Anfang des Monats ist der Extrembergsteiger Thomas Huber beim Klettern am Brendelberg im Berchtesgadener Land abgestürzt und hat sich dabei schwer verletzt. Bei dem 16 Meter tiefen Sturz hatte der 49-jährige Kletterer jedoch großes Glück und kam trotz schwerer Verletzungen noch glimpflich davon. Thomas Huber war für Filmaufnahmen an der Wand unterwegs, als er den Halt verlor und in die Tiefe stürzte. Dabei zog er sich einen Schädelbruch zu, der im Krankenhaus operativ behandelt werden musste. Zusätzlich sind einige Dornfortsätze an der Wirbelsäule an- bzw. abgebrochen und der Mittelfinger verrenkt. Thomas Huber ist sich selbst bewusst, dass er „unermessliches Glück“ hatte, wie er auf seiner Facebook-Seite mitteilte. Und Huber hat Grund zur Freude – die Ärzte haben prognostiziert, dass er keine bleiben Schäden davontragen wird.

Zum Unfall war es gekommen, als Thomas Huber Fixseile für die begleitenden Kameramänner installierte und beim Abseilen das Seil eines Freundes nutzen. Dabei wurde ihm die Routine zum Verhängnis – er vergaß, die Seillänge zu kontrollieren und stürzte ab, als das Ende des gekürzten Seils erreicht war.

Thomas Huber ist der ältere der beiden Huberbuam, die sich als Extremkletterer und mit vielen Erstbegehungen einen Namen gemacht haben.

Veröffentlicht am 21. Juli 2016