Wer Freizeitspaß in der unberührten Natur sucht, wird beim Schneeschuhwandern fündig. Es ist in den letzten Jahren immer beliebter geworden und das zu Recht, denn Schneeschuhwanderungen sind alles andere als langweilig. Im Endeffekt handelt es sich dabei um Wandern in Gebieten, wo viel Schnee liegt, also vor allem in den Bergen. Bei dieser Sportart kommt es nicht auf Schnelligkeit an. Auch für Anfänger ist dieser Sport gut geeignet, denn im flacheren Schnee ist das Schneeschuhwandern ganz leicht. Erst in tieferem Schnee kommt es auf die richtige Technik an, die gelernt sein will. Doch gerade hier macht das Schneeschuhwandern am meisten Spaß. Auch wenn es anstrengend werden kann, überall dort, wo Schnee liegt, kommt der Schneeschuhwanderer vorwärts.

Während die Lawinengefahr auf geräumten Wegen eher gering ist, begeben sich Schneeschuhwanderer häufig in die unberührte Natur. Hier ist jedoch die Lawinengefahr erhöht. Wer ohne Führer im Schnee wandern geht, sollte sich vorher gut über die Gefahr von Lawinen auf seiner Tour erkundigen, um keine böse Überraschung zu erleben.

Die Touren fürs Schneeschuhwandern führen abseits der üblichen Touristenwege entlang und zeigen dem Wanderer die unberührte Natur. Diese besondere Art des Wanderns vertreibt den Stress und bringt Spaß für jedermann. In jedem größeren Wintersportgebiet werden Touren fürs Schneeschuhwandern angeboten. Anfänger und Familien mit Kindern sollten zuerst kurze Touren wählen, da die Anstrengung des Wanderns in tiefem Schnee häufig unterschätzt wird. Auch die Technik beim Schneeschuhwandern ist schnell gelernt.

In Deutschland gibt es beliebte Touren unter anderem im Bayrischen Wald und im Harz, aber auch im Schwarzwald und im Erzgebirge kann im Schnee gewandert werden. Doch vor allem die Alpen locken jedes Jahr viele Menschen mit Schneeschuhen auf interessante Touren und lassen Groß und Klein die Nähe zur Natur spüren.