Am 15. August war es wieder so weit: Im österreichischen Lingenau gingen die besten Ausnahmeathleten bei dem Extremport-Spektakel outdoortrophy an den Start. Kurz nach dem Startschuss zog vor allem ein Athlet die Blicke auf sich – der derzeit beste Bergläufer der Welt, Petro Mamu. Schnell lief er seiner Konkurrenz davon und setzte sich vom Hauptfeld ab. Auch wenn die Wetterbedingungen nicht die besten waren und die Sportler zunächst mit Nebel auf der Strecke zu kämpfen hatten, erreichten die Läufer das Ziel in sehr guten Zeiten. Petro Mamu überquerte nach 1:01:26 Stunden die Ziellinie als erster und war damit nur eineinhalb Minuten langsamer als bei seinem eigenen Streckenrekord vor zwei Jahren. Knapp sechs Minuten später liefen der tschechische Spitzenläufer Ondrej Fejfar und acht Minuten später der österreichische Berglauf-Marathon-Weltmeister Markus Hohenwarter im Ziel ein.

Auch während der nächsten Disziplin hatten die Teilnehmer mit den Wetterverhältnissen zu kämpfen. Die Paragleiter waren vom Nebel am schlimmsten betroffen und könnten auf Grund der dichten Nebelschwaden nicht starten. Stattdessen mussten sie mit ihrem Equipment eine Laufstrecke absolvieren bevor sie an die Kajakfahrer übergaben. Über einen 6-Meter-Klippenstart stürzten sich die Kajaker in die Bregenzer Ach. Am Ende setzte sich der Tscheche Kamil Mruzek durch und siegte mit mehr als einer Minute auf den Wildwasser-Vizeweltmeister Manuel Filzwieser. Damit setzte er seine Serie fort und stand bereits zum sechsten Mal als schnellster Paddler bei der outdoortrophy auf dem Siegertreppchen.

Bei den Mountainbikern gab es auch einen klaren Sieger – der italienische Mountainbike-Champion Juri Ragnol vom Team „Landrover Hörburger – Martini Sportswear“ startete mit rund fünf Minuten Vorsprung in die letzte Etappe. Diesen Vorsprung konnte er im Laufe des Rennens weiter ausbauen und so holte sich das Team „Landrover Hörburger – Martini Sportswear“ mit Petro Mamu, Lorenz Peer, Manuel Filzwieser und Juri Ragnoli mit einer Gesamtzeit von 3:45:48 Stunden den Sieg. Knapp Sechseinhalb Minuten später erreichte das tschechische Team OpavaNet vor den Teams „Flugschule Blue Sky“ und „Technika Brno Extreme Abuelo“ das Ziel.

Auch in diesem Jahr gingen wieder einige Sportler als Solisten an den Start. Der Titelverteidiger Johannes Nister ging dabei als klarer Favorit ins Rennen. Er fand sich jedoch im dichten Nebel nicht zurecht und büßte so zuviel Zeit ein. Sieger wurde letztendlich Michal Krysta mit einer Zeit von 5:26:04, mit der er sogar schneller als einige Teams war. Bei den Damen gewann das Team „Qloom“ in einer Zeit von 5:29:52 Stunden, die Amateur-Wertung sicherte sich das Team „KFZ-GEIGER“ in 4:17:13 Stunden.

Alle Ergebnisse der diesjährigen outdoortrophy gibt es auf outdoortrophy.com.