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Im Jahre 927 wurde der Ort in einer Schenkungsurkunde Heinrichs I. an seine Frau Mathilde erstmals urkundlich erwähnt. Doch schon davor gab es eine Siedlung, eine karolingische Königspfalz und eine Burg. Zwischen 1220 und 1802 war die Stadt Freie Reichsstadt. 1507 wurde die Produktion von Branntwein urkundlich erwähnt. Der Nordhäuser Korn brachte der Stadt mit bis zu 100 Brennereien im Mittelalter Reichtum. Durch die Traditionsbrennerei werden Führungen angeboten, die mit einer Verkostung abschließen (Mo – Sa 14 Uhr). Die Tabakverarbeitung hat ebenfalls eine lange Tradition. Im Museum Tabakspeicher wird der Besucher über die Geschichte des Handwerks informiert (Di – So 10 – 17 Uhr).Der Dreißigjährige Krieg setzte der Stadt gewaltig zu. Im Jahr 1802 wurde Nordhausen preußisch. Im          2. Weltkrieg wurden in der Stadt V1 und V2 Raketen produziert. 1943 wurde eine KZ Außenstelle von Buchenwald mit insgesamt 60000 Häftlingen errichtet. Die KZ Gedenkstätte Mittelbau Dora kann besichtigt werden (April – Sept. Di – So 10 – 18, sonst bis 16 Uhr). Am 3. und 4. April 1945 wurden 74% der Innenstadt von Bomben zerstört. Seit der Wende im Jahr 1990 wurden wertvolle kulturhistorische Gebäude restauriert.Dom und Finkenburg Der Dom zum Heiligen Kreuz ist von weitem sichtbar. Die beiden Türme und die Krypta aus dem Jahr 1130 sind romanisch, während das Kirchenschiff und das Kapitelhaus gotisch geprägt sind. Auf der Domstraßean der Wassertreppe steht das wohl bekannteste historische Gebäude der Stadt, die Finkenburg, ein gotisches Fachwerkhaus aus dem 15. Jh. Regelmäßig finden öffentliche Stadtführungen statt (So 14 Uhr), Treffpunkt ist der Roland am Rathaus. Das größte Stadtfest ist das Rolandsfest mit großem Jahrmarkt.

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