2 °C
07:11 Uhr
16:11 Uhr

Wandern, Tirol, Österreich: Voldöppberg

Streckeninformationen

Kurzbeschreibung:

Brandenberg in Tirol

Tour-Character:

Grundsätzlich leichte Wanderung, die aber stellenweise im weglosen Waldgelände etwas Orientierungsgabe voraussetzt.

Ausgangspunkt/Start: Südlicher Ortseingang von Brandenberg, Talstation der Rodelbahn (Schönau-Platz), 922m.

Tourenbeschreibung: Genau genommen ist der Voldöppberg (auch Voldöpper Spitze genannt) ein eher unbedeutender Gipfel. Doch liegt er als Barriere zwischen dem Inntal und dem Brandenberger Tal und ist somit eine großartige Aussichtswarte, die es inzwischen zu gewissem Ruf unter Kennern gebracht hat. Wie überall im Vorgebirge, ist auch der Voldöppberg mit Fahrstraßen erschlossen. Ganz wird man ihnen nicht auskommen, doch ist hier eine Route vorgeschlagen, die soweit möglich auf alte Almwege und Jägersteige ausweicht. Vom Ausgangspunkt folgt man auf dem Bürgersteig der Fahrstraße gegen Osten. Unmittelbar vor der Linkskurve nach rechts auf den beschilderten Wald- und Höhenweg einbiegen (Privatstraße), gegen Osten am Waldrand weiter und Lifttrasse und Skiabfahrt queren.Hinter dem Wohnhaus beim Wegkreuz auf eine von links heraufkommende Fahrstraße schräg rechts einbiegen und zur Wegverzweigung weiter. Auch dort schräg nach rechts hinauf und im Wald dem Wald- und Höhenweg weiter folgen. Rund 150m weiter vorne verzweigt sich der Weg wieder. Wieder nach rechts und auf relativ schmaler Fahrspur durch den Wald hinauf. Erst durch eine Rechtskehre, bald darauf durch eine Linkskehre und an den steilen felsigen Waldhang heran. Ab der Höhe von etwa 1035m ein kurzes Stück auf schmalem Waldsteig weiter, bis wieder eine Fahrrampe erreicht wird. Sie fällt bald wieder ab, bis bei einem Holzplatz nach rechts der markierte Pfad zum Voldöppberg abzweigt. Er schlängelt sich mäßig steil durch den Bergwald hinauf und stößt auf der Höhe von 1120m wieder auf einen Fahrweg, dem man nach rechts folgt.Nach zwei Straßenkehren zweigt der Aufstiegsweg an beschilderter Stelle nach links von der Straße ab. Gleich darauf wird ein Straßendreieck erreicht, wo es nach links (Richtung Zimmererkopf) weitergeht. Im breiten Waldhang steigt die Straße nur gering gegen Osten an, führt rund 200m weit eben dahin und fällt dann sogar etwas ab. In einer nach links ausholenden Straßenkehre zweigt hinter einer alten Schranke nach rechts ein Holzziehweg ab. Auf ihm geradeaus nach Südosten zum Jochmarterl, 1218m, hinauf. Beim Marterl rechts halten, die markierte Route verlassen und auf einem Rückeweg gering ansteigend nach Südwesten weiter. Schon bald verjüngt sich dieser Holzziehweg zu einem schmalen, unmarkierten Bergpfad. Bevor dieser rechts abdreht und wieder abfällt, links abzweigen und weitgehend weglos im Wesentlichen der Scheitelstrecke des breiten Waldrückens (Grenzmarkierungen) folgen.Von einem unscheinbaren Buckel, 1216m, fällt der Grenzverlauf ein wenig mehr nach rechts durch eine Waldschneise ab. Ihr folgend wird eine Senke (Fahrspur) erreicht. Durch diese hindurch und wieder mehr links haltend dem folgenden Höhenzug entlang. An einem Tümpel (Hirschtränke) vorbei, und entlang den Grenzmarkierungen wird schließlich in der Nähe der Heumöseralm ein Fahrweg erreicht, der sich sogleich verzweigt. Dort rechts weiter und schon nach rund 30m nach links dem markierten Wanderweg zum Voldöppberg folgen. Zwei Mal quert der deutliche Wanderweg gegen Westen eine Straße. Die obere Straßenetappe ist als „Pensionistenweg“ bezeichnet. Die als „Abkürzung“ beschilderte Route schwingt sich auf einem Pfad steil auf, führt aus dem Wald heraus, wird noch steiler und erreicht über einer grünen Wiesensenke einen breiten Rücken.Neben den beiden Hütten rechts abzweigen und über den licht bewaldeten Gipfelkamm moderat ansteigend nach Südwesten weiter. Zuerst wird der markante Südgipfel erreicht, wo es eine schöne Schau auf das Inntal gibt. Von ihm steigt man gegen Norden knapp 10 Höhenmeter ab und kommt zum weiten Nordgipfel, von dem sich die Blicke auf das Rofangebirge und die Brandenberger Alpen konzentrieren. Anfangs steigt man entlang der Aufstiegsroute ab. Bei der zweiten Forststraßenquerung, noch über der Heumöseralm, verlässt man die Aufstiegsroute und folgt der Straße in sanftem Linksbogen durch den Wald zur Straßenverzweigung. Dort nach links (gegen Westen weiter). Hinter einer Straßeneinmündung zweigt nach rechts an beschilderter Stelle ein alter, aber gut erhaltener Almweg in einen sehr steilen Berghang ab. Auf ihm anfangs etwas unbequem hinab und über tiefen Schluchten und neben steilen Felsenhängen in Kehren zur beleuchteten Rodelbahn hinab, die nach rechts zum Ausgangspunkt abfällt.

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