Natürlich ist das Stubaital – von Fans liebevoll Stubai genannt – gerade Wintersportfans ein Begriff. Schließlich liegt hier das größte Gletscherskigebiet Österreichs und kann bereits im Herbst der gekonnte Hüftschwung trainiert werden. Ganze fünf (!) Gletscher laden im Stubaital zum Skifahren ein. Kein Wunder also, dass die Tourismusbranche hier ein wichtiger Wirtschaftsfaktor ist. Doch genauso zieht es im Sommer die Urlauber in der österreichische Tal, denn auch zum Wandern und für andere Outdoor-Aktivitäten ist die Region ideal.

Wer hier die Wanderschuhe schnürt und mit Wanderkarte und Rucksack unterwegs ist, erkundet übrigens einen alten Siedlungsraum, der bereits von unseren Vorfahren geschätzt und genutzt wurde. Dank archäologischer Funde konnte nachgewiesen werden, dass das Stubaital bereits in der Bronzezeit, also lange vor Christi Geburt, besiedelt war. Heute lebt das Tal mit seinen Hütten und Campingplätzen auch vom Sommertourismus und Liebhabern der alpinen Sports. Wer sich für die Geschichte des Tals interessiert, der sollte eine Wanderung rund um Neustift mit einem Besuch des Heimatmuseums kombinieren. Hier erfahren die Gäste, wie die Stubaier früher gelebt haben.

Brauchtum und Folklore

Ebenso ist ein Besuch des Krippenmuseums in Fulpmes einen Besuch wert. Wer sich dagegen für die bäuerliche Kultur interessiert, dem bieten die „Stubaier Bauern“, ein Zusammenschluss von traditionell geführten Bauernhöfen, spannende Einblicke in das landwirtschaftliche Leben der Region. Hier kommen auch Tierfreunde und Hobbyfotografen voll auf ihre Kosten. Damit empfiehlt sich das Stubaital nicht nur zum Wandern und für Aktivurlaube, sondern hat auch Familien mit Kindern einiges bieten.

Die „Hauptstadt der Alpen“

Wer nichts nur Berge besteigen will, sollte auf jeden Fall eine Tour in die Landeshauptstadt Innsbruck einplanen. Die bezeichnet sich selbst als Hauptstadt der Alpen und bietet Wintersportlern wie auch Wanderurlaubern zahlreiche Sehenswürdigkeiten und kulturelle Highlights. Unter anderem finden sich in Innsbruck das Tiroler Landestheater und das Tiroler Landesmuseum mit seinen sieben Sammlungen. Sehr bekannt ist aber auch die Bergiselschanze, die – sofern keine Wettkämpfe stattfinden – gegen Eintritt besichtigt werden kann.

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TVB Stubai Tirol

Wen es danach zurück in die Natur zieht, der hat die Qual der Wahl. Denn neben Almwanderungen mit Rucksack und Wanderkarte kann im Stubaital auch dem Reitsport oder Golfvergnügen gefrönt werden. Tatsächlich ist die Region gerade während der Sommermonate ein Outdoor-Paradies und lässt kaum Wünsche offen. Tourengänger können die Region mit Wanderkarte und Proviant erkunden oder aber in einer der urigen Unterkünfte zur Vesper einkehren. Dabei gibt es für jene, die gerne wandern, unzählige Routen verschiedener Schwierigkeitsgerade und Fitnesslevel.

Doch auch Laufen und Walken wird im Stubaital groß geschrieben. Und wer vom Wandern erhitzt ist, kann sich beim Wassersport abkühlen. Unter anderem laden der Lanser See, ein alpiner Moorsee mit einem unter Naturschutz stehenden Seerosenweiher, aber auch der Badesee Rossau in Innsbruck zum Schwimmen ein.

Wer die Wanderkarte gerne mal gegen Gummistiefel und Angel eintauscht, kommt zum Beispiel im Angelzentrum Stams oder am Angelteich Praxmar voll auf seine Kosten. Nach dem Wandern können sich jene, die noch fit sind, zudem auf den Tennisplätzen der Region, etwa im Freizeitzentrum Mutters, austoben. Damit ist das Bundesland Tirol ganzjährig eine Reise wert. Ein Eldorado für Familien und Outdoorfans, das freilich auch Wellness und kulinarische Highlights zu bieten hat.