Kommen Sie ins Reich des Zlatorog! Wer das ist? Ein weißer Gamsbock mit goldenen Krickeln, der einst friedlich im Garten der Rojenice, der Bergfrauen, graste. Er hütete einen Goldschatz im Berg Bogatin, den ihm ein Jäger zu entreißen versuchte. Doch das Wundertier rächte sich, tötete den Verwegenen und verwüstete das grüne Paradies, von dem nur Felsen übrig blieben. Diese bezaubern Wanderer und Bergsteiger bis heute: Die Julischen Alpen zählen zu den schönsten und bekanntesten Gebirgsgruppen der Alpen.

Hier finden sie Wissenswertes über das Gebiet und vor allem über den Nationalpark Triglav, Kurzinfos über die berühmten Klettersteige der Julische Alpen, aber auch Hinweise auf die Orte und Hütten zwischen Tarvisio und dem Bohinjsko Jezero (Wocheiner See).

Julische Alpen - Nationalpark Triglav

Zwischen Friaul und Slowenien gibt es viel zu entdecken: wilde Schluchten und berühmte Felsberge, stille Almen und verborgene Bergdörfer, moderne Tourismusdestinationen und stille Berghütten – vor allem aber viel unberührte Natur. Wo sich zwei Kulturkreise begegnen, finden sich natürlich auch interessante Relikte der Geschichte – von der Urzeit über die grausigen Zeugnisse des Ersten Weltkriegs, der hier mitten in der Bergwelt wütete und tausenden Menschen das Leben kostete, bis zu den moderenen Museen des National­parks Triglav.

Ave Caesar! Nach den Juliern, der Familie des großen Römers, ist sogar ein ganzes Gebirge benannt: die Julischen Alpen. Der Grund dafür ist eine Provinz, die Gaius Julius Caesar im Gebiet des heutigen Friaul-Julisch Venetien bzw. Krain einrichtete. Heute heißt diese Gruppe der Südlichen Kalkalpen im Osten Julijske Alpe und im Westen Alpi Giulie. Sie bildet den glanzvollen Eck­punk im Südosten des Alpenbogens.
Die geheimnisvolle Bergwelt im Nationalpark Triglav

Die Julischen Alpen sind aus geologischer Sicht ein junges Faltengebirge – mit wild geformten Felsgipfeln und schroffen Kalkwänden (die 1500 m hohe und 3 km breite Trig­lav-Nordwand über dem Vrata-Tal zählt zu den gewaltigsten Felsmauern der Alpen), großen Halden von Verwitterungsschutt und verkarsteten Hochflächen. Besonders vielfältig ist die vom Wasser geformte Welt unter Tag: An manchen Stellen winden sich Höhlengänge kilometerlang durch den Berg, an anderen öffnen sich Schächte bis in ungeahnte Tiefen. Bisher sind an die 600 Höhlen bekannt, und laufend werden neue entdeckt.

In den Tälern, die während der Eiszeiten von Gletschern geformt wurden, findet man unterirdische Wasserläufe, Karstquellen und Bäche. Sie speisen die beiden wichtigsten Flüsse der Region, die Soča (Isonzo) und die Save – die eine fließt zur Adria, die andere in die Donau und damit ins Schwarze Meer. Die Wasserläufe formten die typischen hochalpinen Furchen. Wo das kühle Nass auf harten Fels traf, entstanden Klammen und Kaskaden wie der Savica-Wasserfall, der Peričnik, der obere und der untere Martuljek-Wasserfall und der Vintgar-Wasserfall.
Als wahre Landschaftsperlen gelten jedoch die Seen der Julischen Alpen, die meist in Gletschermulden oder Karstsenken glitzern: die drei Križ-Seen auf den Križ-Böden, der Krn-See und der Duplje-See sowie auch der See Jezero v Lužnici nahe dem Krn, der See auf der Planina pri Jerzu und die bezaubernden Wasseraugen im berühmten Sieben-Seen-Tal; auf der italienischen Seite der Julischen Alpen kommen u. a. noch der Lago del Predil (Raibler See) und die Laghi di Fusine (die beiden Weißenfelser Seen) dazu. Die größten Gewässer liegen jedoch unten im Tal: der Bohinjsko Jezero (Wocheiner See) im Südosten der Julischen Alpen oder der (nicht mehr auf der Karte sichtbare) See von Bled. Die Hochmoore in der Pokljuka-Senke sind ebenso ein Zeichen des Wasserreichtums wie der einzige, leider schon ziemlich zusammengeschmolzene Gletscher der Gebirgsgruppe, der sich in eine Mulde auf der Nordostseite des höchsten Gipfels der Julischen Alpen, des Triglavs, schmiegt.
Dieser 2864 m hohe „Nationalberg“ Sloweniens findet sich sogar auf dem slowenischen Wappen und der Fahne der Republik Slowenien. Und er gab dem einzigen Nationalpark Sloweniens seinen Namen. Das 83.807 ha große Schutzgebiet, das jedes Jahr von etwa 1,6 Millionen Menschen besucht wird, liegt im Nordwesten des Landes, grenzt direkt an Italien und ist nicht weit von der österreichischen Grenze entfernt. Schon 1924 entstand hier ein 1600 ha großer „Alpiner Schutzpark“, aus dem 1961 der „Nationalpark Triglav“ wurde. 1981 erfolgte der Gesetzesbeschluss über seine heutigen Ausmaße, und 2004 verlieh ihm der Europarat das Diplom für vorbildlich verwaltete Schutzgebiete, deren Zentralgebiet eine Fläche von 55.332 ha einnimmt.

Ein Naturparadies der Südalpen

Der Nationalpark Triglav ist nicht nur auf sein kris­tallklares Wasser stolz, sondern auch auf seine außergewöhnliche Pflanzenvielfalt und seine Alpenblumen. So findet man hier Endemiten – also nur hier vorkommende Gewächse – wie den Triglav-Pippau, den Julischen Alpen-Mohn oder die Silberwurz. Die Alpenblumen fangen mit ihren verzweigten Wurzeln das rasch abfließende Wasser ein; ihre mitunter seltsamen Wachstumsformen (Polster, Behaarung) schützen sie vor dem rauen Wetter. Mit den leuchtenden Farben der Blüten erfreuen sie nicht nur die Wanderer – sie locken vielmehr Insekten an. Viele der farbenfrohen Pflanzen wie Edelweiß, Glockenblume, Kohlröschen oder Enzian stehen heute unter Naturschutz, damit auch die nächsten Generationen ihre Schönheit bewundern können.
Die Tierwelt des Nationalparks ist sehr artenreich. Charakteristisch sind Gämse, Steinbock, Reh, Bär, Luchs und Steinadler, dazu kommen zahlreiche Vogelarten, Kriechtiere und die endemische Marmorata-Forelle. Viele Tiere haben sich den extremen Gegebenheiten des Hochgebirges angepasst. So sind etwa die Murmeltiere in der Lage, eigene Baue und größere Futtervorräte für die langen Winter anzulegen.

Zwei Drittel der Nationalparkfläche sind bewaldet. Auf der Südseite wachsen hauptsächlich Buchen, auf der Nordseite Fichten und Lärchen – Baumarten, die im feuchten Klima und an schattigen Hängen gut gedeihen. Auch die Latschenkiefer prägt den alpinen Charakter des Gebiets. Charakteristisch für die Julischen Alpen ist die wärmeliebende Hopfenbuche; auf der Südseite des Gebirges findet man auch die Manna-Esche. Über dem Isonzo reicht die Baumgrenze nicht über 1600 m Seehöhe empor; im nördlichen und im zentralen Teil des Nationalparks liegt sie um 1800 m. Ein 1000 ha großes Waldgebiet wird übrigens völlig sich selbst überlassen.

Der Mensch und die Berge

Obwohl die Hauptaufgabe eines Nationalparks darin besteht, die unberührte Natur zu schützen, spielen diese Gebiete auch eine wichtige Rolle bei der Erhaltung des bodenständigen und unverfälschten Kulturerbes. Das Kulturerbe der alpinen Regionen Sloweniens ist umso wichtiger, da es – im Grenzgebiet zu Italien und Österreich – ein Verbindungsglied zu anderen alpinen Kulturkreisen darstellt. Das Kulturerbe der Julischen Alpen ist vielschichtig und bunt. Allein für den Nationalpark Triglav weist das Register des Kulturministeriums der Republik Slowenien 300 Einträge zum Thema ethnologisches Kulturerbe auf. Etwa ein Drittel davon macht die profane Baukunst aus, gefolgt von Gedenkstätten, Siedlungen, Sakralbauten und dem archäologischen Kulturerbe.

Im 18. und 19. Jahrhundert hielt auch der Alpinismus in den Julischen Alpen Einzug. Balthasar Hacquet (1739–1815) gilt als einer der ersten Erforscher dieses Felsenreiches; 1777 versuchte er den Triglav zu bezwingen. Dies gelang allerdings erst ein Jahr später vier Männern aus Bohinj: L. Korošec, M. Kos, Š. Rožič und L. Willomitzer. Später rühmte der große Bergsteiger Julius Kugy die Julischen Alpen in der alpinen Literatur. Die gewaltige Nordwand des Triglav durchstieg Ivan Berginc-Štrukelj aus Trenta als Erster. Heute verwaltet der Slowenische Alpenverein einige hundert Kilometer betreuter und stellenweise gesicherter Wanderwege sowie zahlreiche Alm- und Schutzhütten. Auch die ersten Anregungen zur Gründung des Nationalparks kamen von slowenischen Bergsteigern.

Was Sie unbedingt sehen sollten:

Das Besucherzentrum Trenta-Haus/Trenta-Museum in Na Logu in der Ortschaft Trenta (K 5) informiert Sie über die Besonderheiten des Nationalparks und das reiche ethnologische Kulturerbe des Trenta- und Sočatals.
Sie finden dort:

  • eine Multimediaausstellung des Nationalparks
  • eine Ausstellung über Fauna und Flora, Geologie und die Rolle des Menschen im Park
  • Interessantes über das Kulturerbe sowie kulturelle und historische Überlieferungen aus   dem Trentatal
  • Sonderausstellungen

Tel. +386(0)5/3889330
Öffnungszeiten: ganzjährig außer im November, am 25. Dezember und am 1. Jänner (Ende April bis Ende Oktober, 10 bis 18 Uhr; Dezember bis Ende April, 10 bis 14 Uhr). Kostenlose Führungen für angemeldete Gruppen ab 10 Personen, kleinere Gruppen zahlen einen Aufpreis. Zufahrtsrampen, spezielle Sanitäranlagen und ein Aufzug machen das Haus auch für Menschen mit körperlichen Gebrechen interessant.

Nächtigungsmöglichkeit:
Im Trenta-Haus gibt es insgesamt 8 komfortabel eingerichtete Appartements für 4 oder 5 Personen (das Haus kann insgesamt 34 Personen beherbergen). Im Ferienhaus Trenta gibt es 7 Zweibettzimmer und 1 Appartement für 5 Personen.
Im Trenta-Haus können auch Seminare, Meetings und Workshops abgehalten werden (Mehrzweckhalle für 100 Personen, Multivisionshalle für 70 Personen, Seminarraum für 25 Personen, Sitzungszimmer für 15 Personen).

Der Pocar-Hof steht in Zgornja Radovna (N 3), einem Streudorf zwischen den Bergen Krma und Krnica, 3 km südlich von Mojstrana (Zgornja Radovna 25, 4281 Mojstrana, Tel. +386(0)4/5780200). Das Wohnhaus und das Wirtschaftsgebäude sind denkmalgeschützt und als Museum eingerichtet. Zu sehen sind zahlreiche Truhen mit Kleidungsstücken, persönliche Gegenstände, bäuerliche Geräte und Wagen.  Der Hof zählt zu den ältesten erhaltenen Bauernhöfen im Nationalpark Triglav und ist ein eindrucksvolles Zeugnis vergangener Baukunst; er dient außerdem als Ausstellungs- und Veranstaltungsort. Öffnungszeiten: an Freitagen, Samstagen und Sonntagen von Ende Juni bis September, 11 bis 18 Uhr; auf Anfrage sind für Gruppen auch andere Öffnungszeiten möglich.

Oplen-Haus in Studor (N 8/9), 2 km östlich von Stara Fužina: Präsentation der Wohnkultur in der Gegend rund um Bohinj zu Beginn des 20. Jahrhunderts in einem für Bohinj typischen Haus.

Sennermuseum in Stara Fužina (M/N 9): Veranschaulichung des Lebens der Senner und Käser auf den Almen rund um Bohinj.

Besucherzentrum Bled (außerhalb des Kartenblatts, siehe Extra-Karte auf Seite 32)
Ljubljanska cesta 27, 4260 Bled, Tel. +386(0)4/5780200.
Das Besucherzentrum des Nationalparks Triglav ist nicht nur Treffpunkt für Touristen, sondern auch Veranstaltungsort für Einheimische und Vereine. Es bietet
- ein Auditorium
- einen malerischen Steingarten mit Schautafeln
- ständige Ausstellungen sowie Themenschwerpunkte
- Multimediaausrüstung
- Schaumodelle zum Ökosystem
- Internetecke
- einen Shop mit kulinarischen Spezialitäten und Produkten aus der Region
- eine Aussichtsplattform
- Abendveranstaltungen (jeden zweiten Monat wird eine neue Fotoausstellung eröffnet;
  Vortrag und Kinderworkshop zur Eröffnung)
- Workshops für Schüler

Touren mit Thema: Lehrpfade im Nationalpark Triglav

Neben einem dichten Netz an markierten Wanderwegen und Klettersteigen gibt es im Nationalpark auch eigens ausgeschilderte Wanderwege und Lehrpfade. Dort wird besonderer Wert auf die Sensibilisierung für die Natur und das Kulturerbe gelegt und den Besuchern auf unterschiedliche Weise Information geboten.

Der Triglavska-Bistrica-Weg
1995 wurde mit Hilfe der internationalen Stiftung Alp Action der naturwissenschaftliche Lehrpfad Vrata angelegt. Anfangs verband der Pfad die interessantesten Punkte des Waldes und andere Naturschönheiten – etwa den Peričnik-Wasserfall, die Galerien und das natürliche Amphitheater am Ende des Vrata-Tals – miteinander. Der Wanderweg führt talaufwärts und beginnt beim Infopunkt am Hof Pri Rosu (N 2), der 2 km südwestlich von Mojstrana am Eingang des Vrata-Tals liegt. Er führt hauptsächlich über Pfade und Wege entlang des Flusses Triglavska Bistrica; nur kurz wandert man die Straße entlang. Die gesamte Route bis in den Talschluss unterhalb der gewaltigen Triglav-Nordwand ist 10 km lang; zusammen mit dem Ausflug zum Peričnik-Wasserfall benötigt man für die Wanderung 3 h. Entlang des Weges findet man die typischen Informationspfähle des Nationalparks; an den einzelnen Informationspunkten befinden sich ausführliche Hinweis- und Schautafeln.
Der Triglav lockt viele Besucher, vor allem Wanderer und Bergsteiger, ins Vrata-Tal. Am Fuße des Berges entspringt die Triglavska-Bistrica, nach der dieser Weg benannt wurde.

Der Soča-Weg
Dieser Lehrpfad – der älteste Wanderweg des Nationalparks – führt von der Quelle der Soča (H 3) bis nach Bovec (D 4), und zwar durch ruhigere und weniger bekannte Teile des Trentatals. Besonders sehenswert sind die malerischen Holzstege, die den smaragdgrünen Fluss mehrmals queren. Durch diese Wanderung und einen Abstecher ins Besucherzentrum Trenta-Haus kann man den Nationalpark kennen und verstehen lernen. Die Soča-Forelle, auch bekannt als Marmorata, ist das Erkennungszeichen des Soča-Weges. Diese Fischart ist vor allem in der Soča und ihren Nebenflüssen sowie in den Flüssen Reka und Rižana zu finden.
Der gesamte Weg ist rund 20 km lang. An der Grenze des Nationalparks mündet er in einen Wanderweg, der Sie direkt nach Bovec führt. Im Verlauf des Soča-Weges findet man die typischen Informationspfähle des Nationalparks; an den einzelnen Informationspunkten befinden sich ausführliche Hinweis- und Schautafeln. Auf Vereinbarung werden auch sachkundige Führungen angeboten.

Der Radovna-Radweg
Der 16 km lange Radovna-Radweg ist der erste Radweg im Nationalpark Triglav. Er entstand als Projektarbeit der Grundschule Gorje und verläuft – großteils auf Schotterstraßen – entlang des Radovnatales, von Krnica bei Zgornje Gorje bis zum Pocar-Hof in Zgornja Radovna (N 3). Entlang des Weges befinden sich mehr als 10 Informationstafeln, auf welchen das Tal und seine Besonderheiten beschrieben sind, und das Rad Srečko (Felix), das Logo bzw. Maskottchen des Weges. Es soll ein Sonnenrad darstellen, von dem die Einheimischen glaubten, dass es Glück bringt (eine Rosette des Rades finden wir in den Deckenbalken des Hauses am Pocar-Hof). Für diese Radwanderung benötigt man, Zwischenstopps bei den Infopunkten mit eingerechnet, 2,5 bis 3 h; die einzige größere Steigung kann man umfahren.
Klettersteige in den Julischen Alpen

Bewertung nach der UIAA-Klettersteig-Skala A–E. Bei ungesicherten Kletterpassagen mit den römischen Ziffern der UIAA-Kletterskala (I, II ...), bei Berührung von Eisrinnen mit der Zusatzbezeichnung „Eis“.

Monte Piper, Klettersteig Due Pizzi (A 1) B
Zufahrt: Saiseratal oder Somdogana-Sattel bis kurz vor das Rifugio Grego; Zustieg: über Casera Somdogna und Bivacco Gemona 2,5 h; Abstecher zum Jôf di Miezegnot 1 h; Überschreitung Monte Pipar–Due Pizzi 3,5 h; Abstieg direkt ins Tal 1 h.

Jôf di Montasio, Via Amalia Zuani Bornettini (A 1-2) E/II+
Zufahrt: Saiseratal oder Somdogana-Sattel beim Rifugio Fratelli Grego; Zustieg bis Bivacco Stuparich 2,5 h; Klettersteig zum Bivacco Suringar 3,5 h, auf den Jôf di Montasio 1,5 h; Abstieg über den Leitersteig im Südosten zur Pecol-Alm oder Rifugio G. di Brazza 2 h.

Jôf di Montasio, Findeneggweg (A 2) B/II
Zufahrt: Parkplatz Pecol-Alm über dem Nevea-Sattel; Zustieg: Richtung Bivacco Suringar 2 h; Klettersteig und auf den Jôf di Montasio 1,5 h; Abstieg über den Leitersteig im Südosten 2 h.

Jôf di Montasio, Südwand, Leiterweg (A 2) B
Zufahrt: Parkplatz Pecol-Alm über dem Nevea-Sattel; Zustieg: über Forca dei Disteis 1,5 h; Klettersteig mit Seilleiter auf den Jôf di Montasio 1,5 h; Abstieg wie Aufstieg 2,5 h.

Fornonon und Modeon del Bruinz, Sentiero Ceria Merlone (B 2) D
Zufahrt: Parkplatz Pecol-Alm über dem Nevea-Sattel; Zustieg: über Rifugio G. di Brazza und Forca del Palone 2 h; über den Kamm bis zur Forca Lavinal dell’Orso und hinunter zur Cregnedul-Scharte 4; retour zur Pecol-Alm 2 h.

Jôf Fuart, gesicherter Normalweg (C 2) B
Ausgangspunkt: östlich von Sella Nevea; Zustieg: zum Rifugio Corsi 2,5 h; auf den Jôf Fuart 2 h; Abstieg 3 h.

Jôf Fuart, Klettersteig über die Forcella Mose (BC 2) C
Ausgangspunkt: östlich von Sella Nevea; Zustieg: zum Rifugio Corsi und weiter am Normalweg 3 h; Klettersteig durch die Südwand in den Forca Mose 1,5 h, am Kamm zum Jôf Fuart 1 h; Abstieg über Normalweg 3 h.

Cime Castrein, Überschreitung (BC 2) C
Ausgangspunkt: östlich von Sella Nevea, beim Zustieg zum Rifugio Corsi; Zustieg: zum Gasthof Grantager und weiter zur Forca Lavinal dell’Orso 2,5 h; Überschreitung zur Forca Mose 2 h, weiter zum Rifugio Corsi 2 h, mit Abstecher zum Jôf Fuart zusätzlich 1 h; Abstieg 2 h.

Jôf Fuart, Ostkamm, Sentiero Goitan (C 2) D
Ausgangspunkt: östlich von Sella Nevea; Zustieg: zum Rifugio Corsi und weiter am Normalweg 3,5 h; Klettersteig unterm Kamm zur Forca Riofreddo 4 h; Abstieg zum Rifugio Corsi 1 h, Abstieg ins Tal 2 h.

Jôf Fuart, Nord-Süd-Überschreitung (C 2) E/III+
Zufahrt: Saiseratal; Zustieg: über Rifugio Pellarini und durch die Nordostschlucht 2 h; stellenweise gesicherter Klettersteig auf den Gipfel 4,5 h; Abstieg über Rifugio weiter ins Tal 3 h.

Jôf Fuart, gesicherter Ringweg, Carlo-Chersi-Steig (A/B/C 2) B
Zufahrt: Saiseratal; Zustieg: über Rifugio Pellarini zur Sella Nabios 1,5 h; Steig durch die Nordwand des Jôf Fuart zum Bivacco Mazzeni 1,5 h, auf den Wegen 616 und 611 zum Bivacco Stuparich 1,5 h; Abstieg über das Rifugio Fratelli Grego ins Tal 2 h., bei der Sella Nabios Abstecher zum Monte Nabois Grande hin und zurück 2 h.

Via ferrata Puppis und Centenario als Überschreitung (CDE 1-2) B
Zufahrt: Richtung Cave del Predil/Sella Nevea bis Riofreddo; Zustieg: durch das Valle di Riofreddo und am Bivacco Calligaris vorbei auf die Forcella di Riobianco 2,5 h, zum Bivacco Gorizia und in die Forcella del Vallone 1,5 h; über den Sentiero Centenario zurück zum Bivacco Gorizia und Richtung Forcella di Riobianco 2,5 h, über das ehemalige Rifugio Brunner ins Tal 1,5 h.

Cima del Cacciatore, gesicherter Steig (CD 1) B
Ausgangspunkt: Bergstation am Monte Santo di Lussari; Zustieg 1 h, Klettersteig 1 h; Abstieg wie Aufstieg.

Monte Canin Alto, Via ferrata Divisione Julia und Anello delle Giulie
(AB 3-4) C/II+
Ausgangspunkt: Bergstation der italienischen Monte-Canin-Seilbahn, beim Rifugio Gilberti; Zustieg 2 h, Klettersteig 2 h; Abstieg am Anello delle Giulie (Bänderweg) 2 h.

Monte Canin Alto, gesicherter Steig (AB 4) B
Ausgangspunkt: Bergstation der slowenischen Kanin-Seilbahn; Zustieg 2 h, Klettersteig 30 Min.; Abstieg wie Aufstieg 2 h.

Mangart, slowenischer Klettersteig (G 2) B
Zufahrt: Mautstraße ab Predilpass; Zustieg unter den Travnik 30 Min., Klettersteig auf den Mangart 1,5 h; Abstieg Normalweg über die italienische Seite 1,5 h.

Mangart, italienischer Klettersteig (G 1-2) D
Zufahrt: Oberer Weißenfelser See; Zustieg Bivacco Nogara 3 h, Klettersteig 1,5 h; Normalweg auf den Mangart 1 h, Abstieg Normalweg 1,5 h.

Mangart bzw. Veunza/Vevnica, Via ferrata, Via della Vita (H 1-2) D
Zufahrt: Oberer Weißenfelser See; zum Rifugio Zacchi 1,5 h, Zustieg 1 h, Klettersteig bis zur Forcella Sagherza 1,5 h, hier wahlweise auf Mangart 2 h oder Veunza/Vevnica 1 h; Abstieg wie Aufstieg oder Überschreitung Mangart 6 h oder Ponza 5 h.

Jalovec, Couloir und Mali Kot (HI 2) C/II Eis
Zufahrt: von Rateče zur Dom v Tamarju; Zustieg 3 h; Klettersteig zum Gipfel durch das Couloir 3 h, über Jalovška škrbina und Mali Kot 4 h; Abstieg wie Aufstieg 4 h oder zur Zavetišče pod Špičkom.

Jalovec-Nordwestgrat (HI 2) C
Zufahrt: von Rateče zur Dom v Tamarju; Zustieg Kotovo Sedlo 1,5 h; Klettersteig 1,5 h; Abstieg wie Aufstieg 3 h oder über Mali Kot 4 h.

Via Ferrata Ponza Grande (H 1) C
Zufahrt: Oberer Weißenfelser-See; zum Rifugio Zacchi 1,5 h, Zustieg und Klettersteig 3 h; Abstieg wie Aufstieg 3,5 h.

Bavški Grintavec (HI 3) C/II
Zufahrt: zur Koča pri izviru Soče; Zustieg über Planina Zapotok 3,5 h; zwei Klettersteigrouten auf den Gipfel, je 1 h.

Mala Mojstrovka (K 3) C
Zufahrt: zum Parkplatz am Vršič-Pass; Zustieg über Vratica zum Wandfuß 1 h; Klettersteig durch die Nordwand 1,5 h; Abstieg über Schotter im Süden 1,5 h.

Prisojnik, Hanzasteig (K 3) C
Zufahrt: Koča na Gozdu an der Nordrampe des Vršič-Passes; Zustieg über einen Schuttkegel zum Wandfuß 30 Min.; Klettersteig durch die Nordflanke, oben Firnfelder 4,5 h; Abstieg über das Felstor 3,5 h, über den Normalweg in der Südflanke 3 h.

Prisojnik, Fensterweg und Jubiläumsweg (KL 3-4) D/II Eis
Zufahrt: zu Tičarjev Dom oder Poštarski Dom am Vršič-Pass; Zustieg über Solna Glava, dann links zum Einstieg 1 h; Klettersteig durch das Fenster (Okno) 1,5 h, Abstecher auf den Prisojnik 1,5 h; Abstieg über Normalweg 3 h. Variante: Jubiläumsweg weiter auf den Razor und zur Pogačnikov Dom 4 h, nach Nächtigung Abstieg über Transversaleweg (Nr. 1) unter dem Razor 7 h.

Špik (L 2-3) B
Zufahrt: zur Mihov Dom am Vršič-Pass; über die Koča v Krnici in das Kar südlich der Lipna Špika 1,5 h; Klettersteig auf den Špik 2 h; Abstieg durch den Kačjigraben 2 h.

Križ, Kriška Stena (L 2-3) B
Zufahrt: zur Mihov Dom an der Südrampe des Vršič-Passes; über die Koča v Krnici zum Wandfuß 1,5 h; Klettersteig durch die Wand ins Križ-Joch 1,5 h; auf den Križ-Gipfel 1,5 h. Abstieg wie Aufstieg 3,5 h oder weiter zur Pogačnikov Dom.

Kanjavec-Nordwestwand (KL 5) C
Zufahrt: zur Talstation der Pogačnikov Dom an der Südrampe des Vršič-Passes; Zustieg Richtung Luknja-Pass 1,5 h; Bänderweg zur Zasavska Koča 2 h; Abstieg ins Zadnjica-Tal 2,5h.

Škrlatica (L/M 3) C
Zufahrt: zur Aljažev Dom; Zustieg: über Bivak IV 4 h, Klettersteig 1,5 h; Abstieg wie Aufstieg 3,5 h oder im Zadnji Dolek über die Dolkova Špika, Na Rušju und Bivak IV 7 h.

Bovški Gamsovec, Überschreitung
Zufahrt: zur Aljažev Dom; Zustieg: über Bivak pod Luknjo zum Luknja-Pass 2,5 h, Klettersteig auf den Gipfel 2 h; Abstieg durch das Sovatana-Tal 3 h.

Bovški Gamsovec, Bamberg-Weg
Zufahrt: zur Aljažev Dom; Zustieg über Bivak pod Luknjo zum Luknja-Pass 2,5 h, Klettersteig auf den Gipfel 4,5 h; Abstieg wie Aufstieg 3 h oder verschiedene Routen über die Triglavski Dom.

Triglav, Ostgrat, Pragweg
Zufahrt: zur Aljažev Dom; Zustieg: zuerst Richtung Luknja-Pass, aber bei ca. 1120 m Seehöhe nach links 1 h; Klettersteig über die Schwelle zur Triglavski Dom 3 h; auf den Triglav-Gipfel 1 h; Abstieg wie Aufstieg.

Triglav, Tominšek-Steig von Norden
Zufahrt: zur Aljažev Dom; Zustieg: hinter dem Denkmal links bis über die Waldgrenze 1 h; Klettersteig zur Dom V. Staniča 1,5 h; über die Triglavski Dom zum Triglav-Gipfel 2 h; Abstieg wie Aufstieg.

Cmir
Zufahrt: z. B. Kot-Tal südlich von Mojstrana; Zustieg: über die Dom V. Staniča und unter den Wänden des Begunjska Vrh 5 h; Klettersteig 1,5 h; Abstieg wie Aufstieg.

Vrbanova Špica, Überschreitung
Zufahrt: Kot-Tal südlich von Mojstrana; Zustieg: durch das Tal bis Pekel 3 h, Klettersteig und Abstieg zur Dom V. Staniča 3 h; Abstieg ins Kot-Tal 2 h.

Rjavina
Zufahrt: Kot-Tal südlich von Mojstrana; Zustieg: durch das Tal bis Pekel 3,5 h; Klettersteig auf den Rjavina 1 h; zur Dom V. Staniča 3 h; Abstieg ins Kot-Tal 2 h.

Service und Adressen:

Triglavski narodni park/ Nationalpark Triglav
Ljubljanska cesta 27, 4260 Bled,
Slovenija/Slowenien,
Tel. +386(0)4/5780200,
triglavski-narodni-park@tnp.gov.si,
www.tnp.si

Slowenische Tourismuszentrale
1001 Ljubljana, Slovenija/Slowenien,
Tel. +386(0)1/5891840,
info@slovenia.info
www.slovenia.info

Weitere interessante Infos
www.turismofvg.it
www.soca-trenta.si
www.bohinj-info.com
www.regionefvg.com

Tourismusinformationen

Bled
504 m, im Osten des Triglav-Nationalparks. Info: Tel. +386(0)4/574-1122,
www.bled.si

Bohinj
515 m, im Süden des Triglav-Nationalparks, umfasst den Ort Bohinjska Bistrica.
Info: Tel. +386(0)4/572-3370, www.bohinj-info.com

Bovec
460 m, im Südwesten des Triglav-Nationalparks. Info: Tel. +386(0)5/384-1919,
www.bovec.si

Kranjska Gora
810 m, im Norden des Triglav-Nationalparks. Info: Tel. +386(0)4/580-9440,
www.kranjska-gora.si

Mojstrana
641 m, im Nordosten des Triglav-Nationalparks. Info: Tel. +386(0)4/589-1320,
www.mojstrana.com

Trenta-Tal
Im Westen des Triglav-Nationalparks. Info: Tel. +386(0)5/388-9306,
www.trenta-soca.si

 

 

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  • Steiner Alpen Höchster Berg: Grintovec, 2.558m
  • Karawanken Höchster Berg: Hchstuhl, 2.237m
  • Julische Alpen Höchster Berg: Triglav, 2.864m

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Bergtour
Skrlatica
Bergtour, schwer, 1750m
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Klettersteig
Triglav
Klettersteig, schwer, 1849 m
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