21 °C
06:08 Uhr
20:08 Uhr

Bergtour, Politischer Bezirk Lienz, Österreich: Weiße Spitze

Streckeninformationen

Kurzbeschreibung:

St. Jakob in Defereggen in Politischer Bezirk Lienz

Tour-Character:

Markierter Bergpfad von phasenweise beachtlicher Steilheit. Grashänge, erdiger Schutt und ein felsiger Gipfelgrat, der zweimal die Unterstützung der Hände verlangt, lösen sich ab. Ausgeprägte Trittsicherheit und solide Kondition nötig.

Ausgangspunkt/Start: Unterstalleralm, 1673m; Zufahrt von Innervillgraten und bei der Talverzweigung rechts. Bis Oberstalleralm nur mit Berechtigungsschein.

Tourenbeschreibung: Als höchster Gipfel des gesamten Defereggengebirges, das in dieser Gegend auch unter der Bezeichnung Villgrater Berge aufscheint, ist die Weiße Spitze natürlich ein attraktives Ziel. Ganz einfach ist sie allerdings nicht zu haben, zeigen sich doch nach allen Seiten respektable, oft gar ziemlich morsche und zerfurchte Schrofenflanken. Die schwächsten Stellen nutzt der übliche Anstieg aus dem idyllischen Almtal des Stallerbachs (das oberhalb der markanten Biegung seinen Ursprung im abgeschiedenen Arntal hat).Erwähnenswert: Gemeinsam mit ihrem Zwilling, der Roten Spitze, gehört die Weiße Spitze halb zu Villgraten, halb zu Defereggen – und beide benennen sie kurioserweise jeweils umgekehrt, und zwar sehr beharrlich ... Zu Beginn folgen wir der asphaltierten Straße zum Hüttendorf der Oberstalleralm (1864m), das als geschlossenes Ensemble wettergegerbter Holzhäuser mit gemauertem Kirchlein in der Mitte alle Zeiten überdauert hat und so recht das traditionelle Almleben verkörpert.Noch ein kurzes Stück flach weiter ins Arntal, bis nach links der Anstieg zur Weißen Spitze (Nr. 17) ausgewiesen wird. Nach Überschreiten der talnahen Wiesen geht es am steilen Troghang zur Sache. Der kleine Steig gewinnt über Schafweiden zügig an Höhe. Von einem Grasabsatz zur Rechten orientiert man sich wieder mehr nach links und erreicht einen Hochboden oberhalb der Wasserfallstufe.Derweil tauchen am südlichen Horizont immer mehr Dolomitenspitzen über den grünen Vorkämmen auf. Kareinwärts wird das Gelände wieder steiler und zeigt sich hinauf zur Schlötterlenke (2725m), dem tiefsten Punkt zwischen Roter und Weißer Spitze, auch teilweise vermurt. Im finalen Anstieg zur Weißen Spitze begehen wir im Wesentlichen den Westgrat über Fels und Schutt, zwischendurch sowie ganz am Schluss mit einzelnen kurzen Kraxelstellen garniert.

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