Auf die Neureut, 1263 m 
Tourdaten
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Art
Wandertour
Staat / Region / Gebirgsgruppe
Schwierigkeit
mittel
Charakter der Tour
Winterbergtour über 7,6 km auf
moderate Höhen; normale Winterwanderausrüstung
mit Grödel, evtl. Schlitten; ggf.
Schneeschuhe
Geprüft
ja
Ausgangsort
Gasse
Ausgangspunkt
Wanderparkplatz in Gasse
beim Steinecker, 800 m
Parkmöglichkeiten
Wanderparkplatz in Gasse
beim Steinecker, 800 m
beim Steinecker, 800 m
Geh-/Fahrzeit
2,5 Std.
Streckenlänge
7,6 km
Geh- / Fahrzeit
bis 3h
Höhenunterschied
470 m
Höchster Punkt
1263 m
Einkehrmöglichkeit/Unterkunft
Neureuthaus am Ostiner Berg;
Montag Ruhetag; von Anfang Dezember
bis Weihnachten an Wochentagen geschlossen
Montag Ruhetag; von Anfang Dezember
bis Weihnachten an Wochentagen geschlossen
für Kinder geeignet
ja
Rundtour
nein
Wandertour: Auf die Neureut
Zum Ostiner Berg über dem Tegernsee
Zur Ruhe kommen die Wege auf die Neureut nur im Dezember, wenn das Wetter schlecht und das Neureuthaus geschlossen ist, aber auch das ist nicht sicher.
Denn dieses nette Waldbergerl hat sich zu einem echten Modeziel gemausert, und das seit Jahrzehnten.
Von fast allen Seiten kann man dem lang gezogenen Waldbuckel aufs Haupt steigen. Viele Wege sind wintertauglich und deshalb bei Rodlern beliebt.
Steil fällt der Fahrweg vom Lieberhof in Tegernsee zur Neureut aus, den sich vor allem Schlittenfahrer der schärferen Art gerne vornehmen. Fast endlos weit muss man aufsteigen, wenn man sich die lange Route von Schliersee oder Hausham über Auerberg und Gindelalm antut, und der im Sommer recht schöne, aber schattige Weg von Ostin über die Nordseite herauf taugt nicht für hohe Schneelage.
Was bleibt, ist der breite Fahrweg vom Steinecker über Berg und Oberbuchberg, der hier vorgestellt ist.
Vom großen, oft blank vereisten Parkplatz beim Steinecker, südöstlich von Gasse, folgt man erst einmal einem schmalen Sträßchen nach Süden über Berg nach Oberbuchberg.
Dort zweigt der gut beschilderte Aufstieg links ab, führt über eine Wiese und auf einer Forststraße in lichten Hochwald hinein. Am Waldrand dreht er ein wenig rechts ab und schwingt sich in ausholenden Kehren am Waldhang hinauf. Nach der ersten Linkskurve kommt man an Wasserfassungen vorbei, und schon bald darauf geht es durch eine Lichtung, die allerdings keine freien Ausblicke gewährt.
Diese kommen erst weiter oben.
In wechselnder Steigung schlängelt sich die breite Forststraße in vielen leichten Kurven hinauf. Auf der Höhe von 923 m stößt der direkte Anstieg von St. Quirin zum Fahrweg, und nach einer relativ engen Rechtskehre zweigt auf der Höhe von 1120 m nach links ein deutlich schmalerer Holzziehweg ab.
Er ist zur Neureut beschildert.
Man folgt ihm gegen Osten, und schon 30 Meter weiter vorne verzweigt er sich. Beide Wegvarianten führen zur Neureut. Bei guten Wegverhältnissen kann man den steilen Waldweg riskieren, der sich nach rechts in einem Bogen gleich einmal stramm aufschwingt.
Bei Vereisung dieser relativ anspruchsvollen Etappe wird man auf Grödel nicht verzichten können. Notfalls kann man auch in den Waldhang ausweichen und das Wurzelwerk als „Hilfstreppe“ nutzen. Bei hoher Schneelage ist das allerdings weniger empfehlenswert.
Zwischendurch beschreibt der sportlich steile Waldaufstieg ein paar scharfe Kehren, führt durch ein Weidegatter aus dem Wald heraus, auf einen freien Hang und meist in strahlendes Sonnenlicht.
Über den aussichtsreichen Wiesenhang rund 100 m geradeaus zu den Wegtafeln weiter. Bei ihnen links abdrehen, auf breitem Weg zur Kapelle und gleich darauf zum Neureuthaus, wo man bei strahlendem Sonnenschein auch im Winter gut auf der Terrasse sitzen und bei einer zünftigen Brotzeit einen grandiosen Ausblick über den Tegernsee bis zu den winterlichen, majestätischen Karwendelbergen genießen kann.
Vom Wirtshaus auf der Neureut geht man in der gleichen Richtung weiter, also gegen Osten auf die Gindelalmschneid zu. Der bequeme Weg führt durch eine lang gezogene Waldlichtung, aus der hinter einem alten Wegkreuz nach links die Abstiegsroute abzweigt.
Sie fällt über einen schattigen, meist schneereichen Wiesenhang zum Waldrand ab und führt dann ziemlich steil auf einem Holzziehweg (gefährliche Rodelstrecke) zur Routenverzweigung.
Dort geht es nach links relativ eben im Wald weiter, an allen Abzweigungen geradeaus, bis schließlich die Aufstiegsroute wieder erreicht ist.
Auf ihr geht man zum Parkplatz beim Steinecker zurück.
Zur Ruhe kommen die Wege auf die Neureut nur im Dezember, wenn das Wetter schlecht und das Neureuthaus geschlossen ist, aber auch das ist nicht sicher.
Denn dieses nette Waldbergerl hat sich zu einem echten Modeziel gemausert, und das seit Jahrzehnten.
Von fast allen Seiten kann man dem lang gezogenen Waldbuckel aufs Haupt steigen. Viele Wege sind wintertauglich und deshalb bei Rodlern beliebt.
Steil fällt der Fahrweg vom Lieberhof in Tegernsee zur Neureut aus, den sich vor allem Schlittenfahrer der schärferen Art gerne vornehmen. Fast endlos weit muss man aufsteigen, wenn man sich die lange Route von Schliersee oder Hausham über Auerberg und Gindelalm antut, und der im Sommer recht schöne, aber schattige Weg von Ostin über die Nordseite herauf taugt nicht für hohe Schneelage.
Was bleibt, ist der breite Fahrweg vom Steinecker über Berg und Oberbuchberg, der hier vorgestellt ist.
Vom großen, oft blank vereisten Parkplatz beim Steinecker, südöstlich von Gasse, folgt man erst einmal einem schmalen Sträßchen nach Süden über Berg nach Oberbuchberg.
Dort zweigt der gut beschilderte Aufstieg links ab, führt über eine Wiese und auf einer Forststraße in lichten Hochwald hinein. Am Waldrand dreht er ein wenig rechts ab und schwingt sich in ausholenden Kehren am Waldhang hinauf. Nach der ersten Linkskurve kommt man an Wasserfassungen vorbei, und schon bald darauf geht es durch eine Lichtung, die allerdings keine freien Ausblicke gewährt.
Diese kommen erst weiter oben.
In wechselnder Steigung schlängelt sich die breite Forststraße in vielen leichten Kurven hinauf. Auf der Höhe von 923 m stößt der direkte Anstieg von St. Quirin zum Fahrweg, und nach einer relativ engen Rechtskehre zweigt auf der Höhe von 1120 m nach links ein deutlich schmalerer Holzziehweg ab.
Er ist zur Neureut beschildert.
Man folgt ihm gegen Osten, und schon 30 Meter weiter vorne verzweigt er sich. Beide Wegvarianten führen zur Neureut. Bei guten Wegverhältnissen kann man den steilen Waldweg riskieren, der sich nach rechts in einem Bogen gleich einmal stramm aufschwingt.
Bei Vereisung dieser relativ anspruchsvollen Etappe wird man auf Grödel nicht verzichten können. Notfalls kann man auch in den Waldhang ausweichen und das Wurzelwerk als „Hilfstreppe“ nutzen. Bei hoher Schneelage ist das allerdings weniger empfehlenswert.
Zwischendurch beschreibt der sportlich steile Waldaufstieg ein paar scharfe Kehren, führt durch ein Weidegatter aus dem Wald heraus, auf einen freien Hang und meist in strahlendes Sonnenlicht.
Über den aussichtsreichen Wiesenhang rund 100 m geradeaus zu den Wegtafeln weiter. Bei ihnen links abdrehen, auf breitem Weg zur Kapelle und gleich darauf zum Neureuthaus, wo man bei strahlendem Sonnenschein auch im Winter gut auf der Terrasse sitzen und bei einer zünftigen Brotzeit einen grandiosen Ausblick über den Tegernsee bis zu den winterlichen, majestätischen Karwendelbergen genießen kann.
Vom Wirtshaus auf der Neureut geht man in der gleichen Richtung weiter, also gegen Osten auf die Gindelalmschneid zu. Der bequeme Weg führt durch eine lang gezogene Waldlichtung, aus der hinter einem alten Wegkreuz nach links die Abstiegsroute abzweigt.
Sie fällt über einen schattigen, meist schneereichen Wiesenhang zum Waldrand ab und führt dann ziemlich steil auf einem Holzziehweg (gefährliche Rodelstrecke) zur Routenverzweigung.
Dort geht es nach links relativ eben im Wald weiter, an allen Abzweigungen geradeaus, bis schließlich die Aufstiegsroute wieder erreicht ist.
Auf ihr geht man zum Parkplatz beim Steinecker zurück.
Bilder

Wetter
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Anfangs noch trocken, aber tagsüber regnet es die meiste Zeit.
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