12,3 °C
05:05 Uhr
20:05 Uhr

Wandern, Tirol, Österreich: Umbalfälle – Clarahütte

6,96 km 667 m 3 m leicht

Streckeninformationen

Kurzbeschreibung:

Prägraten am Großvenediger in Tirol

Tour-Character:

Bestens ausgebauter und viel begangener Bergwanderweg, auch für Gelegenheitswanderer ohne Schwierigkeiten und nicht übermäßig anstrengend.

Ausgangspunkt/Start: Ströden, 1403m, gebührenpflichtiger Parkplatz am Ende der Straße ins Virgental.

Tourenbeschreibung: Als eines der landschaftlichen Highlights Osttirols gelten die Umbalfälle im Quelltal der Isel – besonders zur frühsommerlichen Schneeschmelze ein starkes Erlebnis. Auf dem Wasserschaupfad gehen wir mit den gischtenden Wassermassen unmittelbar auf Tuchfühlung und lernen darüber hinaus noch eine Menge über naturkundliche Themen. Oberhalb der Umbalfälle setzt sich der Weg zur Clarahütte fort, die im Angesicht der stolzen Rötspitze in einem traumhaft ursprünglichen Hochtal liegt. Bei der Gabelung hinter dem Großparkplatz in Ströden wählen wir den linken Ast und wandern auf dem breiten Schottersträßchen, das auch von Kutschen befahren wird, sanft aufwärts ins Weidegebiet der Islitzer Alm (1509m) und Pebellalm (1520m). Sie machen beide ihr Geschäft als Jausenstationen. Hier beginnt der Wasserschaupfad Umbalfälle, auf dem wir uns ganz nah am rauschenden Bach mit seinen Wasserfallkaskaden halten. Parallel dazu zieht auch ein Wirtschaftsweg im Wald hoch, doch würde man auf ihm ja das Beste verpassen. Bei einem flachen Boden kommen die Routen zusammen. Anschließend über die nächste Talstufe mit weiteren Kaskaden. Das Umbaltal präsentiert sich als mustergültiges V-Tal, im Winter entsprechend lawinengefährdet. Im flacheren Teil setzen wir auf die rechte Bachseite über und haben bis zu unserem Ziel nur noch wenig Höhenunterschied zu bewältigen. Allerdings sind es an der Ochsnerhütte (1946m) sowie der Einmündung des wilden Dabertals vorbei noch gute 2½ km, bis wir schließlich bei der Clarahütte einlaufen. Wer mag, kann dem Umbaltal sogar noch weiter einwärts folgen, was sich bis ins Gletschervorfeld zuhinterst aber noch mehr als eine Stunde hinzieht. Für den Abstieg gibt es keine Alternative, also auf dem gleichen – freilich sehr abwechslungsreichen – Weg zurück.

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