Bärenkopf, 1451 m

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Art
Bergtour
Staat / Region / Gebirgsgruppe
Schwierigkeit
mittel
Charakter der Tour
Kaum nennenswerte Anstiege, längerer Steilabstieg. Meist gut bezeichnete Pfade und Steige, kurz auf Alpweg, Sträßchen, Pfadspur und weglosem Abschnitt.
Geprüft
ja
Ausgangsort
Immenstadt
Zufahrt
Immenstadt, Bahnhof (Parkplatz), 729 m
Geh-/Fahrzeit
Bärenkopf 0,5 - 1 h,
Abstieg 2,5 - 3 h, gesamt 3,5 h
Höchster Punkt
1451 m
Auskunft
Tourismusverband Allgäu/Bayerisch-Schwaben e.V., Tel. +49 8 21/450 401-0
für Kinder geeignet
nein
Rundtour
nein

Bergtour: Bärenkopf

Bevor die leichtfüßige Bergwanderung beginnt, spazieren wir kurz vom Bahnhof in Immenstadt Richtung Stadtmitte, nach der Bierstube über die Fußgänger-Bahnüberführung in die Adolph-Probst-Straße, geradeaus zur Gottesackerkapelle, passieren die Schranke der Anliegerstraße, queren mittels der holzgedeckten Sepp-Gammel-Brücke den Steigbach und gelangen so auf dem Wanderweg zur Mittagbahn-Talstation. Die Gondel bringt uns in zwei Sektionen zur Bergstation-Gaststätte.
Im Nu geht's auf dem mit »Bärenköpfle« beschilderten Pfad zum Mittag (auch Mittagberg) hinauf.

Die Ausschau nach Norden wird leider durch Fichten behindert. Dafür grüßen über dem Illertal die Allgäuer Hochalpen. Auf dem locker bewaldeten Kamm bummeln wir zu einem Nagelfluhfelsen mit dem Gedenkkreuz des Gebirgstrachten- und des Heimatvereins Blaichach. Im Westen reckt sich die Felsnase des Steinebergs empor. Von der kleinen Schulter am Bärenkopf weitet sich der Blickwinkel ins Bregenzerwaldgebirge. Die letzten Meter zum Bärenkopf mit leider wieder eingeschränkter Aussicht gewinnt man weglos über einen kleinen Weidehang.

Zurück am Gedenkkreuz nehmen wir den Pfad durch eine Mulde und einen Waldstreifen hinunter zur Sennalpe Oberberg, wo die Möglichkeit einer Sennerei-Besichtigung mit Käseprobe besteht. Nun folgen wir dem flachen Alpweg auf den Grünten zu und zweigen gleich in der ersten Kurve auf den Steig Richtung Ettensberg ab. Über Lichtungen steigen wir zunehmend steiler an einer kleinen Hütte vorbei. Beim Unterstand mit dem leicht übertriebenen Namen Hotel Poldi benützt unser Kurs talwärts kurz ein stilles Sträßchen. Nach der Bild-Kapelle (auch Sühnekapelle) passiert der Pfad Richtung Altmummen am Ortsbeginn von Ettensberg Schmidelers Kapelle.

Wir schlendern über Pferdeweiden und auf flacher Wiesenspur nach Altmummen. Zu den nahen Häusern von Neumummen führt uns wieder ein Pfad. Mit einem kleinen Treppen-Gegenanstieg geht es zum Ortsteil Riederalp, bevor uns ein Anliegersträßchen zur Mittagbahn und zurück zum Ausgangsort nach Immenstadt bringt.

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