6,8 °C
07:11 Uhr
16:11 Uhr

Skitouren, Politischer Bezirk Schwaz, Österreich: Skihörndl

Streckeninformationen

Kurzbeschreibung:

Steinberg am Rofan in Politischer Bezirk Schwaz

Tour-Character:

ziemlich schneesichere und einfache Skitour mit geringem Lawinenrisiko;

langer, fast ebener Fahrweg in Talnähe

Hangrichtung: Osten

Beste Zeit: Hochwinter bis zeitiges Frühjahr

Ausgangspunkt/Start: Parkplatz am Eingang in das Unterautal beim Christlumlift in Achenkirch, 945 m

Tourenbeschreibung: In den Gröbner HalsDiese prächtige Genusstour hat nur zwei kleine Schönheitsfehler: Es gibt eine lange Fahrstraße durch das Unterautal, die bisweilen für Skifahrergeschmack zu stark geräumt wird und eine bei der Abfahrt notwendige Bachquerung bei der Hochstegenalm. Ansonsten aber steht dem Skivergnügen mit vielen Variationsmöglichkeiten nichts im Wege. Das Lawinenrisiko ist sehr gering; nur in der Nähe der Gröbenalm gibt es ein paar zu querende schmale Steilrinnen, die bei allgemein hoher Lawinengefahr unter Umständen ein Wagnis darstellen können.Zuerst folgt man neben Unteraubach und Loipe der langen Straße durch das tief eingeschnittene Unterautal bis zum Wendeplatz, wo die Schneeräumung endet. Auf einem Sträßchen in Kurven gering ansteigend lange hinauf und zum Weiderost kurz vor der Hochstegenalm, wo sich der Fahrweg verzweigt. Dort geradeaus auf dem oberen Straßenast weiter, später wieder durch ein paar Kehren, bis nach rechts ein freier Hang ansteigt. Auf ihn einbiegen, am Regenmesser vorbei und in einer breiten Lichtung deutlich steiler hinauf, bis die flachen Hänge der Gröbenalm erreicht werden.Gegen Westen zur Alm hinüber und wieder steiler in den rechten oder linken Einschnitt unter dem unbedeutenden Skihörndl, nördlich des Gröbner Halses hinein. Die letzten Meter steil zum unauffälligen Gipfel.Zur Abfahrt auf der Aufstiegsroute gibt es schöne Alternativen. Eine verläuft vom Gipfelchen nach Süden in den Gröbner Hals und bietet anfangs meist schlechten Schnee. Doch zweigt man im weiten Sattel an geeigneter Stelle links ab, kommt man in großartige, schattige Pulverschneehänge hinein, die man auf der Höhe der Gröbenalm nach links verlassen muss, um kurz zur Aufstiegsroute anzusteigen. Auf ihr bis zum Fahrweg hinunter. Dort ein paar Meter nach rechts und in einer steilen Lichtung hinab. Bei der Talverengung rechts haltend auf dem deutlichen, aber schmalen Fahrweg weiter, sehr bald nach links und über (oder durch) den Bach zur Hochstegenalm. Von der Alm auf dem schmalen Fahrweg gering abfallend weiter, dann in kurzem Gegenanstieg zur Straße hinauf, der man zum Ausgangspunkt folgt. Man kann auch beim Fahrweg unter dem Regenmesser links abzweigen und rund 200 m weit der Straße folgen, um dann nach rechts abzubiegen.Nach einer kurzen Lichtung geht es ein paar Meter nach links durchs Unterholz und dann in eine steile, aber sehr schöne Lichtung hinein. Durch sie zu einer Jagdhütte hinunter, unmittelbar vor ihr rechts, über den Bach und zur oben geschilderten Abfahrtsvariante.Auf das Rether Joch, 1926 mBei allerbesten Bedingungen darf man eine besonders spannende Variante riskieren. Sie führt vom Skihörndl nach Norden in den Südhang unter dem Rether Kopf und steigt gigantisch steil und lawinengefährlich zur gewaltigen Wechte zwischen Rether Kopf und Rether Joch an. Hat man diese überlistet, geht man vom sattel entweder links zum Rether Joch oder nach rechts zum Rether Kopf hinauf.Die Abfahrt verläuft auf der Anstiegsroute oder vom Rether Joch nach Süden und vor dem Marlkopf links abzweigend über gefährliche Lawinenhänge in den sonnseitigen Talgrund unter dem Rether Joch und zum Skihörndl hinauf.Eine viel durchgeführt Variante verläuft beim Aufstieg noch vor der Gröbenalm nach rechts auf den Gratrücken östlich des Rether Kopfs und endet etwa auf der Höhe von 1700 m. Ein Gipfel wird nicht erreicht, dafür gibt es bei sicherer Schneelage eine grandiose Pulver- Abfahrt über die Kleinzemmalm.

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