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Den Ruhestand zum längsten Urlaub des Lebens zu machen – diesen Traum haben viele. Um ihn Wirklichkeit werden zu lassen, muss man lediglich ein paar wichtige Dinge beachten und den geplanten Lebensweg mit seiner Versicherung intensiv durchsprechen.
Denn unproblematisch ist das Auswandern von Rentnern nur innerhalb der Europäischen Union. Erreicht man das Rentenalter und wandert in ein EU-Land aus, verringert sich der monatliche Rentenbetrag nicht, sondern wird ohne Schwierigkeiten ins Ausland überwiesen. Ebenfalls reibungslos und unbürokratisch gestaltet sich das Leben für alle Rentner, die weniger als sechs Monate im Ausland wohnen und die restliche Zeit in Deutschland bleiben.
Zusatzrenten von Vorteil
Für jeden, der wirklich dauerhaft auswandern will, kann es zu Einschränkungen des Rentenanspruches oder der Höhe der Rente kommen. Schwierig könnte die Lage beispielsweise bei Renten werden, die aufgrund von verminderter Erwerbsfähigkeit gewährt wurden, da der Arbeitsmarkt im Ausland für Prüfungen des Rentenanspruches nicht berücksichtig wird. Die Ausnahme hierbei bildet das EU-Inland, genau wie Island, Liechtenstein, Norwegen und die Schweiz. Einige Staaten verlangen zudem von Einwanderern den Nachweis einer monatlichen Mindesthöhe an Renteneinkommen. Ist dies, beispielsweise aufgrund eines lebenslang ausgeübten künstlerischen Berufes, nicht gegeben, sind private Zusatzrenten von Vorteil. Je früher diese abgeschlossen sind, desto einfacher das Auswandern.
Beliebteste Renten-Länder

Nicht Thailand, wie man vielleicht annehmen könnte, sondern die USA sind das beliebteste Auswanderungsland der Deutschen. 9.000 Rentner bekommen dorthin ihren Monatsbetrag ausgezahlt, dahinter folgen Österreich (7.900), die Schweiz (7.800) und Spanien (6.000) auf den Spitzenplätzen. Außerdem sind Frankreich, die Niederlande, Belgien, Italien, Griechenland, Portugal und die Türkei bei Rentnern als Wohnort sehr beliebt. Insgesamt zahlt der Deutsche Rentenversicherung Bund Renten in 150 verschiedene Länder, in denen es sich über 100.000 Ruheständler gut gehen lassen – Tendenz steigend.
Weitere Stolpersteine
Ist gemeinsam mit der Versicherung eine gute Altersvorsorge getroffen worden, sollten sich auswanderwillige Rentner gleich auch noch in Sachen Krankenversicherung und Steuerzahlungen beraten lassen. Nicht zu vernachlässigen sind außerdem natürlich alle Fakten rund um Aufenthalts- und Bleiberecht im angestrebten neuen Heimatland. Besonders in den USA ist das ein häufig schwer zu lösendes Problem, denn alleine Hausbesitzer zu sein, reicht hier nicht für das Ausstellen einer Aufenthaltsgenehmigung aus.
Weitere Infos
© Bilder: Mann am Meer: Doc RaBe, Fotolia. Mann mit USA-Flagge: Spiritartist, iStockphoto.com.

