4 °C
07:11 Uhr
16:11 Uhr

Wandern, Politischer Bezirk Bludenz, Österreich: Madlochjoch

Streckeninformationen

Kurzbeschreibung:

Lech in Politischer Bezirk Bludenz

Tour-Character:

Anstrengende Wanderung auf unschwierigen Wegen. Steiler Anstieg auf Bergpfaden zum Zürser See und in zwei Steilstufen zum Madlochjoch. Der Abstieg ist ebenfalls teilweise steil, besonders im ersten Abschnitt auch steinig. Gut markiert.

Ausgangspunkt/Start: Zürs (Bushaltestelle und Parkplatz) 1.717m.

Tourenbeschreibung: Während der Wintertourismus am Zürser See Zeichen gesetzt hat, bietet der übrige Teil der Tour weitgehend unberührte Natur. Von Lech kommend befinden sich am Ortsende von Zürs Richtung Flexenpass beidseits der Straße große Parkplätze. Am Ende des Parkplatzes auf der rechten Straßenseite beginnt der ruppige Anstieg zum Zürser See. Ausreichend weiß-rot-weiß markiert leitet der schmale Bergpfad mal mehr mal weniger steil unterhalb der mächtigen Felswände der Hasenfluh entlang unfehlbar zum Zürser See.Zahlreiche Murmeltierfamilien haben hier ihre Wohnungen und lassen sich häufig sehen und lauthals hören. Trotz der umliegenden Skistationen verzaubert der Zürser See durch seine großartige Lage. Den türkisfarbenen See umgeben grün-bunte Matten, aus denen schroffe Felstürme in den Himmel streben. Das Wasser des Bergsees wird durch einen Überleitungsstollen in den Spullersee geleitet und damit zur Stromerzeugung genutzt. Am nördlichen Ufer entlang leitet am Ende des Sees eine Wegtafel nach rechts hinauf. Steil windet sich der Wiesenpfad nahe der Trasse des Madlochlifts bergauf zum Madlochjoch. Noch einmal geht der Blick zurück auf bekannte Arlberggipfel wie Rüfispitze, Roggspitze und Valluga.Vom weiten Joch folgen wir dem Wegweiser Richtung Ravensburger Hütte und kommen nach Querung eines Geröllfeldes auf einen Rasensattel mit gigantischem Blick über den Spullersee hinweg bis in die bizarre Gipfelwelt des Rätikon. Hoch über der Ravensburger Hütte erkennen wir den Spuller Schafberg und den Mehlsack, jeweils von einem Gipfelkreuz gekrönt. Links erheben sich der steile Zahn der Roggalspitze und der zackige Grat der Wildgrubenspitze, beide beliebte Kletterberge. Im Süden leuchten die Gletscher der Silvretta. Über den steilen, mit bunten Bergblumen bewachsenen Wiesenrücken geht es rasant nach unten und kurz vor Erreichen des Alpbodens der Brazer Staffel nach rechts hinüber zum Stierlochjoch.Der Weg ins Tal beginnt breit und steinig, verschmälert sich im Alpgebiet der Stierlochalpe und leitet bergab durch üppig blühende Bergwiesen mit schönen Ausblicken auf Oberlech und Lech sowie den Biberkopf. Zum Schluss wird durch den Spullerswald absteigend das Bergdorf Zug im Zugertal erreicht. Der Weg führt am Fischteich vorbei, wo u.a. frische und geräucherte Gebirgsforellen angeboten werden. Dank der guten Busverbindung von Zug nach Lech und von dort weiter nach Zürs kommt man problemlos zum Startpunkt zurück.

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