöglichkeiten
Bushaltestelle am Rathaus (Parkplatz), 473 m
Geh-/Fahrzeit
Bettelmannsgrab 1½ Std., Rückweg 1 Std., gesamt 2½ Std.
Streckenlänge
8,3 km
Geh- / Fahrzeit
bis 3h
Höhenunterschied
63 hm
Höchster Punkt
536 m
Einkehrmöglichkeit/Unterkunft
In Stetten
für Kinder geeignet
ja
Rundtour
ja

Wandertour: Bettelmannsgrab

Wo die Ostalb zum Donaumoos hin abfällt

In Niederstotzingen weist an der Katholischen Kirche das blaue Dreieck in die Schönstetterstraße. Auf einem Sträßchen bummeln wir am Tennisplatz vorbei stadtauswärts.
Bei der Verzweigung nach den letzten Höfen lenkt eine Markierungsstange auf einen Feldweg, der erst leicht steigt und geradeaus einen Aufschwung parat hat. Nach kurzer Pfadspur gewinnt man von den Sandäckern einen weiten Ausblick über die Niederung des Donaumooses.
Wir unterqueren eine Hochspannungsleitung, dann geht's auf einem Waldweg weiter. Stets der Nase nach spazierend treffen wir bald darauf in Stetten ein. Die Oberdorfstraße leitet bergab zum schmucken Häuser-Ensemble:
Schloss, Wallfahrtskirche, Landgasthaus Adler und alte Lonetalschmiede.

Wir begeben uns ostwärts zum Dorfende und orientieren uns dort am roten Dreiblock. Am letzten Haus führt rechts ein geteerter Wirtschaftsweg in Richtung »Kaltenburg« nochmals unter der Stromleitung hindurch. Schon tauchen wir im Sparenwald unter.
Ein flacher Forstweg ist jetzt auch als Pilgerweg bezeichnet.

An der Abzweigung bei der Forstabteilung Triangl – links befindet sich eine Doline – wählen wir rechts den unmarkierten Pfad an einem alten Brunnen vorbei. Dort wird man besonders an schwülen Tagen gerne das erquickende Quellwasser hochpumpen.

Ab einem Hochstand entpuppt sich die Schleichwegroute etwas überwachsen. Später erkennt man am Bettelmannsgrab mit Gedichtzeilen, wo ein unbekannter armer Greis den Kältetod starb, dass man sich noch auf dem richtigen Weg befindet.
Man schwenkt nun rechts in den mit blauem Dreiblock markierten, sanft steigenden Forstweg ein. 200 Meter abseits des höchsten Wegpunktes versteckt sich eine Keltenschanze.

Auf einem stillen Sträßchen passiert man nach dem Waldende die eingewachsene Säulach (Naturdenkmal) und findet sich bald wieder in Niederstotzingen ein.

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