Die Blende:

In jedem Objektiv befindet sich mit der Blende eine filigrane mechanische Einrichtung (genannt Irisblende), die die Menge des einfallenden Lichts begrenzt. Fest definierte Zahlen, in der Kleinbildfotografie von 1 bis 32, beschreiben die Größe der Blende. Kleine Zahlen (Blende 1 – 1,4 – 2 – 2,8) stehen für große Blendenöffnungen, also viel einfallendes Licht. Große Zahlen (Blende 11 – 16 – 22 – 32) stehen für kleine Öffnungen, also entsprechend wenig einfallendes Licht.

Der Verschluß:

Die Menge des auf den Film auftreffenden Lichts wird über die beiden Komponenten Blende und Verschlußzeit gesteuert. Die an der Kamera eingestellte Verschlußzeit definiert den Zeitraum, in dem das durch Objektiv, Blende und Kameragehäuse durchfallende Licht den Film belichtet.

Verschlußzeiten wie 1/2 Sek., 1/4, 1/8, 1/15, und 1/30 Sek. sind ideal geeignet um Bewegungsunschärfe zu erzielen, Verschlußzeiten wie 1/250 Sek., 1/500 und 1/1000 Sek. sind kurze Verschlußzeiten die ein Einfrieren auch schnell bewegter Objekte ermöglichen.

Die Schärfentiefe:

basiswissen

Sie beschreibt die räumliche Ausdehnung des Motivbereichs, der später auf dem Bild scharf abgebildet wird. Durch manuelles Scharfstellen am Entfernungsring des Objektives oder durch den Autofocus wird genaugenommen ja nur auf eine Ebene, der sogenannten Bildebene, scharfgestellt. Durch das Abblenden dehnt sich die Schärfe in beide Richtungen von der Bildebene weg aus. Eine große Blendenöffnung (2 – 2,8 – 4 etc.) bewirkt eine geringe Schärfentiefe, eine kleine Blendenöffnung (16 – 22 – 32 etc.) bewirkt eine große Schärfentiefe

Wetter

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