Wandern, Politischer Bezirk Linz Land, Österreich: Von Wilhering nach Linz

Streckeninformationen

Kurzbeschreibung:

Wilhering in Politischer Bezirk Linz Land

Tour-Character:

Im ersten Abschnitt ein schmaler Waldpfad, der Trittsicherheit und auch Schwindelfreiheit erfordert, dann einfache Wege und schließlich Straßen im Stadtgebiet von Linz.

Ausgangspunkt/Start: Wilhering (270m), Stift; Parkplatz. Rückfahrt von Linz per Bus (Linie 8032/1; Bushaltestelle an der Oberen Donaulände).

Tourenbeschreibung: Im Vergleich der gesamten Donausteig-Etappen ist diese Strecke als vergleichsweise anspruchsvoll einzustufen. Doch der Prinzensteig ist wirklich ein fast alpines Erlebnis, denn er durchquert hoch über der Donau die steilen Felsabhänge des Kürnberger Waldes. Der Wegverlauf: Vom Eingangsportal des Stifts Wilhering folgen wir zunächst der Bundesstraße 129 links Richtung Linz. Nach der Bräuhausstraße rechts abzweigen, auf Asphalt allmählich empor. Dabei haben wir einen Höhenunterschied von ungefähr 60m zu überwinden.Die Strecke ist im Gemeindegebiet von Wilhering bestens beschildert. Auf der Höhe führt uns ein Schotterweg, der sich zum schmalen Pfad verengt, links in einen schattigen Mischwald, wo Lehrtafeln über das Baumsterben informieren. Wir vernehmen noch das Rauschen des Verkehrs unter uns; stellenweise schimmert die Donau durch die Bäume hindurch. Nach einem überdachten Picknicktischwird der Weg beschwerlicher und zwingt uns, immer wieder, felsige Passagen zu bewältigen. Außerdem sammeln sich abschnittsweise nach Regen Schlammpfützen.Schließlich erreichen wir die höchste Stelle der Route, wo große Steine gute Sitzplätze bilden. Von dort aus schlängelt sich der Weg hinunter, wobei wir die gigantischen Steinblöcke im Wald bewundern. Danach mündet der Steig in eine leicht begehbare Forststraße, an der uns Wegweiser nach links lenken. Gegenüber von Puchenau entzückt uns endlich eine Donausicht, die nicht durch Bäume verstellt wird. Es lohnt sich, den Abstecher nach links zum Donaurastplatz (Bänke) „anzuhängen“. Dort finden wird das Fundament eines römischen Turmes aus dem 2. nachchristlichen Jahrhundert.Die Donau bildete damals die Grenze zum Reich der germanischen Stämme und es galt, ihr Eindringen in römisches Territorium zu verhindern. Wir folgen der Forststraße zum viel befahrenen Verkehrsweg zwischen dem Donautal und Leonding, biegen nach rechts auf sie ab und schwenken 100m weiter nach links auf einen Feldweg ein. Wo eine Forststraße nach links abzweigt, halten wir uns rechts auf dem nun pfadartigen Weg und lassen uns von den rot-weiß-roten Markierungen durch den Wald bis Freisenegg lenken. Dort finden wir den „13er-Turm“. Er bildete einen Teil der 1831-1838 erbauten maximilianischen Verteidigungsanlage, die Linz weiträumig umfasste (aber militärisch nie zum „Einsatz“ kam).Von hier schweift unser Blick über die Ebene zu den Alpen und zum Pöstlingberg. Links auf der Friesenegger Straße zur Ortstafel , danach rechts und am einstigen Gasthaus 13er-Turm vorbei auf einem Wiesenpfad hinab ins Waldgelände, in dem wir zweimal einen Bach übersetzen. Auf einer Schotterstraße gelangen wir ins Zaubertalmit seiner Straße. Beim Kirchenwirt über den Bach dieses Grabens, neben dem wir dahingehen. Rechts gelangen wir zur St.-Margarethen-Kirche (Kalvarienberg, schöner Donaublick) hinauf. Vor der Kreuzigungsgruppe zeigt uns ein Tor den Weg zum Freinberg an. Über eine Treppe kommen wir zu einer Straße, auf der wir links weitergehen.Im stetigen Anstieg erreichen wir die bewaldete Anhöhe mit der Franz-Josefs-Aussichtswarte (kurzer Abstecher nach rechts), von der es zur Barbarakapelle, zur Römerstraße und zur romanischen Martinskirche (dem ältesten Gotteshaus von Linz) hinuntergeht. Nun kann man entweder links auf der Wasserstiege zur Donau hinuntersteigen oder auf der Straße zum Linzer Schloss marschieren. Über den Hofberg (links) oder den Tummelplatz (rechts) gelangen wir schließlich in das Zentrum der Linzer Altstadt hinter dem Landhaus. Die Hofgasse entlässt uns auf dem nahen Hauptplatz der oberösterreichischen Landeshauptstadt. Links geht’s zur Donaulände, rechts zur Landstraße und zum Hauptbahnhof (mit Busbahnhof).

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