Arzler Alm und Totenkarseen, 2370 m

Tourdaten
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Art
Bergtour
Staat / Region / Gebirgsgruppe
Schwierigkeit
mittel
Charakter der Tour
Bis zur Alm problemlos auf Forststraßen oder einem stellenweise steilen Fußweg; zu den Seen führen manchmal etwas undeutliche Pfade, alpine Erfahrung ist durchaus empfehlens wert.
Geprüft
ja
Ausgangsort
St. Leonhard
Ausgangspunkt
Von St. Leonhard, dem Zentrum des mittleren Pitztals, 700 m zum Ortsbeginn von Piösmes (1385 m, Parkmöglichkeiten). Gehzeiten: Aufstieg zur Arzler Alm 1½ Std.; von dort zu den Totenkarseen 1¾ Std.
Parkmöglichkeiten
Ortsbeginn von Piösmes (1385 m, Parkmöglichkeiten).
Geh-/Fahrzeit
5,75 h
Streckenlänge
9 km
Geh- / Fahrzeit
bis 6h
Höhenunterschied
985 hm
Höchster Punkt
2370 m
Auskunft
St. Leonhard
Einkehrmöglichkeit/Unterkunft
Arzler Alm oder im Tal in Piösmes.
für Kinder geeignet
nein
Rundtour
nein

Bergtour: Arzler Alm und Totenkarseen

Im mittleren Kaunergrat steht einer der eindrucksvollsten Gipfel der gesamten Ötztaler Alpen. Die 3353 m hohe Rofelewand stürzt nach Norden mit schwarzen, bis zu 700 m hohen Wänden zu zwei versteckten Gletschern ab.

Sie bildet den malerischen Hintergrund bei unseren Wanderungen zur Arzler Alm und den Karen, Bergseen und kleinen Gipfeln oberhalb.

Zur Arzler Alm (1875 m): Beim Ortsschild von Piösmes auf einer Holzbrücke über die Pitze. Jenseits gleich auf einem Steig kurz und steil empor zu einer Forststraße.

Hier nun zwei Mög lich keiten. a) Immer auf dem Fuß weg im Wald erst etwas nach links, dann ziemlich gerade auf wärts (teilweise Lichtungen und Schneisen) und am Schluss wieder nach links zur Alm.

b) Auf der Forststraße weiter und in drei sehr langen und zwei kurzen Serpentinen zum Ziel.

Totenkarseen (2370 m): Von der Alm nach Süden über ein System von steilen und teilweise auch von Busch werk überwucherten Bacheinschnitten zu einem weiten Geländerücken mit Wegverzweigung.

Nach oben, an einer Jagdhütte vorbei und auf die frei en Almmatten. Nach Süden in ein kleines, viereckiges, von Felsstreifen eingefasstes Kar. Im hinteren Winkel über eine Stufe, dann nach links quer über einen malerischen Bach mit Wasserfall und weiter in den Sattel (2265 m) am Südfuß des Rappenkogels.

Reizvollster Weiterweg: Vom Sattel gehen wir eine kurze Zeit weglos über den Rücken aus Gras und Gletscher schliffen empor, bis man wieder auf einen Steig trifft. Hier noch ein Stückchen aufwärts zu den vier sehr idyllischen Seen auf den welligen Böden des Totenkars.

Beim Abstieg kann man den Pfad benützen, der den Rappenkogel östlich umgeht. Die Gipfel Hält man sich bei der weiter oben erwähnten Jagdhütte links und umrundet den S Rappenkogel (2320 m, 1½ Std.) in den steilen
Nord ost hängen, dann kann man über den Ostrücken zum Kreuz und auf den abgerundeten Gipfel steigen.

Von den Totenkarseen führt auch ein Steiglein durch die sehr steile
Flanke auf den S Seirlöcherkogel (2557 m, gut 2 Std.).

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