Raus in die Berge, ab in den Wald: Je abenteuerlicher und länger eure Outdoor-Tage, desto wichtiger, dass Gadgets wie GPS-Navigation,  Smartwatches, Lichtspender und natürlich das Notfall-Handy immer mit geladenem Akku volle Leistung erbringen. Dafür sorgen Powerbanks und Solar-Ladegeräte. Aber worauf solltet ihr beim Kauf achten? Wir haben die wichtigsten Tipps für Euch zusammengestellt.

 

  1. Powerbank oder Solar-Ladegerät?

Bevor ihr euch für eine der beiden Varianten entscheidet, solltet ihr euch die Unterschiede bewusst machen. Eine Powerbank greift auf einen Lithium-Ionen- oder einen Lithium-Polymer-Akku zurück, während ein Solarpanel seine Energie aus natürlichem Licht speist. Beides hat Vorteile: Ein Solar-Ladegerät lädt sich in der Sonne bzw. mit Tageslicht selbst auf. Allerdings ist das Gewicht oftmals recht hoch, die Größe sperrig – und je schlechter das Wetter, desto länger dauert der Ladevorgang. Bei Powerbanks hingegen sollte euch klar sein, dass natürlich auch ein Akku irgendwann nachlässt und ebenfalls aufgeladen werden muss. Und: Für Outdoor-Einsätze solltet ihr auf verschiedene Zertifizierungen achten. Die CE-Kennzeichnung besagt, dass die Qualität EU-Anforderungen entspricht, das GS-Siegel gibt Aufschluss über die Produktsicherheit. Am wichtigsten aber für den Außeneinsatz ist die IP67-Zertifizierung. Sie gibt euch das gute Gefühl, dass die Powerbank auf Staub, Wasser und Stöße unempfindlich reagiert.

 

  1. Strom beim Wandern: Wie viel Leistung brauche ich?

Je länger ihr unterwegs seid, desto mehr Leistung werdet ihr benötigen. Aber Achtung: Mehr Leistung ist in diesem Fall gleichbedeutend mit mehr Gewicht. Und das gilt sowohl für den Akku, der bei 20.000 mAh gut und gerne ein halbes Kilo auf die Waage bringt, als auch für die Solar-Variante, die schon ab einer Leistung von 5.000mAh 500 Gramm wiegen kann.

Doch zurück zur Ausgangsfrage: Wenn ihr euer Smartphone aufladen möchtet, kann das bereits zwischen 3.000 und 5.000 mAh verbrauchen. Es macht also durchaus Sinn, auf eine Powerbank mit höherer Leistung zu setzen, erstrecht dann, wenn ihr nicht nur im Notfall erreichbar sein, sondern euch per GPS durch die Natur leiten lassen möchtet.

 

  1. Worauf sollte ich beim Kauf achten?

Nicht jeder Akku eignet sich gleich gut für jedes Smartphone. Werft deswegen lieber einen Blick ins Handbuch oder auf den Akku eures Smartphones, um die jeweilige Kapazität herauszufinden. Achtet darüber hinaus auf den Anschluss. Hier empfiehlt es sich, ein Ladegerät mit einem Mini-USP-Port zu kaufen, da dieser dem Anschluss der meisten Smartphones entspricht. Zu einer guten Ausstattung gehört zudem eine Anzeige über den aktuellen Ladezustand eures externen Stromspenders. Wollt ihr darüber hinaus weitere Geräte mit anderen Anschlüssen aufladen, solltet ihr auf mitgelieferte Adapter achten.

 

  1. Welches Produkt ist das richtige?

Entscheidet ihr euch für die Solar-Variante, ist das SNAN-Solar-Ladegerät eine gute Wahl. Das Gadget wurde von einem Vergleichsportal zum Sieger seiner Kategorie gekürt und lädt mit einer elektrischen Stromstärke von bis zu zwei Ampere alle gängigen Smartphones schnell auf. Sollte es plötzlich nass werden, lässt sich das Solargerät einklappen und einfach verstauen.

Auch das Outdoor-Solar-Ladegerät von Innoo Tech ist dank kompakten Designs für längere Wanderungen gut geeignet. Mit bis zu 10.000 mAh lädt es ein gängiges Smartphone bis zu vier Mal komplett auf. Der Akku ist wasserdicht und sorgt zudem mit einer integrierten LED-Taschenlampe für Licht im Dunkeln.

Wenn ihr die Powerbank bevorzugt, ist zum Beispiel der Anker Astro E7 empfehlenswert. Mit einer besonders hohen Kapazität von 25.600 mAh und einer Ladegeschwindigkeit von bis zu 3A pro Port speichert der Akku genügend Strom, um eure Geräte bis zu sechs Mal aufzuladen. Eine gute Wahl ist auch die Easy Acc Smart Powerbank, die trotz 10.000 mAhKapazität in die Hosentasche passt und das Smartphone bis zu fünf Mal auflädt. Zwei USB-Anschlüsse ermöglichen zudem das Aufladen mehrerer Geräte gleichzeitig. Übrigens: Bei der Entscheidung für oder gegen einen bestimmten Stromspender helfen euch diverse Textberichte, die ihr im Internet oder in Fachmagazinen findet. Und auch die Bewertungen anderer User geben Aufschluss.

Veröffentlicht am 23. März 2017