Bergtour, Berchtesgadener Land, Deutschland: Über den Sagerecksteig zum Kärlingerhaus

Streckeninformationen

Kurzbeschreibung:

Schönau am Königssee in Berchtesgadener Land

Tour-Character:

Sagerecksteig steiler, aber

schattiger Waldsteig mit Holz- und

Felsstufen (Drahtseilsicherungen); bei

Nässe nicht zu empfehlen

Ausgangspunkt/Start: Königssee, Salet, 604 m

Tourenbeschreibung: Abwechslungsreicher HüttenanstiegNach der etwa ¾-stündigen Bootsfahrt beginnt unsere Tour ganz gemächlich bei der Station Salet, wo wir uns auf dem mit Nr. 424 markierten Weg rechts um das See-Ende herum in Richtung Saletalm halten. Hinter dieser Einkehrstätte führt der Weg zuerst leicht ansteigend in den Wald hinein. Bald verengt sich der Weg und steile Kehren bringen uns rasch höher. Die gut angelegten Serpentinen sind bei feuchten Verhältnissen etwas unangenehm, da sehr steil und stellenweise felsig. Andererseits bietet der schattige Anstieg an heißen Tagen angenehme Vorteile. An besonders steilen Felsstufen sind Drahtseilversicherungen angebracht. Holztreppen und in den Fels gehauene Stufen erleichtern das Höhersteigen beträchtlich. Nach einer letzten Steilstufe und etwa 2 Std. erreicht man die Hochfläche. Leicht abwärts und das ehemalige Almgelände querend, dann steigen wir wieder leicht an und treffen auf die Abzweigung zur Wasseralm (Nr. 416). Wir halten uns rechts, steigen kurz hoch und anschließend fast eben dahin. Der Steig führt zwischen Felsen hindurch, an einer rechts herabreichenden Felswand entlang, bis man wiederum über Holzstufen ansteigend plötzlich den Grünsee vor sich liegen sieht. Oberhalb des herrlich gelegenen Sees, der seinem Namen entsprechend in schönstem Grünton schimmert, erreicht man an seinem nördlichen Ende einen schönen Aussichtspunkt, von dem aus in wenigen Minuten der See zu erreichen ist. Außerdem lohnt sich von hier auf schmalem Pfad rechts hoch ein Abstecher zu einer riesigen Höhle, die in einem Halbkreis ansteigend nach oben in den Berg hinein führt und einige Meter weit gut zu begehen ist.Oberhalb des Sees auf dem markierten Weg weiter, zuerst relativ eben, dann über eine Steilstufe in Kehren hinauf. Bald darauf folgt die zweite, die sogenannte Himmelsleiter, die in steilen Serpentinen überwunden wird. Der weitere Weg führt leicht ansteigend, dann fallend um den Fuß des links liegenden Glunkerer herum und bringt uns zum Sattel, von wo wir unter uns den Funtensee und das Kärlingerhaus sehen.Der Rückweg kann über den Feldkogel variiert werden, allerdings verlangt der Abstieg vom Feldkogel zum Grünsee etwas Orientierungsvermögen und absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Etliche steile Stellen sind mit Eisenstiften versichert. Die Markierung ist spärlich, man muss auf Steinmännchen und Steigspuren achten. Wer diesen Abstecher zum Feldkogel bereits im Aufstieg machen will, muss darauf achten, nicht in die steinschlaggefährdete Sackgasse zum Stuhljoch anzusteigen!

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