Im Frühjahr 2015 wurde der SalzAlpenSteig eröffnet – seitdem verbindet er auf 233 Kilometern Bayern mit Oberösterreich. Die achtzehn Tagesetappen verlaufen von Prien am Chiemsee nach Berchtesgaden, vorbei am Königssee bis nach Obertraun am Fuße des Dachsteins. Entsprechend abwechslungsreich sind die Landschaften, die Wanderer auf dem Fernwanderweg genießen können. Von der imposanten Bergwelt, durch üppige Wälder, vorbei an den klaren Seen und durch Moorlandschaften – der SalzAlpenSteig ist durchaus facettenreich.

Der SalzAlpenSteig ist auch für weniger trainierte Wanderer machbar, da die Wanderwege meist nur eine moderate Schwierigkeit haben. Wer nicht die gesamte Route wandern möchte, hat an zahlreichen Orten die Möglichkeit, für kürzere Etappen auf den SalzAlpenSteig zuzusteigen, die Wanderung abzukürzen  oder eine der insgesamt 26 Rundwanderungen zwischen sieben und fünfzig Kilometer entlang der Strecke zu nutzen.

Am Wegesrand gibt es auch immer wieder architektonische Geschichtszeugen zu entdecken. Die historischen Salinenstädte Rosenheim und Traunstein sowie die anderen Sehenswürdigkeiten entlang des SalzAlpenSteigs vermitteln die Geschichte des Salzes, seiner Gewinnung und Verarbeitung.

In Kuchl im Salzburger Land liegt der tiefste Punkt der Wanderung (466 m), am Hochfelln ist auf 1.663 Metern Höhe der höchste Punkt des SalzAlpenSteigs erreicht. Der sportlichste Abschnitt des Wanderwegs ist die 15. Etappe, bei der von Annaberg rund tausend Höhenmeter Aufstieg zur Gablonzer Hütte Fuß des Donnerkogels bewältigt werden müssen.

Die ideale Zeit, um den grenzüberschreitenden Fernwanderweg zu wandern ist zwischen Mai und Oktober, wenn es auch in den Bergen angenehm warm ist. Die flachen Etappen können jedoch ganzjährig gewandert werden. Der SalzAlpenSteig wurde vom Deutschen Wanderinstitut mit dem Wandersiegel Premiumweg zertifiziert.

Weitere Infos und den detaillierten Routenverlauf gibt’s im KOMPASS Wanderführer SalzAlpenSteig.